Poesie und Musik miteinander zu verbinden, die Welten zwischen den Buchstaben klingend zu ergründen – das ist für Ammiel Bushakevitz Glück, Lebenstraum und Beruf. Er zählt zu den wichtigsten Liedpianisten der jüngeren Generation. In Jerusalem geboren, in Südafrika aufgewachsen, in Paris und Leipzig geschult, bringt er eine Weltgewandtheit mit, die seinen Interpretationen Weite gibt.
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Persönlichkeiten aus dem internationalen Musikleben der Klassik sind zu Gast bei SWR Kultur und sprechen über ihr Leben, ihre Musik und ihren Werdegang. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-zur-person/8757852/
Folgen von SWR Kultur Das Musikporträt
12 Folgen
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Folge vom 15.02.2026Der Pianist und Liedbegleiter Ammiel Bushakevitz – Gestalten und Zuhören
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Folge vom 25.01.2026Der Dirigent Riccardo Muti – Kompromissloser PerfektionistRiccardo Muti konzentriert sich mit größter Leidenschaft auf das Wesentliche der Musik. Dafür lässt er auch schon mal eine Opernproduktion platzen, wenn ihn die Inszenierung nicht überzeugt. 20 Jahre lang wirkt er als Musikdirektor an der Mailänder Scala, berühmt vor allem für die Genialität seiner Verdi- und Mozart- Interpretationen, in einem peniblen Ausloten der Beziehung zwischen Text und Musik.
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Folge vom 18.01.2026Iván Fischer – Der konservative RevolutionärIván Fischer ist ein Phänomen. Seit einem halben Jahrhundert stellt der ungarische Dirigent sein Leben in den Dienst der Musik - als scharfsinniger Orchestererzieher, revolutionärer Orchestergründer und Musikvermittler mit hintergründigem Humor. Außerdem inszeniert er Opern, leitet ein eigenes Opernfestival, komponiert Werke in jiddischer Sprache und erhebt seine Stimme gegen das Orbán-Regime. Am 20. Januar 2026 wird der umtriebige Dirigent 75 Jahre jung.
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Folge vom 11.01.2026Die Komponistin Nana Forte – Chor. Klang. Erfinderin.Die menschliche Stimme ist das urtümlichste Instrument, das es gibt - aus ihr entspringt die Musik, wir tragen sie jederzeit bei uns, durch sie tritt unser Innerstes zutage. Die slowenische Komponistin Nana Forte widmet ihr Werk diesem Phänomen, dem Singen, indem sie vor allem für Chor komponiert – vielschichtig, polyphon, mit magnetischen Klängen, die manchmal alle Ästhetiken der Musikgeschichte gleichzeitig zu vereinen scheinen.