"Die geglaubte Sicherheit war ein Wolkenschloss, auch hier in Europa", sagt der Schweizer Schauspieler Christian Kohlund. Er ist fassungslos und manchmal wie gelähmt, angesichts der Entwicklung der Weltgemeinschaft. Um so wichtiger sei es, gemeinsame Lösungen zu schaffen. "Das ist die einzige Chance - wenn das alte Europa sich zusammenrauft."
Von Christian Kohlund.
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Ein besonderer Blick auf Europa: Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft erzählen im Gespräch, welche Sorgen, Hoffnungen und Visionen sie mit Europa verbinden.
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Folge vom 21.03.2026Christian Kohlund: "Europa ist die Lösung für die Zukunft"
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Folge vom 14.03.2026Martin Schulze Wessel: "Eine europäische Schicksalsfrage""Ich verstehe mich als Europäer - sehr nachdrücklich", sagt der Historiker Martin Schulze Wessel, der im Münsterland aufgewachsen ist, unter anderem in Prag und Moskau studiert hat. Als Professor für die Geschichte Osteuropas lehrt er seit 2003 in München. Der Krieg in der Ukraine treibe ihn seit 2014 täglich um, sagt Schulze Wessel: "Das Schicksal der Ukraine ist auch für die Freiheit und Sicherheit Europas entscheidend." Von Martin Schulze Wessel.
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Folge vom 07.03.2026Nathanael Liminski: "Europa vertiefen, vertiefen, vertiefen""Europa ist Schutzraum für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie", sagt Nathanael Liminski, Minister für Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei des Landes NRW. Europas Geschichte ist für ihn Mahnung und Auftrag zugleich, gerade angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen: "Europa ist kein Verwaltungsprojekt. Es ist eine Schicksalsgemeinschaft." Von Nathanel Liminski.
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Folge vom 28.02.2026Lina Muzur: "Wer gehört dazu in Europa?""Die große Vielfalt der Sprachen und Kulturen Europas ist toll - nicht so toll ist, dass immer auch Einige außen vor bleiben", sagt die Verlegerin Lina Muzur, die in Bosnien, Österreich und Tschechien aufwuchs, in Deutschland und Schottland studierte, heute in Berlin lebt. "Ich würde mir wünschen, dass weiter die Vielfalt das ist, was zählt für Europa - und nicht die Ausgrenzung." Von Lina Muzur.