Viele junge Menschen in Sachsen-Anhalt fühlen sich als „Ossis“ – obwohl sie die DDR nie erlebt haben. Während Westdeutsche selten „Ich bin Wessi“ sagen, wird ostdeutsche Herkunft offensiv benannt, manchmal trotzig, manchmal stolz. Warum wirkt die DDR bis heute in Familiengeschichten, Biografien und Wahlkämpfen nach? Und was sagt das über den Zustand der Deutschen Einheit aus, wenn eine nicht selbst erlebte Vergangenheit zur Identitätsquelle wird. Daniel Kubiak, Soziologe an der HU Berlin im Gespräch mit SWR Kultur.
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Folge vom 02.10.2026Tag der deutschen Einheit: Warum sich junge Menschen immer noch als „Ossis“ fühlen
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Folge vom 02.10.2026Tatort „Explosive Mischung“ aus Ludwigshafen: Spannung in EchtzeitIm Ludwigshafener Tatort werden diesmal Geldautomaten gesprengt, Männer gefallen sich als Bürgermiliz und die Jugend weiß nicht, wohin. Die Stimmung ist düster, die Spannung hoch und ermittelt wird in Echtzeit!
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Folge vom 02.10.2026Zwischen Sprache und Herkunft: „Mama, bitte lern Deutsch“ im Theater HeidelbergIn „Mama, bitte lern Deutsch“ erzählt Influencer Tahsim Durgun vom Leben als Kind migrantischer Eltern in Deutschland. Das Theater Heidelberg bringt den Stoff unter der Regie von Bassam Ghazi jetzt auf die Bühne.
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Folge vom 02.10.2026Neues Album nach Debatte um Gewaltaufruf: Danger Dan mit „Keine Angst“Seinen Song „Keine Angst“ durfte Danger Dan in der Satiresendung „Die Anstalt“ nicht aufführen. Die ZDF-Intendanz erklärte, er könne als Aufruf zur Gewalt verstanden werden. Die Titel auf dem neuen Album „Keine Angst“ sind weniger krawallig als die Debatte vermuten lässt. Der Musiker behandelt gefühlvoll das Menschsein in seinen Facetten: seine drohende Erblindung, sein jüngstes Outing oder seinen Schmerz über den Verlust eines Freundes.