Ebele Okoye hat einen weiten Weg gemacht: 1969 mitten im Bürgerkrieg Nigerias in großer Armut geboren, gelang ihr 2000 die legale Einwanderung nach Deutschland. Ab 2003 studierte sie in Köln ihr Wunschfach Trickfilm- und Animationszeichnerin. Heute nennt man sie „Mother of African Animation Movie“: die erste Trickfilmerin aus einem afrikanischen Land. Bekannt auch für ihre Social-Media-Videos. Seit Jahren engagiert sie sich in der Frauen- und Nachwuchs-Förderung, in Berlin wie in Lagos. Ein Gespräch über kindliche Einsamkeit im Dschungeldorf, zerlegte Radios und die Kraft der Fantasie.
Kultur & Gesellschaft
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Wir sprechen jede Woche mit Zeitgenossen, die auf einen besonderen Lebensweg zurückblicken: Sie sind Aktivist*innen, Künstler*innen oder Forscher*innen. Sie haben Zeitgeschichte erlebt und geprägt – und sie haben viel zu erzählen. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-zeitgenossen/8758618/
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117 Folgen
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Folge vom 23.08.2025Ebele Okoye: „Ich bin eine Nomadin, immer noch“
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Folge vom 16.08.2025Lara-Sophie Milagro: „Schauspiel für mich ist eine Überlebensstrategie“„Sich nicht erklären müssen, sei das größte Privileg“ hat die afrodeutsche Schauspielerin Lara-Sophie Milagro mal gesagt. Denn sie muss und musste sich in ihrem Leben immer wieder erklären: als einziges schwarzes Mädchen in ihrer Schule, die trotz sehr guter Noten eine Realschulempfehlung bekam; als schwarze Schauspielerin, der in den ersten Jahren zunächst nur stereotype Rollen angeboten wurden, der man sagte, dass sie ja als Schwarze „Lady Macbeth“ nicht spielen könne.
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Folge vom 09.08.2025Joséphine Sagna: „Ich will Schwarze Frauen empowern“„Grundsätzlich geht’s in meinen Arbeiten um die Identifikationsfrage einer Schwarzen Frau in einer weißen Mehrheitsgesellschaft“. Joséphine Sagnas Gemälde Schwarzer Frauen sind groß, laut, leuchtend, farbig, expressiv, emotional. Ein gesellschaftspolitisches Statement. Und pures Empowerment. Sie heißen „teach optimism“, „smash it“, „all eyes on me” oder „on my terms“. Joséphine Sagna, 1989 in Stuttgart geboren und in Ulm aufgewachsen, sagt über sich selbst: „Ich bin keine Künstlerin, die vorsichtig arbeitet“. Sie lebt und arbeitet in Südfrankreich.
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Folge vom 02.08.2025Natasha A. Kelly: „Wir sind dabei, die Gesellschaft wieder rassistisch zu machen“„Schwarz. Deutsch. Weiblich“. Unter diesem Titel verbindet Natasha A. Kelly ihre eigene Geschichte mit der Kulturgeschichte Schwarzer Frauen in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert: Geschichten, die oft verschwiegen, übergangen, unsichtbar gemacht wurden. Um das zu korrigieren, ist sie Gründungsmitglied des „Black European Network“ zur Verbreitung Schwarzer Europäischer Geschichte, leitet „Black German Arts and Culture“, das erste Institut für Schwarze deutsche Kunst, und „X. Das Magazin für Afrokultur“. Als Gastprofessorin für Kulturwissenschaft lehrt sie an der Universität der Künste Berlin.