Alle Bücher der Sendung:
David Hugendick: Jetzt sag doch endlich was. David Hugendick ist Feuilletonredakteur bei der Zeit, ohne Frage ist er ein Mann des Wortes. Umso überraschender ist in seinem aktuellen Buch zu lesen, dass ihm die Worte keineswegs so selbstverständlich zu Gebote stehen, wie man denken sollte, zumindest das gesprochene Wort: Hugendick stottert von Kindheit an. Nun hat er dem ein ganzes Buch gewidmet. Sabine Frank stellt es vor.
Kristín Eiríksdóttir: Der Film. Eine Frau dreht einen Film über Walfang und gerät in die Bredouille. Ein atemberaubender neuer Roman aus Island, den Irène Bluche vorstellt.
Barbara Honigmann: Mischka. Die Schriftstellerin Barbara Honigmann wurde 1949 in Berlin geboren, als Tochter jüdischer Eltern, die im englischen Exil den Holocaust überlebt hatten. Barbara Honigmann arbeitet zunächst als Regisseurin und Dramaturgin, bevor sie sich aber Mitte der 1970er Jahre ganz dem Schreiben widmete. 1984 verließ sie die DDR, heute lebt sie in Straßbourg. In ihrem Werk beschäftigt sich die preisgekrönte Schriftstellerin immer wieder mit dem jüdischen Leben, oft auch autobiografisch, wie in ihrem neusten Werk. Bettina Baltschev stellt es uns vor.
Der diesjährige Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik geht an die 1981 in Berlin geborene und in Berlin lebende Lyrikerin Nadja Küchenmeister. Der mit 15.000 Euro dotierte Peter-Huchel-Preis wird am 10. April in Staufen verliehen, wo Peter Huchel seit seiner Ausreise aus der DDR 1971 lebte. Ein Portrait der Preisträgerin von Marie Dominique Wetzel.
Am 1. Februar 1851, also vor 175 Jahren starb die Schriftstellerin und Schöpferin des Frankenstein-Romans Mary Shelley, die den Grundstein für das Genre Science-Fiction legte. Katrin Krämer erinnert.
Von hier für da: Gedichte für die Gegenwart. So langsam dürfen wir in Richtung Leipziger Buchmesse schauen. Eine schöne Tradition ist dort die Vorstellung neuer Poesie aus Mitteldeutschland am Stand von MDR Kultur. Und so werden wir den in Dresden lebenden Dichter Gregor Kunz begrüßen - ein Dichter, der mit seiner Montagetechnik und seinen flimmernden Bildern an die literarischen Verfahren der Moderne anschließt, und dabei die eigene Biografie in eindringlichen Versen aufruft.
Soeben erschienen ist ein neuer Band von Gregor Kunz, betitelt ist er mit einem Lieblingswort dieses Dichters: "Luftschiffhalde IV". Wir hören daraus ein Gedicht, gelesen vom Autor selbst.
Kultur & Gesellschaft
Unter Büchern mit Katrin Schumacher Folgen
Aktuelle Buchbesprechungen, Interviews mit Autoren, Neues vom deutschen und internationalen Buchmarkt und von Büchermenschen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen … In „Unter Büchern“ taucht Literaturkritikerin Katrin Schumacher für MDR KULTUR jede Woche in die Welt der Bücher ein.
Folgen von Unter Büchern mit Katrin Schumacher
99 Folgen
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Folge vom 01.02.2026Mit Vorfreude auf die Buchmesse, neuen Büchern und ausgezeichneten Dichterinnen…
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Folge vom 28.01.2026Unterwegs: Gespräch mit Autorin Nava EbrahimiNava Ebrahimi gilt als eine der spannendsten Stimmen ihrer Generation. Die deutsch-iranische Schriftstellerin ist mit drei Jahren aus ihrer Geburtsstadt Teheran nach Deutschland gekommen, mittlerweile lebt sie in Österreich. Mit ihrem dritten Roman "Und Federn überall" (Luchterhand Verlag) ist sie zu Gast im Leipziger Literaturhaus beim live-Podcast „"Unter Büchern unterwegs". Im Gespräch mit Katrin Schumacher verrät Ebrahimi, weshalb ihr Roman in einem gottverlassenen fiktiven Ort im Emsland spielt, wie sie in einer Großschlachterei für Hühner recherchiert hat und was ihre sechs Helden und Heldinnen an dem Tag, an dem der Roman spielt, gemeinsam haben.
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Folge vom 24.01.2026"Drei der Woche": Bücher über Yetis, Ost-Fußball und MachtmissbrauchKatrin Schumacher empfiehlt Jan Mohnhaupts Sachbuch über den ostdeutschen Fußball "Der geteilte Rasen", Aldous Huxleys "Zeit der Oligarchen" und Volker Sielaffs "Fragen an den Yeti".
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Folge vom 21.01.2026Literatur, die Welten erklärt – von Julian Barnes bis Bodo KirchhoffDie Themen und Bücher der Sendung:Im Gespräch: Hauke Hückstädt über Literatur in leichter Sprache.Immer häufiger erscheinen Bücher in leichter oder einfacher Sprache. Die Texte verzichten auf lange Sätze, Fremdwörter oder zu komplexe Bilder und Strukturen. Und das gilt sowohl für neue Geschichten, als auch für Übertragungen von Klassikern wie "Moby Dick" oder Goethes "Faust" in leichte Sprache. Was hat es damit auf sich? Unser Gesprächspartner Hauke Hückstädt ist der Leiter des Literaturhauses in Frankfurt, aber auch Herausgeber zweier Anthologien in einfacher Sprache.Jina Khayyer: Im Herzen der Katze.In der vergangenen Woche hat die deutsch-iranische Autorin Jina Khayyer den renommierten Mara Cassens Preis des Literaturhaus Hamburg erhalten, ein Literatur-Preis für ein literarisches Debüt. Ihr Roman führt uns in den Iran des Jahres 2022, dem Beginn der Proteste nach der Ermordung der jungen Kurdin Jina Mahsa Amini. Angesichts der täglichen Nachrichten aus dem Iran und des entsetzlich brutalen Vorgehens gegen Demonstrierende dort scheint es das Buch der Stunde zu sein, Alexander Suckel stellt es vor.Kirsten Fuchs: Muttermund tut Wahrheit kund.Den ganz alltäglichen Wahnsinn in Worte fassen, das ist eines der Talente der Berliner Autorin. Vor über zehn Jahren hat sie ihren letzten Band mit Alltags-Geschichten veröffentlicht. Nun ist sie mit dem neuen Buch unterwegs auf Lesereise, auch in Mitteldeutschland Claudia Leonard stellt es vor.Julian Barnes: Abschiede.In seinem letzten Buch erzählt Starautor Julian Barnes von einer Liebesbeziehung, die nach 40 Jahren Funkstille wieder entflammt. Von der eigenen Krebserkrankung. Von der Kraft und den Tücken eigener Erinnerungen. Unterhaltsam und bewegend, voller Erfahrung, Wissen und Witz. Ein elegantes Lebwohl, welches den Meister noch einmal auf der Höhe seines Schaffens zeigt. Moritz Holler stellt das Buch vor.Bodo Kirchhoff: Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt.Mit seinem Roman "Seit er sein Leben mit einem Tier teilt" stand Bodo Kirchhoff zuletzt monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Und kaum belegt der Roman dort keine Top-Platzierung mehr, legt Kirchhoff auch schon einen neuen vor. 576 Seiten dick – dünn ist allerdings das Eis, auf das sich Kirchhoff damit begibt, findet zumindest Jürgen Deppe.Anke Bastrop: Verborgene LandschaftenVon hier für da – Gedichte für die Gegenwart. Anke Bastrop ist geboren 1982 in Halle, ist gelernte Buchhändlerin, studierte Literatur und Journalistik. Sie hat literaturwissenschaftliche Texte veröffentlicht und vor allem Gedichte, zuletzt den Band "Verborgene Landschaften" im Verlagshaus Berlin. Aus diesem Buch hören wir einen Auszug, gelesen von ihr selbst.