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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 14.10.2022#60 Ein Szenario für das KriegsendeRussland setzt seine Raketenangriffe auf die Ukraine fort, die Intensität hat aber nachgelassen. Die UN-Generalversammlung hat derweil mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, in der die von Russland postulierten Annexionen in der Ukraine verurteilt werden. Ein bemerkenswertes Ergebnis, findet Ex-Nato-General Bühler, auch wenn die Auswirkungen überschaubar seien. Außerdem geht es um Übungen und die Nukleare Planungsgruppe der Nato. Wie genau ist beides zu bewerten und einzuordnen? In einem Schwerpunkt stellen wir uns einmal mehr die Frage, wie der Krieg enden könnte. Der US-Historiker Timothy Snyder hat dazu einen interessanten Essay verfasst. Er glaubt, der Krieg könnte enden, wenn Russland am Rande einer Niederlage steht. Einen Atomschlag hält er nicht für ausgeschlossen, aber unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher seien Machtkämpfe in der russischen Führungsebene und ein Machtwechsel. Hier geht es zu dem Essay von Timothy Snyder. Hier geht es zu einer Vortragsreihe von Timothy Snyder zur Ukraine. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 12.10.2022#59 Putins RaketenkriegDie Nachrichten zum Ukraine-Krieg werden derzeit von den russischen Raketenangriffen auf ukrainische Städte bestimmt. Solche Angriffe sind nicht neu, in dieser Quantität aber schon, sagt Ex-Nato-General Bühler im Podcast. Putin betreibe Terror und einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Der Anlass für die verstärkten Angriffe ist die Attacke auf die Krimbrücke. Auch wenn die Hintergründe noch nicht klar seien, sei der Vorfall ein Erfolg für die Ukraine, so Bühler. Weitere Themen im Podcast: Sergej Surowikin ist Russlands neuer Befehlshaber im Ukraine-Krieg. Er hat einen Ruf als Hardliner und wird von manchen "General Armageddon" genannt. Was macht die Personalie mit dem Krieg? Und: Belarus und Russland werden nach Angaben des belarussischen Staatschefs Lukaschenko gemeinsame Truppen aufstellen. Will Belarus an der Seite Russlands in den Krieg eintreten? Bühler geht nicht davon aus. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 07.10.2022#58 Mit Iris-T gegen Kamikaze-Drohnen?Die Offensive der ukrainischen Armee gegen die russischen Truppen geht weiter. Ex-General Erhard Bühler beschreibt die aktuelle Lage und erläutert im Gespräch mit Tim Deisinger auch, wo die Offensive derzeit am erfolgreichsten ist. Seiner Einschätzung zufolge hat die Ukraine gerade eine gute Ausgangslage: die russischen Armee sei angeschlagen und das Zeitfenster noch vor dem Winter günstig. Die Frage sei, ob die militärische Kraft der Ukraine ausreiche. Bühler sagt, die Unterstützung vom Westen müsse hier weitergehen. Nach der aktuellen Lage ist das Luftabewehrsystem Iris-T ein großes Thema im Podcast. Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht hat der Ukraine versprochen, es zügig zu liefern. Bühler erklärt, es sei "eines der modernsten Verteidigungssysteme". Es könne aber nicht flächendeckend eingesetzt werden, sondern eher dafür, "Hochwertziele" zu schützen. Das könnten die ukrainische Haupstadt Kiew sein und Ballungsgebiete wie Charkiw oder Cherson. In diesem Zusammenhang erläutert der Ex-General auch die Hörerfrage, ob Iris-T zur Abwehr iranischer Kamikaze-Drohnen genutzt werden könnte. Weitere Themen sind die Arbeit der Heeresaufklärungstruppe, der Einsatz des russischen Kampfpanzer T-14 Armata und die Haltung der ukrainischen Armee zum humanitäre Völkerrecht. Außerdem geht um den Mord an der russischen Journalistin und Kriegsunterstützerin Daria Dugina sowie um das angebliche "Mini-Ausschwitz", von dem das ukrainische Verteidigungsministerium bei Twitter berichtet hat. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 04.10.2022#57 Was steckt hinter Putins „Atom-Zug“?Mit der Rückeroberung von Lyman vermeldet die Ukraine einen weiteren großen militärischen Erfolg. Für Ex-General Erhard Bühler ist das nicht nur strategisch und operativ wichtig, sondern auch in politischer und psychologischer Hinsicht ausgerechnet am Wochenende nach der Annexion ukrainischer Gebiete. Außerdem erklärt er weitere Fortschritte der ukrainischen Armee im Raum Charkiw im Norden und am Dnepr im Süden. Zur Gesamtlage gehöre aber auch, dass Russland im Süden des Donbass alles daran setze, die Stadt Bachmut zu erobern. Zweites großes Thema sind die Berichte über den "Atom-Zug", der Richtung Westen rollen soll. Bühler erklärt, dass es sehr wenige Fakten und viele Spekulationen gibt. Nach seinen Informationen gehört der Eisenbahntransport zu einer Hauptverwaltung des russischen Verteidigungsministeriums, die für Atomwaffen und deren Trägersystme verantwortlich ist. Es könnte drei Gründe geben: Truppenteile folgen einem üblichen Übungsrhythmus, oder sie müssen Material für die kämpfenden Truppen abgeben. Aber es könne auch sein, dass der "Atom-Zug" Teil des Gesamt-Narrativs ist: "Achtung, wir meinen es ernst, das ist kein Bluff." Gerade von solchen Ereignissen und Aufnahmen dürfe man sich nicht einschüchtern lassen. Es könnten eben ganz banale Gründe dahinterstecken. Des Weiteren sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler auch über eine Beitrittsperspektive der Ukraine zur Nato, nachdem Kiew den Antrag gestellt hat. Für den Ex-General steht ein NATO-Beitritt derzeit überhaupt nicht im Fokus. Daran habe sich nichts geändert. Irgendwann könne das in irgendeiner Friedensverhandlung aber mal eine Rolle spielen. In den Hörerfragen geht es darum, wie die NATO auf einen Atomwaffeneinsatz reagieren würde und was es Russland bringt, bei der Mobilmachung Kriegsunwillige in die Armee zu zwingen. Wenn Sie auch Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.