Der Elefant im Raum ist das, was nicht sein darf. Obwohl groß und dick, scheint er unsichtbar wie Luft. Bei dem belarussischen Exilschriftsteller Sasha Filipenko steht der Elefant für die Bedrohung der Freiheit. Je unbekümmerter die Bürger die Beschneidung ihrer Freiheit hinnehmen, desto dicker wird ihr Elefant im Raum.
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Folge vom 11.05.2026Eine Lektion über Gehorsam
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Folge vom 11.05.2026Biennale in Venedig: Kunst behauptet sich gegen den politischen StreitDie Biennale in Venedig wird in diesem Jahr von politischen Kontroversen rund um die Teilnahme Russlands und Israels überschattet – Debatten über Boykotte, Proteste und den Rücktritt der Jury bestimmten den Auftakt der Kunstschau. Dennoch sei die Kunst weiterhin präsent, sagt Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr, die selbst vor Ort ist, im Gespräch mit SWR KULTUR: „Die Kunst ist da und die Kunst kann auch nicht zerstört werden, selbst nicht durch so eine Politisierung.“ Besonders viel Aufmerksamkeit zog am Eröffnungstag der österreichische Pavillon mit der Performance-Künstlerin Florentina Holzinger auf sich, deren spektakuläre Inszenierung laut Buhr „eine tolle Metapher“ für das Überleben in einer bröckelnden Welt sei. Auch der deutsche Pavillon mit Arbeiten von Tsung Thieu und Henrike Naumann überzeugte durch seine Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und Migration. Über die Beiträge aus Russland und Israel urteilte Buhr dagegen kritisch: „Man merkt eben, dass in solchen Situationen offensichtlich gute Kunst irgendwie nicht gelingt.“
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Folge vom 11.05.2026Keine Bots, keine Desinformation? Was die X-Alternative „W Social“ anders machen willAlle raus aus X! Oder doch nicht? Seit Elon Musk den Kurznachrichtendienst übernommen hat, gibt es viel Kritik an der politischen Ausrichtung der Plattform, manche wünschen sich eine Alternative – sogar eine, die ohne amerikanische oder chinesische Server auskommt. Die Messenger-App „W Social“ will genau das nun anbieten: Eine europäische Alternative zu X – wie gut das funktioniert, weiß Tobias Stosiek.
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Folge vom 11.05.2026Uraufführung von „Station Paradiso“ an der Oper StuttgartIn „Station Paradiso“ zeigt die Komponistin Sara Glojnarić in der Staatsoper neue Perspektiven auf Migrationsgeschichte und Musik in Stuttgart. Die Uraufführung der Oper am 10. Mai 2026.