Christopher & Jobst im Gespräch mit Beppo. Wir reden über Spaghetti Bolognese, erste Band-Versuche, fehlende Auslandssemester, der Pop Shop in Kaiserslauten, "Dancing the night away" von The Motors, die grandiose erste Ruts LP, Christophers verjährte Straftaten, die erste Spex Ausgabe im Kölner Bahnhof, Mama Göttes Karriere als Kultusministerin, Beppo & Peppi auf der Alm, das Bauernkaff im Pfälzerwald, wenig Punks in K-Town, der Ami mit den coolen Platten, Skinheadterror in Kaiserslautern, Schlagzeugkurs in der Schule, endlich eigene Songs spielen, mit den Toten Hosen in der Toten Hose bei Homburg, das Kennenlernen von Lee Hollis und das Seitenprojekt Spermbirds, der Totenkopf im Spermbirds-Logo, die ersten Vinyl-Veröffentlichungen der Bands, der Aufstieg der Spermbirds, die Frauengruppe im Göttinger Juz, keinerlei Kontakt zu Political Correctness, sechswöchige Touren durch Europa, die großartigen Life But How to Live it, Majorlabel-Versuche mit neuem Sänger, im Vorprogramm von Carter The Unstoppable Sex Machine spielen, die Band als Team mit großem Respekt, den Zenit nicht überschritten haben, Crossover-hörende Kinder, Familie Göttes Konsensband Prong & System of a Down, Jobst & Beppos große Liebe zu den Toy Dolls, warum Walter Elf nicht die neuen Toten Hosen geworden sind, die unterbewerteten Kick Joneses, Diskussionen um "Nachts schlag ich meine Freundin", gute Regionalberichterstattung bei Radio Sunshine, Fan vom Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk sein, Fridays for Future vs. die Hardcore-Szene, das Persönliche ist politisch, Dorfpunk sein, Hobby: Joggen, Faszination Zaubern, Pflanzenmilch pur on Ice, Kölsch & helles Bayrisches, uvm.
Punk & SkaKultur & Gesellschaft
Und dann kam Punk Folgen
Gespräche über früher und heute. Christopher und Jobst sprechen mit Menschen, für die Punk und Hardcore irgendwie eine Rolle gespielt hat oder noch spielt. File under "Punk not perfect".
Folgen von Und dann kam Punk
251 Folgen
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Folge vom 04.10.202285: Beppo Götte (DIE WALTER ELF, SPERMBIRDS, KICK JONESES) - Und dann kam Punk
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Folge vom 27.09.202284: Kai Lüftner (MALATESTA SKUNK BEAT, ROTZ´N`ROLL RADIO, Autor) - Und dann kam PunkChristopher & Jobst im Gespräch mit Kai. Wir reden über Pippi Langstrumpf, piefige Kinderbuchverlage, Pizza-Fahrer ist wie Weihnachtsmann, vom Ledersessel mal wieder die Strasse schmecken, Abstürzende Brieftauben in Schöneweide, BFC Dynamo-Hooligans, Q3A-Bauten, Eimersaufen auf der Strasse, Super Dickmanns am Checkpoint Charlie, plötzlich Nazis, was man denkt muss man nach außen tragen, Grauzone-Oi, fehlende Mittelschicht zwischen den Polen, die Szene als Sammelsurium von Individuen, jahrelang bei den Edelweißpiraten, Deutschpunk a la Toxoplasma, Slime, Schleimkeim und Co, Interesse an Sprache als Ausdruck von Wut, Yok Quetschpaua, Lyrik ist kein Tagebuch, mit 18 eine Gitarre gefunden, Faszination Off-Beat, dealen in der Pfarrstrasse, Gründung der Aposkalypse, Ska vs Punk, "Für Immer", vom Sozialarbeiter zum Kinderbuchautor, Rucksäcke mit sich rumschleppen, unzensierte Kinder, Mut ist zum dem zu stehen was man gern machen will, fehlender Punkrock in der Kinderbuchszene, Halfdan Rasmussen, die Olsen-Bands, Bewegung in der Kinderunterhaltungsszene, Geschichten von Außenseitern, Vatersein als Rolle des Lebens, Bornholm als neuer Lebensmittelpunkt, "Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone", das Hobby Sondeln, Goldene Badperlen, Bornholmer Amateur-Archäologen, uvm.
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Folge vom 20.09.202283: Mark Reeder (MFS Records, Die Unbekannten, Shark Vegas) - Und dann kam PunkYuky und Christopher im Gespräch mit Mark Reeder: Über das Aufwachsen in Manchester in den 60’er/70’er Jahren, die Entstehung von Punk und erste Shows der Buzzcocks, Sex Pistols, Eater, Johnny Thunders & The Heartbreakers, V2 und Slaughter & The Dogs. Army-Haarschnitt und die Haare von John Lennon, Punk als Protest in musikalischer Form, Vivienne Westwoods Klamottenrecycling, eine Band als Modenschau, günstige Kleidung aus Army-Läden, Job mit 14 beim lokalen Plattenladen Virgin Records, zum ersten Mal von Punkmusik in der Zeitung The Sun lesen, Sex Pistols verpassen im Juni 1976, The Damneds „New Rose“ und der „Wow, was ist das?!“-Moment, „Anarchy in the UK“ und große Empörung als Start für etwas Neues, Zigaretten ausdrücken auf Vinyl, Aufwachsen in der Arbeiterklasse und als Kind in Bibliotheken abhängen, Schulmobbing für den Schuh- und Musikgeschmack, Zwilling sein, Faust-Schallplatten, der Vorteil von Schuluniformen und Uniformen im Alltag, der Einfluss des 1. Weltkrieges auf die Mode, die Styles der Beatles, Speed als Punk-Droge, allererstes Konzert: in Schuluniform auf der Gästeliste bei Roxy Music, was macht Brian Eno am Synthesizer, Zuhause lügen um aufs Konzert zu gehen, Black Sabbath, KISS auf einem Pritschenwagen, psychedelischer Spacerock- von Hawkwind, die Liebe für Science-Fiction, „Telstar“ von den Tornadoes, Motörhead, The Pink Fairies, MC5, The Stooges, New York Dolls und The Ramones, Talking Heads, Devo als Vorband der pseudo Fun-Punk-Band Alberto Y Lost Trios Paranoias in Manchester, New Wave als die kreativ-künstlerische Version von Punkrock, Punk als Ausdruck des Nicht-gehört-werdens und von Langeweile, Modellflugzeuge aus Holz, Roxy & Bowie-Nächte in Manchesters Nachtleben, Rivalität und Abgrenzung innerhalb der Szene, eine gemeinsame Band mit Mick Hucknall von Simply Red, Punkband auf Majorlabels, Musik machen als Weg aus der Misere, von Hippie zu Rock zu Glitter zu Punk zu Post-Punk, Plastic Bertrands „Ça plane pour moi“ und Jilted John als Parodie, Donna Summers und Howard Devoto, die Freundschaft mit Ian Curtis und die Anfänge von Warsaw/Joy Division. Deutschland als Krautrock Mekka, die Umsiedlung nach West-Berlin 1978, das Punkhaus und die Sound Discothek, Gudrun Gut und Bettina Köster als Herzschlag der frühen Berliner Szene, der Job als deutscher Repräsentant von Factory Records, 58 zahlende Gäste bei Joy Division im Kant Kino, die Bedeutung der Zeitschriften Sounds und Melody Maker, Punk im Fluchtort Berliner im Schnelldurchlauf, Last Night im Exxcess 1979 und das Finden einer neuen eigenen künstlerischen Definition mit Malaria, den Einstürzenden Neubauten und Die Tödliche Doris, Miete 80 DM, Jobs als Manager von Malaria, Campino als Fahrer, die Arbeit als Livesound Engineer u.a. bei Die Toten Hosen, die Risiko Bar, das S.O.36, das Franken und der Penguin Club. Seine Post-Punk/Synthband Die Unbekannten; Die Haut und seine Verbindung mit Blixa Bargeld, Nick Cave und The Birthday Party. John Peel als Stimme der Freiheit. Sein Doku-Film „B-Movie: Lust und Sound in West-Berlin 1979-1989“, Die Faszination für und Erforschung des sog. Ostblocks und das Aufbauen von Verbindungen zum Untergrund nach Ost-Berlin Anfang der 80’er Jahre. Stasi Einstufung als „subversiv und dekadent“, Kassetten-Schmuggeln und die Koordination illegaler Konzerte von Die Toten Hosen in Ost-Berlin mit der Band Planlos und später Die Vision. Das Metropol als Inspiration von Bernett Sumner für das Haçienda in Manchester, der UFO Club und High Energy Acid House. Die Wende, der Mauerfall und die Momente absoluter Freiheit und positiver Energie in der entstehenden Techno-Szene. Die Gründung seines Labels MFS bei Amiga mit Mute Recs als Vorbild als Anlaufstelle für Kids aus dem Osten mit Büro im Abhörraum 101 von Hermann Göring. Erste Veröffentlichungen von Paul van Dyke und Cosmic Baby, die Compilation „Tranceformed From Beyond“ uvm.
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Folge vom 13.09.202282: Mia Croissant (STACK, IRON KILL) - Und dann kam PunkJobst & Christopher im Gespräch mit Mia. Wir sprechen über Spiderman, Peter Singer, die Perry Rhodan-Reihe, Quanten- und Teilchenphysik, Lebensweisen probieren, der Punk-Smash-Hit "Owner of a Lonely Heart" von Yes, Cello & Chor, Jobsts Outing als Lindenberg-Fan, Stimme als Instrument, Affinität zu destruktiver Kunst, dank Sozialarbeits-Studienkollege Bernd kopfüber in die DIY HC Szene, Band als Gesamtkunstwerk, eine aufgemotzte Telecaster, frühes Erkennen von Ungereimtheiten, Teil einer Künsterfamilie zu sein, den grandiosen Nachnamen Croissant, die Frage, ob DIY Szene in den 90er zu verkopft war, durch Kunst eine Verbindung zur restlichen Welt - aber mit Sicherheitsabstand, der Ausstieg aus Stack, zweimal verheiratet sein, die Geburt des Sohnes, die Schwierigkeit einiger Jugendlicher mit Social Media & Handy, die (Un-)Wichtigkeit von Subkulturen, das evtl. süddeutsche Phänomen Emos, eine späte aber eindeutige Erkenntnis der Transidentität, superentspannte Coming Outs, die Schwierigkeit des Non-Binären in der Gesellschaft, sich wie ein Paradiesvogel kleiden, geschlechtsanpassende Operationen, die Herausforderung für Beziehungen so etwas auszuhalten, glücklich zu sein und die natürlich trotzdem vorhandenen Macken von der Transidentität trennen zu können, unkonventionelle Bolognese-Rezepte, uvm. Und dann gibt es ganz am Ende noch eine kleines Osterei für Bovenden-Fans versteckt. :)