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VON UNTEN - Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki

Wir sind mit Euch auf der Straße. Hört uns auf Radio Helsinki 92.6 MHz im Raum Graz, via livestream weltweit oder hier auf CBA. VON UNTEN ist ein kritisches, unabhängiges Nachrichtenmagazin mit Schwerpunkt auf regionalen Themen. Mit VON UNTEN wollen wir vor allem widerständigen und unterrepräsentierten Stimmen Gehör verschaffen und eine Alternative zu etablierten Nachrichtensendungen anbieten. Inhaltlich liegt der VON UNTEN Schwerpunkt auf politischen Themen, kulturelle Themen haben ebenfalls Platz. Folge der VON UNTEN-Redaktion auf Twitter.

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Folgen von VON UNTEN - Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki

99 Folgen
  • Folge vom 04.02.2026
    Zukunft des Vereins für Gedenkkultur in Graz | „Die Vereinbarung muss in die Verfassung“ – Ari Milan (DAANES)
    Zukunft des Vereins für Gedenkkultur in Graz Der Verein für Gedenkkultur in Graz leistet seit Jahren zentrale Erinnerungsarbeit an die Opfer des Nationalsozialismus. Ihr hört ein Interview mit dem Obmann des Vereins, Tristan Ammerer. In diesem erläutert er die Aufgaben des Vereins – von ihrer Bildungsarbeit bis hin zur Betreuung und Organisation der Stolpersteine. Seit 2013 wurden mehr als 300 Stolpersteine in Graz verlegt, getragen von einem breiten zivilgesellschaftlichen Engagement und zu einem gewissen Teil von einer Förderung des Landes. Diese Förderung sorgt aktuell für Aufsehen durch eine Entscheidung seitens der von FPÖ und ÖVP geführten Regierung. Die Förderungen sollen in Zukunft ausschließlich über Einzelprojektanträge erfolgen. Wir haben Vereinsobmann Tristan Ammerer nach seiner Einordnung bezüglich dieser Entscheidung gefragt und sind den möglichen Auswirkungen auf die laufende Arbeit des Vereins nachgegangen. Bild: Alexander Danner „Die Vereinbarung muss in die Verfassung“ – Ari Milan (DAANES) Wie steht es um die humanitäre Lage in Nord- und Ostsyrien – und was bedeutet das neue Übereinkommen zwischen der Selbstverwaltung und der syrischen Übergangsregierung? Darüber sprechen wir mit Ari Milan von der demokratischen Selbstverwaltung DAANES. Zehn Tage nach unserem letzten Interview im Rahmen von VON UNTEN im Gespräch zieht er Bilanz, erklärt die konkreten Inhalte der Einigung zwischen der syrischen Übergangsregierung und der autonomen kurdischen Selbstverwaltung DAANES, und ordnet ein, warum sie die einzige Möglichkeit war um ein Blutbad in der Region zu verhindern. Außerdem geht es um die Frage, ob und wie die basisdemokratischen Strukturen der Selbstverwaltung in Zukunft Bestand haben können. Veranstaltungshinweise: Graz: Pflege-Demo gegen Kürzungen in steirischen Pflegeheimen Demonstration gegen die Senkung des Pflege-Personalschlüssels: Pflegekräfte, Angehörige und Unterstützer:innen protestieren gegen geplante Kürzungen der blau-schwarzen Landesregierung, die Personal abbauen und die Versorgungsqualität in Pflegeheimen massiv verschlechtern würden Samstag, 7. Februar 2026, 16:00 Uhr, Treffpunkt Mariahilferplatz, Graz Wien: CommemorAction gegen das tödliche Grenzregime Gedenk- und Protestaktion für die Toten und Vermissten auf Flucht- und Migrationsrouten: Am weltweiten Gedenktag für die Opfer des europäischen Grenzregimes wird in Wien an die Toten und Verschwundenen auf Fluchtwegen erinnert. Freitag, 6. Februar 2026, 17:00 Uhr, Marcus-Omofuma-Denkmal, Platz der Menschenrechte Wien: Demo für Rechte und Versorgung von ME-Betroffenen Demonstration gegen Diskriminierung von Menschen mit ME/CFS: ME-Betroffene und solidarische Menschen protestieren gegen fehlende Anerkennung, medizinische Versorgung und soziale Absicherung – und gegen die Tatsache, dass Sterbehilfe bewilligt wird, während Unterstützung verweigert bleibt. Samstag, 15. März 2026, Wien (Ort wird noch bekanntgegeben)
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  • Folge vom 28.01.2026
    Demo gegen Burschenschaftsball | Initiative gegen die Bezahlkarte Graz | Pflege-Protest
    Demo gegen den 71. Burschenschaftsball Am 24. Jänner 2026 fand in Graz der 71. Burschenschaftsball statt. Die OGR – Offensive gegen Rechts Steiermark mobilisierte einen lautstarken Gegenprotest, bei dem 500 bis 600 Personen teilgenommen haben. Dieser startete am Mariahilferplatz um 16 Uhr und endete am Grazer Hauptplatz. Ihr hört einen Redebeitrag von den Catcalls Of Graz über Antifeminismus innerhalb von Burschenschaften. Außerdem haben wir mit Moritz Erkl von der OGR Steiermark über die diesjährige Demo gesprochen und sind der Frage nach der Teilnehmer:innenanzahl nachgegangen. Initiative gegen die Bezahlkarte Graz – für mehr selbstbestimmtes Leben Statt einem monatlichem Taschengeld von 40 Euro als Grundversorgung für Geflüchtete setzt sich Initiative gegen die Bezahlkarte Graz für ein Tauschgeschäft ein, bei dem sich Bürger:innen einbringen und ihr Bargeld gegen Gutscheine eintauschen können. Das Geld geht dabei nicht verloren, sondern wird nur umgewandelt. Außerdem gibt es die Möglichkeit ein regelmäßiges Tausch-Abo abzuschließen. Ziel ist es, dass Asylbewerber:innen, Vertriebene und andere Personen, die in der steirischen Grundversorgung sind, weiter selbstbestimmt leben und ihr Geld nicht nur an bestimmten Orten nutzen können. Die Testphase der Sachleistungskarte ist abgeschlossen und wird vorraussichtlich ab April 2026 umgesetzt. Infos dazu, wo ihr euer Bargeld gegen Gutscheine eintauschen könnt, findet ihr auf der Website der Initiative gegen die Bezahlkarte Graz. Pflege-Protest gegen Herabsetzung des Personalschlüssels Gegen die geplante Absenkung des Personalschlüssels in Pflegeheimen, von FPÖ und ÖVP, sind Pflegekräfte, Angehörige und Aktivist:innen von Pflege in Bewegung dem Aufruf zum Protest von der KPÖ gefolgt. Am 20. Jänner 2026 versammelten sich rund 40 Personen vor dem Landhaus, um auf die drohenden Folgen dieser Reform aufmerksam zu machen. Sollte der Pflegeschlüssel wirklich gesenkt werden, würden sich in Zukunft weniger Pfleger:innen um mehr Menschen kümmern müssen. Der Pflegebereich in der Steiermark ist bereits seit Jahren unterbesetzt, überarbeitet und schlecht bezahlt. Stattdessen fordern sie bessere Rahmenbedingungen und eine Erhöhung des Pflegeschlüssels. Veranstaltungshinweise:  Neue Pro-Choice-Gruppe in Graz In Graz gründet sich eine neue Pro-Choice-Gruppe: Beim ersten Treffen am Donnerstag dem 29. Jänner um 18:30 Uhr sind alle Geschlechter und Genderidentitäten willkommen, die sich für das Thema engagieren wollen. Der Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben – anmelden könnt ihr euch per Mail an prochoicegraz@gmail.com. Seed Talks und Saatgutfest Ende Februar Am Freitag dem 27. Februar, gibt es im Rahmen der Seed Talks im Grazer Lendhafen (Mariahilferplatz, Lendkai 17, 8020) Workshops, Vorträge und Diskussionen rund um Saatgutvielfalt, regionale Züchtung und gemeinschaftliches Gärtnern. Internationale Gäste und lokale Saatgut-Initiativen zeigen, warum Saatgut ein Schlüssel für Ernährungssouveränität und Klimaanpassung ist. Am Samstag dem 28. Februar, folgt das 13. Grazer Saatgutfest im Lendhafen (Mariahilferplatz, Lendkai 17, 8020): Von 10 bis 16 Uhr werden samenfeste Gemüse-, Kräuter- und Blumensorten getauscht und verschenkt. Außerdem gibt’s Vernetzung mit Grazer Gemeinschaftsgärten – ideal für alle, die selbst gärtnern oder damit anfangen wollen. Alle Infos findet ihr auf der Website von Forum Urbanes Gärtnern.
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  • Folge vom 21.01.2026
    Femizide: „Männer müssen über männliche Gewalt sprechen“ | Rojava in existenzieller Gefahr
    Femizide: „Männer müssen über männliche Gewalt sprechen“ Das Jahr 2026 hat erst begonnen und schon hat Österreich zwei Femizide zu verzeichnen, der jüngste in der Steiermark. Am Donnerstag den 15. Jänner fand eine Gedenkveranstaltung für die ermordete Johanna statt. Dort sprachen unter anderem Sahar Mohsenzada (Gemeinderätin, KPÖ), Tristan Ammerer (Gemeinderat, Grüne) und Anna Slama (Gemeinderätin, Grüne und Demo-Organisatorin). Mohsenzada erzählte bewegend von ihrer eigenen Lebensgeschichte: Ihre Eltern flohen aus Afghanistan, um ihre Töchter zu schützen – und doch sei auch in Österreich nicht automatisch Sicherheit für Frauen gewährleistet. Ammerer machte klar: „Gewalt ist ein Männerproblem“ – und wer Misogynie in rein männlichen Runden nicht widerspricht, mache sich mitverantwortlich für eine Kultur, in der Gewalt weiter stattfinden kann. Slama erklärte, dass die Demo ein Zeichen dafür sei, Ohnmacht nicht allein zu fühlen, und verwies auf legislative Fortschritte etwa in Spanien, die auch hierzulande denkbar seien – als konkrete politische Antwort auf das, was passiert ist. Rojava in existenzieller Gefahr  Einordnung zur aktuellen Eskalation in Nord- und Ostsyrien: In einem Beitrag für Radio Helsinki analysiert Arî Milan von DAANES die dramatische Zuspitzung der Lage seit den letzten Monaten, speziell seit Jänner 2026. DAANES, die Democratic Autonomous Administration of North and East Syria, ist die demokratische Selbstverwaltung der Region, die seit Jahren auf Basis von Dezentralisierung, Gleichberechtigung und ethnisch-religiösem Zusammenleben organisiert ist. Arî Milan zeichnet nach, wie zwei Abkommen aus dem Jahr 2025 – geschlossen nach dem Zusammenbruch des Assad-Regimes – eigentlich den Weg für eine politische Lösung ebnen sollten. Die Vereinbarungen mit der syrischen Übergangsregierung sahen vor, die autonomen zivilen Strukturen Nord- und Ostsyriens zu erhalten und die kurdische Bevölkerung als indigene Gemeinschaft anzuerkennen. Doch während Damaskus international Unterstützung gewann, blieben diese Zusagen folgenlos. Seit dem 6. Jänner 2026 sind sie endgültig gebrochen: Syrische Einheiten und jihadistische Milizen griffen kurdische Stadtviertel an, Waffenstillstände wurden missachtet. Besonders alarmierend sind gezielte Angriffe auf Gefängnisse mit tausenden IS-Gefangenen sowie der Rückzug der SDF aus Camps wie Al-Hol – ohne Eingreifen der Internationalen Anti-IS-Koalition. Veranstaltungshinweise Solidarität mit Rojava Am 18.01. haben die HTS und dschihadistische Milizen Hand in Hand mit den türkeinahen Milizen (SNA) gegen die demokratische Selbstverwaltung in Nord-Ost Syrien einen Großangriff gestartet. Am 22. Jänner wird am Hauptplatz in Graz ab 16:00 für ein Ende der Angriffe protestiert. Verteidigen wir Rojava, verteidigen wir die Revolution! Standkundgebung vor der FPÖ Parteizentrale Am 22. Jänner organisiert die OGR – Offensive gegen Rechts um 17:30 eine Standkundgebung vor der FPÖ Parteizentrale am Schönaugürtel 12. Themen sind die Verstrickungen deutschnationaler Burschenschaften mit der FPÖ. Auch die antifeministische Ideologie der Partei wird anlässlich des jüngsten Femizids in der Steiermark thematisiert werden. Demo gegen Burschenschaftsball Am 24. Jänner trifft sich wieder die rechtsextreme Elite Europas im Grazer Congress um zu feiern und sich zu vernetzen. Deutschnationale Burschenschaften stehen für Antifeminismus, Antisemitismus, Rassismus und Queerfeindlichkeit. Sie vertreten offen menschenfeindliche Ideologien. Die OGR-Offensive gegen Rechts ruft auch heuer am selben Tag zu einer Gegendemonstration auf. Infos zu Ort und Zeit folgen noch. Forum Küche: Initiative gegen Bezahlkarte Graz Am Mittwoch, 28. Jänner 2026, um 18 Uhr lädt die Initiative gegen Bezahlkarte Graz zur Forum Küche ein. Fast jeden Monat ist eine andere Initiative zu Gast, es gibt gemeinsames vegetarisches oder veganes Essen und Gelegenheit zum Austausch. Das Essen basiert auf freiwilliger Spende, die Einnahmen kommen der jeweiligen Initiative zugute. Eintritt ist kostenlos. Die Initiative gegen Bezahlkarte Graz setzt sich solidarisch für Menschen mit Fluchterfahrung ein Geflüchteten und wendet sich gegen Ausgrenzung und Kriminalisierung von Asylbewerber:innen. Die Bezahlkarte begrenzt die staatliche Grundversorgung auf 40 € Taschengeld und erlaubt Ausgaben nur in bestimmten Geschäften. Solidarisch kann man sich zeigen, indem man Bargeld gegen Gutscheine tauscht, die Menschen mit Bezahlkarte mehr Selbstbestimmung beim Einkauf ermöglichen. Queer-feministische Fahrradküche Jeden letzten Mittwoch im Monat lädt die Fahrradküche Graz zum feministischen Schrauben ohne Macker ein. Nächster Termin ist am 28. Jänner ab 18:00-21:00. Schaut vorbei: Schießstattgasse 40, Innenhof
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  • Folge vom 14.01.2026
    Wende im AntifaGraz25 Prozess: „Die Staatsanwaltschaft ist ihren objektiven Ermittlungspflichten mMn nicht nachgekommen“
    Wende im AntifaGraz25 Prozess: „Die Staatsanwaltschaft ist ihren objektiven Ermittlungspflichten meiner Meinung nach nicht nachgekommen“ – Julia Kolda (Anwältin) Vom 7.-8. Jänner fand nun der Prozess gegen die sieben Grazer Antifaschist:innen statt, angesetzt wäre der Repressionsprozess bis 9. Jänner gewesen, durch neue Entwicklungen wurde er auf März vertagt. Am ersten Verhandlungstag wurden die Angeklagten befragt, am zweiten Tag kamen der Geschädigte, seine Frau, weitere Zeug:innen und ein Sachverständiger zu Wort. Während sich das Gericht und die Staatsanwaltschaft die Verletzungen des Geschädigten zunächst ausschließlich im Sinne der Anklage erklärten (durch aktive Gewalteinwirkung), relativierte ein orthopädisches Sachverständigengutachten nun diese Einschätzung. Demnach könnten die festgestellten Verletzungen nicht ausschließlich durch Gewalteinwirkung entstanden sein, sondern auch durch einen Sturz. Das Gutachten wurde nicht von der Staatsanwaltschaft oder vom Gericht, sondern auf Antrag der Verteidigung des Geschädigten eingeholt. In der Hauptverhandlung wurden damit Ermittlungsfragen behandelt, die üblicherweise bereits im Vorfeld durch die Staatsanwaltschaft geklärt werden hätten müssen. Nur durch die harte Anklage des schweren Raubs und die Ermittlungen zu einer kriminellen Vereinigung, waren die brutalen Hausdurchsuchungen, die Interpol-Fahndung und die sechswöchige Untersuchungshaft einer Person überhaupt möglich. Wie die Wende im Prozess durch das Gutachten zustande kam und was das für den weiteren Prozess bedeutet, klären wir mit den Anwältinnen der Angeklagten, Julia Kolda und Pia Kern. Hier könnt ihr der Solidaritätskampagne zum AntifaGraz25 Prozess auf Instagram folgen. Veranstaltungshinweise: Perchtenlauf der OMAS GEGEN RECHTS Am Freitag, 16. Jänner, findet in Graz der Perchtenlauf der OMAS GEGEN RECHTS & Friends statt. Start ist um 16 Uhr am Hauptplatz. Mit Masken, Kostümen und künstlerischen Beiträgen zieht der Umzug durch die Innenstadt und richtet sich gegen Rassismus, Diskriminierung sowie Frauen- und Queerfeindlichkeit. Demoworkshop: „Kenne deine Rechte!“ Repression gegen linke Versammlungen und linken Aktivismus nimmt die letzten Jahre stark zu, deshalb findet am Dienstag, den 20. Jänner der Workshop „Kenne deine Rechte!“ zum Thema Versammlungsrecht statt. Beginn ist um 18 Uhr im Spektral, Lendkai 45 in Graz. Im Fokus stehen Rechte bei Demonstrationen, der Umgang mit Polizei sowie solidarische Strategien gegen Repression. Standkundgebung vor der FPÖ Parteizentrale Am 22. Jänner organisiert die OGR – Offensive gegen Rechts um 17:30 eine Standkundgebung vor der FPÖ Parteizentrale am Schönaugürtel 12. Themen sind die Verstrickungen deutschnationaler Burschenschaften mit der FPÖ. Auch die antifeministische Ideologie der Partei wird anlässlich des jüngsten Femizids in der Steiermark thematisiert werden. Demo gegen Burschenschaftsball Am 24. Jänner trifft sich wieder die rechtsextreme Elite Europas im Grazer Congress um zu feiern und sich zu vernetzen. Deutschnationale Burschenschaften stehen für Antifeminismus, Antisemitismus, Rassismus und Queerfeindlichkeit. Sie vertreten offen menschenfeindliche Ideologien. Die OGR-Offensive gegen Rechts ruft auch heuer am selben Tag zu einer Gegendemonstration auf. Infos zu Ort und Zeit folgen noch. Forum Küche: Initiative gegen Bezahlkarte Graz Am Mittwoch, 28. Jänner 2026, um 18 Uhr lädt die Initiative gegen Bezahlkarte Graz zur Forum Küche ein. Fast jeden Monat ist eine andere Initiative zu Gast, es gibt gemeinsames vegetarisches oder veganes Essen und Gelegenheit zum Austausch. Das Essen basiert auf freiwilliger Spende, die Einnahmen kommen der jeweiligen Initiative zugute. Eintritt ist kostenlos. Die Initiative gegen Bezahlkarte Graz setzt sich solidarisch für Menschen mit Fluchterfahrung ein Geflüchteten und wendet sich gegen Ausgrenzung und Kriminalisierung von Asylbewerber:innen. Die Bezahlkarte begrenzt die staatliche Grundversorgung auf 40 € Taschengeld und erlaubt Ausgaben nur in bestimmten Geschäften. Solidarisch kann man sich zeigen, indem man Bargeld gegen Gutscheine tauscht, die Menschen mit Bezahlkarte mehr Selbstbestimmung beim Einkauf ermöglichen.
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