Eine russische Schriftstellerin, die ihre Heimat verlässt, weil „das Untier“ einen Angriffskrieg gegen die Ukraine angezettelt hat. Bei einem Lesefestival, wo sie auftreten soll, kommt sie nie an. Maria Stepanova erzählt mit leisen Anspielungen, literarischen Verweisen, traumhaft und realistisch zugleich von einem langen Abschied - einem Abschied von ihrer Heimat und auch, zumindest in Teilen, von sich selbst.
Rezension von Ulrich Rüdenauer
Kultur & Gesellschaft
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Folgen von SWR Kultur lesenswert - Literatur
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Folge vom 22.09.2024Maria Stepanova – Der Absprung | Buchkritik
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Folge vom 22.09.2024lesenswert Magazin – Neues aus der Mischpoke: Familiendramen und Ich-SucheNeue Romane von Olga Grjasnowa, Sally Rooney, Maria Stepanowa und Eliza Griffiths
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Folge vom 19.09.2024Ilko-Sascha Kowalczuk – FreiheitsschockDie meisten Ostdeutschen haben nie Gelegenheit bekommen, Demokratie zu lernen, meint der Autor Ilko-Sascha Kowalczuk. 1989/1990 kam der „Freiheitsschock“. Wie damit umgehen? Kowalczuk plädiert für mehr aktive Eigenverantwortung und die Abkehr von der eigenen Opferrolle. Rezension von Michael Kuhlmann
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Folge vom 18.09.2024Pajtim Statovci – Meine Katze JugoslawienVon archaischen Traditionen der Albaner im Kosovo erzählt Pajtim Statovci ebenso wie von der Anonymität der Großstadt Helsinki. Sein Roman „Meine Katze Jugoslawien“ wurde mit dem „Internationalen Literaturpreis“ des Berliner Haus der Kulturen der Welt ausgezeichnet. Er handelt von Migration, Heimatverlust und Fremdheit. Rezension von Jörg Magenau