"Europa hat mein Leben grundsätzlich verändert", sagt der slowakische Journalist und Schriftsteller Michal Hvorecký über die Zeit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Heute fragt er sich, warum die Europa-Euphorie vielerorts in Mittel- und Osteuropa so gekippt ist. Hvorecký sieht den Autoritarismus und die Desinformation als größte Gefahren: "Eigentlich betrifft das ganz Europa."
Von Michael Hvorecký.
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Ein besonderer Blick auf Europa: Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft erzählen im Gespräch, welche Sorgen, Hoffnungen und Visionen sie mit Europa verbinden.
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Folge vom 27.06.2026Michal Hvorecký: "Die Demokratie in Europa steht unter Druck"
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Folge vom 20.06.2026Werner Bätzing: "Die Alpen - ein europäischer Kulturraum""Die Vielfalt Europas zeigt sich besonders konzentriert in den Alpen, und sie ist hier spürbarer", sagt der Kulturgeograf Werner Bätzing, der den Raum der Alpen Jahrzehnte lang erforscht hat. Wegen der aktuellen Krisen und Kriege interessiere sich die Politik zu wenig für die Alpen."Die Probleme in den Alpen zu vernachlässigen, halte ich für einen riesigen Fehler." Von Prof. Werner Bätzing.
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Folge vom 13.06.2026Gerhard Hücker: "Ein Zeitfenster für die Zukunft Europas""Die EU ist in ihrer jetzigen Konstruktion nicht in der Lage, auf die äußeren Bedrohungen und ihre inneren Unzulänglichkeiten angemessen zu reagieren", sagt der Unternehmer und Autor Professor Gerhard Hücker. Er plädiert für Reformen, gerade jetzt sei ein guter Zeitpunkt dafür: "Europa steht an einer historischen Schwelle." Von Prof. Dr. Gerhard Hücker.
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Folge vom 30.05.2026Roman Deininger: "Hoffnung in der EU""Man kann Rechtspopulisten auch besiegen - dieses hoffnungsfrohe Signal aus Ungarn", sagt Roman Deininger, stellvertretender Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung zur Abwahl von Viktor Orbán. Was ihn umtreibe, sei die Frage der Tech-Infrastrukturen: "Da ist Europa die einzige Möglichkeit, der Übermacht der USA was entgegen zu setzen, und dabei geht es schlicht auch um Wahrheit und Lüge." Von Roman Deininger.