In Montenegro haben sich die Staats- und Regierungschefs der sechs
Westbalkan-Staaten mit Vertretern der Europäischen Union getroffen. Zu
den Teilnehmern des Gipfels in Tivat gehörten auch Bundeskanzler
Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Es ging unter
anderem um die Frage, wie die seit Jahren stockenden
EU-Beitrittsprozesse der Länder wieder beschleunigt werden können. In
der EU wächst das Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit der
Region wieder, auch wegen geopolitischer Spannungen und dem Einfluss
anderer Länder wie Russland oder China. Zu den Westbalkan-Staaten zählen
Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und
Serbien. Alle sechs Länder streben einen EU-Beitritt an, die
Verhandlungen kommen jedoch seit Jahren nur langsam voran. Woran das
liegt und wie viel Vertrauen die Bürgerinnen und Bürger der Länder dabei
noch in die EU haben, erläutert Vedran Džihić, Politikwissenschaftler am
Österreichischen Institut für Internationale Politik.
Außerdem im Update: Mehr als 50.000 Menschen, denen in der NS-Zeit die
deutsche Staatsbürgerschaft entzogen oder vorenthalten wurde, sind seit
2021 wieder eingebürgert worden. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum
mehr als 100.000 Anträge gestellt. Die Möglichkeit zur Einbürgerung war
2021 durch eine Gesetzesänderung erweitert worden.
Und sonst so: Bär öffnet Fenster und flieht
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
EU-Westbalkan-Gipfel: Merz und Macron wollen Westbalkan-Staaten
EU-Beitritt erleichtern
Westbalkanstaaten: Außenminister Wadephul fordert weitere Reformen von
Westbalkanländern
Europäische Union: EU will Beitrittsgespräche mit der Ukraine und Moldau
beginnen
Was jetzt? / EU-Westbalkangipfel: Der Westbalkan zwischen Demokratie und
Autokratie
Westbalkan und die EU: Die Zukunft des westlichen Balkans steht auf dem
Spiel
NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
Ihrer Familie
Nationalsozialismus: Mehr als 50.000 Opfer von NS-Unrecht seit 2021
eingebürgert
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Folge vom 05.06.2026Montenegro, Albanien und Co. – Wer kommt noch in die EU? (Update)
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Folge vom 05.06.2026Pflegereform: Mehr zahlen, weniger bekommen?Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat einen Entwurf für eine Reform der Pflegeversicherung vorgelegt. Ziel ist es, das milliardenschwere Defizit der Pflegekassen zu begrenzen und weitere Beitragserhöhungen zu vermeiden. Geplant sind höhere Einnahmen durch zusätzliche Beiträge, etwa von Gutverdienenden, Kinderlosen und Minijobbern. Gleichzeitig sollen die Ausgaben sinken. Dafür sieht der Entwurf unter anderem strengere Regeln bei der Einstufung von Pflegebedürftigkeit vor. Ob die Reform das Pflegesystem langfristig absichern kann, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Erstmals seit mehreren Jahren nehmen deutsche Unternehmer wieder offiziell am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil. Vertreter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer begründen dies damit, wirtschaftliche Kontakte nach Russland aufrechterhalten und deutsche Investitionen im Land schützen zu wollen. Auch eine Delegation der AfD reist zu dem Forum. Für den russischen Präsidenten Wladimir Putin ist das Forum eine wichtige Bühne, auf der er heute seine Grundsatzrede halten wird. Welche Botschaften er dort vermitteln will und welche Rolle die deutschen Teilnehmer spielen, ordnet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein. Und sonst so? Premiere für einen KI-Film in New York Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nina Warken: Alle reden, eine macht was Pflegereform: Warken will Beitragsbemessungsgrenze bei Pflegeversicherung anheben Pflegeversicherung: Warken will Besserverdienende bei Pflegebeiträgen stärker belasten Pflegeversicherung: Beamte in die gesetzliche Pflegeversicherung! Gesundheitsreform: Kassenärzte kritisieren Pläne für Teilarbeitsunfähigkeit Pflegereform: Schwesig und DAK kritisieren geplante Pflegereform als unsozial Pflege: Das einzige, was explodiert, sind die Pflegekosten Pflegekosten: Müssen Sie Ihr Zuhause verkaufen, um Ihre Pflege zu finanzieren? Collien Fernandes und Christian Ulmen: Herr Ulmen möchte nun doch nicht Schauspielerin: Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen Ist das eine Blase? / Deepfake-Videos: »So was kann massiv imageschädigend sein« Christian Ulmen: Ein Protagonist postet Bilder seiner Freundin. In Sex-Chatgruppen Christian Ulmen: Ulmen bestreitet Vorwürfe seiner Ex-Frau Collien Fernandes Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 04.06.2026Warum Deutschland im Sicherheitsrat gescheitert ist (Update)Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt. Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton, ein. Im zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT ein. Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse. Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert Moderation und Produktion: Henrik Oerding Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen Österreich Presseschau zur UN-Wahlniederlage: »Schallende Ohrfeige für die deutsche Diplomatie« UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im UN-Sicherheitsrat optimistisch UN-Sicherheitsrat: Deutsche Arroganz Johann Wadephul bei den UN: Das verflixte siebte Mal Donald Trump: Diesen Widerstand ist er nicht gewohnt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 04.06.2026Drei Schritte vorwärts in der KrebstherapieDie EU-Kommission hat am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket zur digitalen Souveränität vorgestellt. Hintergrund ist die Sorge, durch die Abhängigkeit von US-Technologie und digitalen Diensten verwundbar und erpressbar zu sein. Wie effektiv diese Pläne sind und welche Herausforderungen dabei bestehen, erläutert Johanna Jürgens, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Rund um den wichtigsten Krebskongress in Chicago haben Forschende zuletzt mehrere neue Studien zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs, Schwarzem Hautkrebs und Brustkrebs präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse bei der Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses, weil dieser bislang weitgehend als unheilbar galt. Was diese Ergebnisse für den Kampf gegen Krebs bedeuten, erklärt Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT. Und sonst so? Berliner Volksbühne eröffnet neues Freibad. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Digitalstrategie: So will der Bundestag digital unabhängiger werden Internationaler Strafgerichtshof: Sie machen vor, wie man Trump trotzt Gipfel zur Digitalen Souveränität: Wenn plötzlich das Microsoft-Konto von unliebsamen Personen streikt Beti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und den Rest Digitale Infrastruktur: EU will bei Clouddiensten und KI unabhängiger von USA und China werden Krebsbehandlung: Wirksamer, verträglicher, individueller Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen Krebs: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.