"Das Verhältnis USA-Europa erodiert, und im Moment sind wir am Tiefpunkt", sagt die Journalistin und Schriftstellerin Julie von Kessel, die viele berufliche und private Bezüge in die USA hat. Europa müsse viel stärker auf eigene Füße kommen, das könne auch eine Chance für einen faireren Gesellschaftsentwurf sein: "Europa steht für mehr Egalitarität."
Von Julie von Kessel.
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Ein besonderer Blick auf Europa: Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft erzählen im Gespräch, welche Sorgen, Hoffnungen und Visionen sie mit Europa verbinden.
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Folge vom 15.08.2026Julie von Kessel: "Europa muss jetzt erwachsen werden"
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Folge vom 08.08.2026Martin Adam: Von Polen für Europa lernen“Es ist völlig abstrus, dass Polen so unterschätzt wird“, sagt der Journalist und Autor Martin Adam. “Polen hat einen Gestaltungsanspruch für Europa.“ Außerdem sei das Land wie ein politisches Labor: Andere Länder könnten von Polens “Eksperyment“ lernen, was eine rechtspopulistische Regierung für eine Demokratie bedeutet – und wie schwer der Weg zurück ist. Von Martin Adam.
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Folge vom 01.08.2026Joanna Rostek: "Europa ist ein gemeinsames Haus""Ich habe drei europäische Identitäten", sagt die polnisch-deutsche Anglistin Joanna Rostek von der Universität Leipzig. Die wachsenden Spaltungstendenzen bereiten ihr Sorgen. Der Brexit sei eine Blaupause im Umgang mit Krisen. "Zusammenhalt macht Europa aus." Von WDR 5.
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Folge vom 25.07.2026Markus Ogorek: "Europa ist ein Versprechen des Rechts""Europa ist unter Druck - von innen wie von außen", sagt Professor Markus Ogorek, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Universität zu Köln. Er setzt auf Rechtsstaatlichkeit, wehrhafte Demokratien und gemeinsame Strukturen, die sich über die Jahre etabliert haben. Ein Beispiel: Der deutsch-französische Jura-Studiengang, den Markus Ogorek mitbetreut. Von Prof Markus Ogorek.