Der Krieg in der Ukraine ist die Fortsetzung einer noch viel älteren Gewaltgeschichte: Davon handelt Sergej Lebedews neuer, hochpoetischer und hochpolitischer Roman „Die Beschützerin“, der vier in die unheilvolle Geschichte verstrickte Figuren zum Sprechen bringt.
Rezension von Ulrich Rüdenauer
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 23.09.2025Sergej Lebedew – Die Beschützerin
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Folge vom 22.09.2025Heike Geißler – ArbeitenIn ihrem Essay „Arbeiten“ untersucht Heike Geißler die allgegenwärtige Präsenz von Arbeit in unserem Leben – nicht nur als ökonomische Notwendigkeit, sondern als Strukturprinzip unserer Zeit, unserer Sprache, unserer Wahrnehmung. Entstanden ist ein vielstimmiger, literarisch präziser Text, der persönliche Beobachtungen mit gesellschaftlicher Analyse verbindet und mit seiner aufmerksamen poetischen Sprache beeindruckt. Rezension von Leander Berger
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Folge vom 21.09.2025Annette Pehnt – Einen Vulkan besteigenAnnette Pehnt verzichtet in ihrem Erzählband „Einen Vulkan besteigen“ auf schmückendes Beiwerk. Sie erzählt „minimale Geschichten“ aus dem Alltag von Menschen, die vom Leben gebeutelt sind und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen. Rezension von Holger Heimann
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Folge vom 19.09.2025Lieber nicht - Warum Ralf Rothmann den Deutschen Buchpreis ablehnteWarum verzichten Autoren wie Peter Handke und Ralf Rothmann auf den Deutschen Buchpreis? Literaturwissenschaftler Arnold Maxwill über Zirkus, Solidarität und Kritik am Preis.