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Verena König Podcast für Kreative Transformation

Das Wissen über Trauma sollte zu unserer Allgemeinbildung gehören, denn es bringt ein grundlegendes Verständnis für menschliche Reaktionsweisen und das menschliche Wesen. Mit meinem Podcast "Kreative Transformation" möchte ich für Trauma und Traumafolgen sensibilisieren. Für mehr Wohlwollen, Empathie, Verbundenheit und Frieden in unserer Welt.

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Folgen von Verena König Podcast für Kreative Transformation

447 Folgen
  • Folge vom 24.07.2020
    #100 Die Jubiläumsfolge
    Ich freue mich so sehr, denn heute präsentiere ich Dir meine erste Jubiläumsfolge! Die hundertste Folge! Sage und schreibe 100 Podcastfolgen! Wenn ich nicht mitgezählt hätte, wäre mir das nicht bewusst, denn es fühlt sich immer noch so an, als hätte ich sooo vieles noch nicht gesagt. In dieser Folge werde ich von der wunderbaren Kathie Kleff interviewt. Fragen von Hörerinnen und Hörern werden bewegt und Du erfährst einiges über meinen persönlichen Weg, der mich bis zur 100. Podcastfolge geführt hat. Obwohl mir das alles sehr viel Spaß macht, mache ich es nicht nur "zum Spaß", sondern mit einem echten Herzensanliegen, das mich bewegt. Auch darüber spreche ich in dieser Folge. Ich wünsche Dir viel Freude beim Lauschen!
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  • Folge vom 17.07.2020
    #99 Trauma - emotionales Essen und Bulimie
    In dieser Folge widme ich mich einem Thema, zu dem ich schon zahlreiche Fragen bekommen habe und das deswegen dieses Mal dran ist. Das Thema ist viel zu reichhaltig und viel zu groß für eine einzelne Podcastfolge, wie so viele dieser Themen, die in meinem Podcast angeschnitten werden. Ich möchte trotzdem versuchen, so viel wie möglich an hilfreichem Essenziellem zu diesem Thema hier mit dir zu teilen. Es geht um den Zusammenhang zwischen Trauma und Essen. Mich haben viele Fragen erreicht zu dem Themenfeld emotionales Essen und auch zu dem Themenfeld Bulimie, sodass ich darauf jetzt eingehen möchte. Du findest im Internet ganz vieles und auch viel sehr Gutes zum Thema emotionales Essen. Einige Menschen haben sich auf dieses Thema spezialisiert, weil es so viele Menschen betrifft. Ich möchte einfach diesen einen Ausschnitt beleuchten, den Zusammenhang mit Trauma. Solltest du selbst von diesem Thema betroffen sein, wünsche ich dir ganz wohltuende „Aha"-Erlebnisse und Erkenntnisse, die dich stärken. Wenn du nicht betroffen sein solltest, was ich dir natürlich von Herzen wünsche, dann wirst du in dieser Folge einige Informationen bekommen, die dich dabei unterstützen, deine Mitmenschen noch besser zu verstehen. In diesem Sinne also viel Freude und Inspiration beim Lauschen. In dieser Folge erfährst du: was emotionales Essen und Bulimie sind etwas über denZusammenhang mit traumatischen Erfahrungen was das Nervensystem mit diesen Kompensationsstrategien erreichen möchte was es für mögliche Lösungen gibt, um in einen heilsamen Prozess zu gelangen Shownotes: Trauma und Sucht // Podcast #81  Entwicklungstrauma verstehen // Podcast #51  Frühe Prägungen wirken sich auf deine Beziehungen aus // Podcast #43 Ohnmacht und Starre / Polyvagaltheorie // Podcast #81  Buch: Die Frau, die im Mondlicht aß von Anita Jahnston Buch: Essen als Ersatz von Geneen Roth
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  • Folge vom 10.07.2020
    #98 Kann ich meinem Gefühl vertrauen?
    Es wäre wirklich ein fantastischer Zustand, wenn man mit Gewissheit sagen könnte, „Ich kann meinem Gefühl immer Vertrauen, ich bin mir sicher, ich irre mich da nie. Ich kann mich 100% auf mein Bauchgefühl oder meine Wahrnehmung verlassen.". Vielleicht kann man ihn in einer gewissen Art und Weise auch erreichen. Vielleicht aber auch nicht, auch das mag ich in dieser Folge zur Diskussion stellen. Etwas, was ich sehr häufig erlebe, ist eine gewisse Diskrepanz zwischen zwei extremen Polen. Besonders in der Traumatherapie oder in therapeutischen Gesprächen mit Menschen, die schon sehr viel, sehr Schweres erlebt haben. Diese zwei Pole beschreibe ich mal so: Auf der einen Seite ist der dauerhafte Zweifel an der eigenen Wahrnehmung. Eine ständige und stetige Verunsicherung. Ein ständiges Zweifeln an den eigenen Gefühlen, der eigenen Wahrnehmung und der Richtigkeit der eigenen Wahrnehmung. Das beinhaltet auch die Schwierigkeit, sehr leicht von außen beeinflussbar zu sein, sehr leicht von außen zu verunsichern zu sein und eben ganz grundlegend an der eigenen Wahrnehmung eher zu zweifeln, als ihr zu vertrauen. Auf der anderen Seite, dem anderen Pol, fühlt es sich eher so an, dass man überzeugt davon ist, dass hier ein Bauchgefühl oder eine Intuition oder irgendeine Ebene der eigenen Wahrnehmung einen warnenden Riecher hat oder eine ganz klare Wahrnehmung, dass hier beispielsweise "etwas nicht stimmt" ohne es belegen zu können. Ohne daran Anhaltspunkte finden zu können und auch mit der Erfahrung, sich da schon das ein oder andere Mal getäuscht zu haben.Beide diese Pole möchte ich nicht bewerten, sondern ich mag sie nur beschreiben als zwei Seiten eines Themas, als zwei Pole, zwischen denen ein Spannungsfeld besteht.In dem Raum zwischen diesen zwei Polen ist jede Menge Platz für eine goldene Mitte. Genau diese goldene Mitte mag ich dir heute zeigen bzw. dich zu ihr einladen und inspirieren... In dieser Folge erfährst du: warum traumatisierte Menschen oft negative Erwartungen kultiviert haben wann du deinen Gefühlen besser nicht vertraust dass es drei Ebenen des Bewusstseins gibt dass es Klarheit in der Kommunikation braucht – im Innen wie im Außen Shownotes: Wie du deinen Selbstwert mit Sicherheit klein kriegst // Podcast #16 Frühe Prägungen wirken sich auf deine Beziehungen aus // Podcast #43
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  • Folge vom 03.07.2020
    #97 Trauma - Wie kann ich mein Umfeld sensibilisieren?
    Zunächst einmal möchte ich auf das Feld der bereits bestehenden Beziehungen eingehen, wo die schreibende Person fragt, wie kann ich in meinem Umfeld sensibilisieren, ohne den anderen zu überfordern? Es geht hier also um die Frage, wie kann ich meine speziellen Bedürfnisse, meine speziellen Bedarfe kommunizieren, ohne, dass das Ganze unangenehme oder ungünstige Auswirkungen hat? Hier möchte ich erst einmal etwas ganz Allgemeines sagen. Ich finde es ist sehr wichtig, dass wir eine Haltung einnehmen gegenüber dem Phänomen der Traumafolgen. Es ist in meinen Augen, in meinem Empfinden ganz wichtig, dass wir das Ganze nicht im Sinne einer Krankheit oder einer Pathologie verstehen. Natürlich gibt es Traumafolgestörungen, also Symptome unter den Traumafolgen, die einen gewissen Krankheitswert haben können. Schon alleine im Ausmaß ihrer Belastung. Es gibt viele Menschen, die bedingt durch ihre Traumafolgen nicht mehr arbeitsfähig sind, frühberentet werden oder in ganz vielen Bereichen ihres Lebens sehr eingeschränkt sind. Natürlich könnte man dem allen den Begriff, und macht das rein medizinisch, rein fachlich auch, Krankheitswert zuschreiben. Aber ich finde, das sollte uns nicht davon abhalten, eine innere Haltung einzunehmen, die anerkennt und immer wieder ins Bewusstsein holt, dass all diese Symptome gesunde Reaktionen als Ursache zu Grunde liegen, die auf ungesunde Ereignisse erfolgen mussten. Traumafolgesymptome sind gesunde Reaktionen auf ungesunde Ereignisse oder es sind normale Reaktionen auf unnormale Ereignisse. Das wird oft vergessen, wenn wir in die ganze "Pathologisierungsschiene" reingehen, wenn wir das Ganze als Beeinträchtigung, Schwäche oder Makel sehen. Es ist hochbelastend, deshalb muss man dem Ganzen auch die Schwere zugestehen, aber es braucht eine innere Haltung, die anerkennt, mit dem Menschen, der Traumafolgesymptome trägt, ist nichts falsch. Ein Mensch, der Traumafolgesymptome trägt, der unter Traumafolgen leidet, hat große Schwierigkeiten, das, was geschehen ist, zu verarbeiten, weil es zu groß, zu komplex, zu schwer war. Aber er hat überlebt und auf die Art und Weise, wie sich Symptome entwickelt haben, konnte dieser Mensch überleben. Das heißt, wir brauchen eine Haltung, die ganz klar davon ausgeht, dass das, was wir heute als Symptome sehen, eigentlich die alten Strategien oder Lösungsversuche oder Überlebensmechanismen von damals sind und keine Krankheitssymptome. Das ist sehr wichtig! Das mag ich an dieser Stelle so deutlich betonen, damit das auch in der Kommunikation mit anderen oder anders betroffenen Menschen zum Tragen kommen kann. Wenn du dir die Frage stellen solltest, wie du mit den dir lieben Menschen oder Menschen, mit denen du eben in deinem Leben zu tun hast, kommunizieren kannst „was mit dir los ist", dann möchte ich dich von Herzen einladen, wahrzunehmen bzw. dich in die Haltung zu begeben, dass du nicht über eine Krankheit, einen Makel, einen Fehler oder eine Schwierigkeit sprichst. Sondern dass du von dir sprichst als einem hoch empfindsamen Menschen, der gewisse wichtige Bedürfnisse hat. Der gewisse wichtige Bedarfe hat, die er versorgen muss, um in dieser Welt auf eine gute Art und Weise leben und bestehen zu können. Sei dir bewusst, begib dich in die Haltung, dass es niemals darum gehen muss, dich zu erklären, sondern dich verstehbar zu machen. Die Inspiration zu dieser Folge bekam ich durch die Zuschrift einer Podcasthörerin /eines Hörers (das obliegt hier ganz der Anonymität). Ich habe die Erlaubnis, diese E-Mail vorzulesen. Das möchte ich tun um dich mit der Fragestellung noch näher vertraut zu machen. In dieser Folge erfährst du: wie dich deine innere Haltung zu deinen Traumafolgen unterstützen kann wie du dein Umfeld sensibilisieren kannst, ohne zu überfordern wie du dich zeigen kannst, ohne dich zu überfordern wieso du immer einen Blick auf deine Anteile und deren Bedürfnisse haben solltest wie du Raum für korrigierende Erfahrungen schaffen kannst wie du erkennen kannst, ob jemand vertrauenswürdig ist
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