Stimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios in Österreich
Gedenken in Salzburg: Antifaschistischer Widerstand im Innergebirg
Der Historiker Rudi Leo (© Susi Huber)
Am 27. Jänner, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, fand in Salzburg eine Gedenkveranstaltung beim antifaschistischen Mahnmal am Hauptbahnhof statt. Die Anwesenden erinnerten an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Organisiert wurde die Gedenkfeier vom Personenkomitee Stolpersteine, dem Salzburger KZ-Verband, sowie erinnern.at.
Als Redner sprach der Historiker Rudi Leo über den antifaschistischen Widerstand im Innergebirg und beleuchtete bislang wenig bekannte Formen des Widerstands gegen das NS-Regime.
Redakteur*innen: Susi Huber, David Mehlhart (Moderation & Technik)
Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at
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#Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Kritisch und informativ spüren die Freien Radios in Österreich die Stimmlagen auf, die andernorts nicht zu hören sind. Produziert wird das Infomagazin #Stimmlagen von folgenden Redaktionen und Radiostationen: VON UNTEN bei Radio Helsinki (Graz) ANDI bei Radio Orange (Wien) FROzine bei Radio FRO (Linz) unerhört! bei der Radiofabrik (Salzburg)
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Folge vom 30.01.2026#Stimmlagen: Holocaust-Gedenken in Salzburg
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Folge vom 29.01.2026Philosophische Stammtische – Zu Gast Lisz HirnStimmlagen aus der Redaktion des Freien Radio Salzkammergut Philosophische Stammtische – Zu Gast Lisz Hirn Einen Raum zur Auseinandersetzung über gesellschaftspolitische und ethische Fragen unserer Zeit – den gibt es bei den philosophischen Stammtischen im offenen Kulturhaus, dem OKH in Vöcklabruck. Seit 2024 werden dort regelmäßige philosophische Matinées und Soirées veranstaltet, die zum gemeinsamen Nachdenken einladen. Immer unter einem bestimmten Thema, beispielsweise zuletzt über „Kinder haben – Kinder wollen – kinderfrei bleiben“. Zu Beginn der Veranstaltungen gibt es meist erst ein paar Impulse aus der Philosophie, dann wird der Diskursraum für die Besucher:innen geöffnet. Zu manchen Veranstaltungen sind als Impulsgeber:innen auch bekannte Philosoph:innen eingeladen, die dann gemeinsam mit den Gästen diskutieren – wie etwa am 10. Jänner, wo Lisz Hirn zu Gast war. Wie so eine philosophische Soirée funktioniert, wo es mehr Offenheit für gegenteilige Meinungen braucht und wie man philosophische Praxis üben kann – darüber hat Magdalena Stammler mit der Veranstalterin Danièle Hollick und der Philosophin Lisz Hirn gesprochen. Das Gespräch hat im Radionest in Vöcklabruck stattgefunden, das ist quasi das Erweiterungsstudio des Freien Radio Salzkammergut. Foto: Lisz Hirn und Danièle Hollick
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Folge vom 22.01.2026#Stimmlagen: Zu wenig Anpassungen an die KlimakriseDie #Stimmlagen von der FROzine Redaktion von Radio FRO aus Linz mit diesen Themen: Staaten machen zu wenig, um die Klimakrise einzudämmen. Wikipedia ist 25, wie wird die Enzyklopädie bearbeitet? Zu wenig Anpassung an die Klimakrise Am 20. Jänner 2026 fand ein Mediengespräch der Initiative Diskurs. Das Wissenschaftsnetz statt. Im Vordergrund standen dieses Mal der steigende Bedarf sowie die wachsenden Lücken in der Klimaanpassung. Dazu gab es Inputs aus der Forschung von Thomas Schinko und Birgit Bednar-Friedl. Thomas Schinko leitet die Forschungsgruppe Equity and Justice am Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse in Laxenburg. Birgit Bednar-Friedl ist Assozierte Professorin am Institut für Volkswirtschaftslehre und dem Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Uni Graz. Beitrag: Jakob Mak Wikipedia als Quelle? Wikipedia ist heuer 25 Jahre alt geworden. Die Onlineenzyklopädie steht immer wieder in der Kritik, falsche Informationen zu beinhalten und allgemein keine gute Quelle zu sein. Die Community Managerin von Wikimedia Österreich, Annemarie Buchmann, und eine Linzer Wikipedia Autorin, Marlen Potye, haben über diese Problematiken gesprochen. Die beiden beschreiben die Schritte, die die Community macht, um hochwertige Inhalte zu produzieren. Laut ihnen sei das Kollaborative der Schlüssel zum Erfolg. Beitrag: Aylin Yilmaz. Das gesamte Interview ist hier zu hören. Mehr Informationen zu den Stimmlagen, dem österreichweiten Nachrichtenmagazin finden Sie hier: stimmlagen.at
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Folge vom 14.01.2026Wende im AntifaGraz25 Prozess: Staatsanwaltschaft hat unzureichend ermittelt | Soli-Demo für die AngeklagtenWende im AntifaGraz25 Prozess: „Die Staatsanwaltschaft ist ihren objektiven Ermittlungspflichten meiner Meinung nach nicht nachgekommen“ – Julia Kolda (Anwältin) Vom 7.-8. Jänner fand nun der Prozess gegen die sieben Grazer Antifaschist:innen statt, angesetzt wäre der Repressionsprozess bis 9. Jänner gewesen, durch neue Entwicklungen wurde er auf März vertagt. Am ersten Verhandlungstag wurden die Angeklagten befragt, am zweiten Tag kamen der Geschädigte, seine Frau, weitere Zeug:innen und ein Sachverständiger zu Wort. Während sich das Gericht und die Staatsanwaltschaft die Verletzungen des Geschädigten zunächst ausschließlich im Sinne der Anklage erklärten (durch aktive Gewalteinwirkung), relativierte ein orthopädisches Sachverständigengutachten nun diese Einschätzung. Demnach könnten die festgestellten Verletzungen nicht ausschließlich durch Gewalteinwirkung entstanden sein, sondern auch durch einen Sturz. Das Gutachten wurde nicht von der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht, sondern auf Antrag der Verteidigung des Geschädigten eingeholt. In der Hauptverhandlung wurden damit Ermittlungsfragen behandelt, die üblicherweise bereits im Vorfeld durch die Staatsanwaltschaft geklärt werden hätten müssen. Nur durch die harte Anklage des schweren Raubs und die Ermittlungen zu einer kriminellen Vereinigung, waren die brutalen Hausdurchsuchungen, die Interpol-Fahndung und die sechswöchige Untersuchungshaft einer Person überhaupt möglich. Wie die Wende im Prozess durch das Gutachten zustande kam und was das für den weiteren Prozess bedeutet, klären wir mit den Anwältinnen der Angeklagten, Julia Kolda und Pia Kern. Hier könnt ihr der Solidaritätskampagne zum AntifaGraz25 Prozess auf Instagram folgen. „Wir kämpfen weiter bis jeder Mensch unabhängig von Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Geschlechts in Freiheit leben können!“ – Soli-Demo für die Angeklagten Am Donnerstag, den 8. Jänner, fand nach dem Ende des zweiten Prozesstages in Graz eine Solidaritätskundgebung mit den Angeklagten statt. Organisiert wurde die Demo am Südtirolerplatz von der Offensive gegen Rechts. Im zweiten Beitrag heute hört ihr drei Reden, die auf der Demonstration gehalten wurden: In der ersten Wortmeldung hört ihr eine Person aus der Soli-Gruppe der Angeklagten. Darin werden die gewaltvollen Repressionsmaßnahmen im Vorfeld des Prozesses thematisiert und welche Auswirkungen sie für die Angeklagten hatten. Im zweiten Beitrag spricht eine Person, die beim G.OAT – Grazer Offenen Antifaschistischen Treffen organisiert ist, über den Prozess und die massiven Versäumnisse der Staatsanwaltschaft. Im letzten Beitrag gibt es noch eine allgemeine Einordnung von einer Person der Offensive gegen Rechts zur Repression gegen Antifaschist:innen im Jahr 2025.