Ausgerechnet der Chef von Europas größtem Autohersteller fordert stärkere Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel. Und diese will der VW-Chef Herbert Diess nicht irgendwann, sondern am besten gleich jetzt. Damit ist Diess nicht allein, Konzerne auch hier in Österreich setzen sich vermehrt für eine Beschleunigung der Energiewende und eine nachhaltigere Wirtschaft ein.
Wenn sie sich jetzt fragen, wie das mit dem Bildern wie vom VW-Dieselskandal und von Bergen von Müll, zusammenpasst, die unsere Industrien produzieren: Sie sind nicht allein. Deshalb erklärt Karin Bauer was hinter diesem grünen Trend in der Konzernwelt steckt. Und als Leiterin des Ressorts Karriere kann sie auch einordnen, ob dieser Sinneswandel mehr als nur grüne PR-Strategie ist.
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Thema des Tages Folgen
"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast des STANDARD. Wir stellen die brennenden Fragen unserer Zeit und besprechen das Weltgeschehen. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag.
Folgen von Thema des Tages
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Folge vom 29.09.2021VW-Chef als Klimaretter: Wie gibt's denn das?
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Folge vom 28.09.2021Wie eine Kommunistin Graz eroberteEine kommunistische Partei wird mit fast 30 Prozent der Stimmen stärkste Kraft – und das in der zweitgrößten Stadt Österreichs. Wie um alles in der Welt ist das möglich? Ob die linke Revolution ein Grazer Unikum ist oder sich in ganz Österreich ausbreiten könnte, darüber sprechen wir heute mit unserer Kollegin und Innenpolitik-Redakteurin Katharina Mittelstaedt. Und wir sehen uns auch an, was andere linke Parteien, allen voran die SPÖ, vom Erfolg der KPÖ und deren Chefin Elke Kahr lernen können.
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Folge vom 27.09.2021Deutscher Kanzler-Krimi: Hat die SPD sich zu früh gefreut?Die SPD hat bei der Bundestagswahl in Deutschland mit aktuell etwas mehr als 25 Prozent die meisten Stimmen erhalten und die Unionsparteien CDU und CSU überholt. SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz sieht darin einen Auftrag zur Regierungsbildung. Doch auch der Spitzenkandidat der Unionsparteien Armin Laschet will versuchen eine Regierung zu bilden – für ihn geht es um seine politische Zukunft. Die Große Koalition wollen beide aber nicht weiterführen – deshalb hängt erst einmal alles an Grünen und FDP. Wie zäh die Verhandlungen werden könnten, welche Dreierkoalition am wahrscheinlichsten ist und wieso Europa so gespannt auf das Ergebnis wartet, erklären Deutschland-Korrespondentin Birgit Baumann und STANDARD-Chefredakteur Martin Kotynek.
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Folge vom 26.09.2021Deutschland hat gewählt: Rote Hoffnung aufs KanzleramtDie heutige Bundestagswahl in Deutschland läutet das Ende der Ära Angela Merkel ein – der erwartete Wahlkrimi ist Realität geworden und dürfte sich auch noch in die Länge ziehen. Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und sein Konkurrent Armin Laschet von den Unionsparteien CDU und CSU liegen mit je rund 25 Prozent der Stimmen quasi gleichauf. Die Grünen kommen laut Hochrechnungen auf fast 15 Prozent – ein Rekordergebnis, das allerdings hinter den selbstgesteckten Zielen liegt. Die FDP darf sich mit über elf Prozent ebenfalls über einen Stimmenzuwachs freuen. Weniger zu feiern gibt es dagegen bei der AfD. Sie kommt ebenfalls auf elf Prozent und verliert damit Prozentpunkte. Die Linke hat mit rund fünf Prozent ebenfalls Stimmen verloren, sollte allerdings den Einzug in den Bundestag schaffen – was durchaus als Zitterpartie gehandelt wurde. Wie überraschend das Wahlergebnis laut dieser ersten Hochrechnungen ist und wieso in diesem inhaltsarmen Wahlkampf womöglich persönliche Fehltritte wahlentscheidend gewesen sein dürften, darüber sprechen wir mit Petra Stuiber. Sie ist stellvertretende Chefredakteurin vom STANDARD.