Die sogenannte Studentenliste hat die vorgezogene Parlamentswahl in
Serbien am Wochenende überraschend klar gewonnen. Wofür die Liste steht
und wie sie den Protest von der Straße in Regierungsarbeit überführen
möchte, erklärt Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner im
Nachrichtenpodcast.
Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat sich dagegen der
Amtsinhaber durchgesetzt. Der linksgerichtete Luiz Inácio Lula da Silva
bekam bei der Stichwahl am Sonntag 51,8 Prozent der Stimmen und setzte
sich somit gegen den rechten Kandidaten Flávio Bolsonaro durch. Der Sohn
des ultrarechten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro forderte im Anschluss,
das Wahlergebnis zu annullieren. Ob ein Gericht das Ergebnis noch kippen
könnte und ob Brasilien ähnliche Unruhe droht wie nach der
Wahlniederlage von Bolsonaro gegen Lula im Jahr 2022, ordnet Azadê
Peşmen ein.
Außerdem im Podcast: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zur bislang
längsten Auslandsreise seiner Amtszeit nach Ostasien aufgebrochen.
Und sonst so? Gemüse auf Rezept.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weiterführende Links:
Parlamentswahl in Serbien: Dieser Sieg gehört der serbischen Jugend
Stichwahl in Brasilien: Lula triumphiert. Doch der Bolsonaro-Clan gibt
nicht auf
Friedrich Merz: Merz bricht zu mehrtägiger Reise nach Asien auf
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Folge vom 26.10.2026Serbiens Studentenliste: Von der Straße ins Parlament (Update)
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Folge vom 26.10.2026Wie Marine Le Pen versucht, die Proteste für sich zu nutzenIn Frankreich war an diesem Wochenende viel los. In der Nähe von Paris kam es am Freitag zu einem mutmaßlich rechtsextremen Anschlag. Im rund 100 Kilometer südlich von Paris gelegenen Orléans hat die rechtsnationale Partei Rassemblement National ihren Parteitag mit Auftakt zum Präsidentschaftswahlkampf abgehalten. Parallel sind im gesamten Land – trotz teilweise erteilten Protestverbots – Demonstranten auf die Straße gegangen. Bei hunderttausenden Demonstranten kam es am Samstag landesweit zu mehr als 1.300 Festnahmen. Das Wochenende vor Ort beobachtet hat der ZEIT-Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Er weiß auch, wie Marine Le Pen die andauernden Proteste für sich nutzt. Der Audi-Vorstandschef Gernot Döllner auf der Bühne einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Dieses Bild hat sich am Wochenende in Perry, Georgia gezeigt. Gemeinsam mit Trump hat Döllner verkündet, dass Audi dort in Georgia ab Anfang 2027 sein erstes Werk in den USA bauen will. Umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro Investition sollen laut Audi in den Standort fließen und dann ab Anfang der 2030er Jahre jährlich 200.000 Premium-SUVs gebaut werden. Die Verkündung kommt in einer Zeit, in der Trump vor den anstehenden Midterms unter Druck steht, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Audi wiederum steht unter dem Druck amerikanischer Zölle und liebäugelt schon seit einigen Jahren mit einem Werk in den USA. Wie es dazu kommt, dass eine solche Verkündung auf Trumps Wahlkampfbühne stattfindet und ob die Produktion in den USA Audi aus der Krise hilft, weiß Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Pilze suchen als Bildungsurlaub Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Anneke Rietkerken, Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Drei weitere Festnahmen nach tödlichen Schüssen nahe Paris RN-Parteitag in Orléans: Proteste bei Parteitag der Rechtspopulisten in Frankreich erwartet Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in Frankreich Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder legen« Autoindustrie: Audi kündigt auf Wahlkampfveranstaltung von Trump erstes US-Werk an Subventionen: Audi plant E-Auto-Fabrik in den USA Autoindustrie: Audi senkt Prognose für 2026 und hofft auf das zweite Halbjahr Deutsche Autoindustrie: »Jetzt sind wir wieder da: in der völligen Unsicherheit« Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 25.10.2026Hilft Meta Bolsonaro 2.0 an die Macht?Am Sonntag treten Lula da Silva und Flávio Bolsonaro in Brasilien zur Stichwahl an. Obwohl Bolsonaro im ersten Wahlgang vorn lag, könnte es knapp werden. Für das »Was jetzt?«-Team berichtet Azadê Peşmen aus Brasilien, wie Lulas Anhänger online mobilisieren und warum der Facebook-Konzern Meta in der Kritik steht. In mehreren türkischen Städten haben zahlreiche Menschen für Pressefreiheit demonstriert. Zuvor wurde das Nachrichtenportal T24 gesperrt und der Fernsehsender Halk TV unter staatliche Zwangsverwaltung gestellt. Warum geht die Regierung gerade jetzt gegen kritische Medien vor? Hannah Grünewald berichtet für »Was jetzt?« aus der Türkei. Und sonst so? Hitlers »Teehaus« am Obersalzberg durch Feuer weitgehend zerstört Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Stichwahl in Brasilien: Kommt jetzt der nächste Bolsonaro an die Macht? Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen Senders Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 24.10.2026Spezial »Der Wahlkreis«: Ist das Establishment am Ende – oder kommt da noch was?Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: gegen die da oben, die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der Mitte – weder in Deutschland noch sonst wo im Westen. In der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen lange so einig war und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen: Mitte-Politiker in den USA und im Vereinigten Königreich gehen neue Wege. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.