Leipzig ist Bachstadt. Bachwoche, Bach-Archiv und natürlich Thomanerchor und Thomaskirche. Doch es gibt noch einen zweiten musikalischen Säulenheiligen: Felix Mendelssohn Bartholdy. Ohne den könnte sich Leipzig nicht Bachstadt nennen, ohne ihn wäre Leipzig auch keine Musikmetropole. Denn Gewandhausorchester und Konservatorium sind von ihm geprägt. Wie der jüngste Gewandhauskapellmeister aller Zeiten das Musikleben der Stadt revolutionierte, erzählt Hartmut Schade in seiner Weltgeschichte vor der Haustür. Hostin: Linda Schildbach Autor und Producer: Hartmut Schade Sprecherin: Conny Wolter Redaktion: Stefan Nölke Produktion: MDR Kultur und Jugend 2025Mitwirkende: Gerald Fauth, Rektor der Hochschule für Musik und Theater Leipzig Clemens Harasim, Mitarbeiter Leipziger Mendelssohn Gesamtausgabe Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Anselm Hartinger, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig Patrick Schmeing, Direktor des Mendelssohn-Hauses und geschäftsführender Vorstand der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung Cornelia Thierbach, Museumsleiterin Mendelssohn Haus Leipzig
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Weltgeschichte vor der Haustür Folgen
Warum ist ein sechs Meter hoher Hügel bei Leubingen die Wiege des modernen Europa? „Weltgeschichte vor der Haustür“ begibt sich auf Spurensuche nach besonderen, kuriosen oder scheinbar ganz gewöhnlichen Orten und Objekten, ergründet deren Geschichte und Bedeutung - und erzählt zugleich ein Stück Weltgeschichte.
Folgen von Weltgeschichte vor der Haustür
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Folge vom 03.08.2025Aufstieg in die musikalische Champions League - Mendelssohns Wirken in Leipzig
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Folge vom 20.07.2025Als reisen noch romantisch war - Hans Christian Andersen in der Sächsischen SchweizHans Christian Andersen liebte das Reisen. Er lernte das Osmanische Reich kennen, Portugal oder Großbritannien. Eine seiner ersten Reisen führte ihn 1831 nach Deutschland - der Anlass war eine unglückliche Liebe. Das Reiseziel Deutschland hatte mit seiner Vorliebe für Autoren wie E.T.A. Hoffmann, Ludwig Tieck oder Heinrich Heine zu tun. In die Sächsische Schweiz zog es ihn wegen seiner Schwäche für Berge, Felsen, Täler und Höhlen. Und die Stadt Dresden faszinierte ihn so sehr, dass er danach immer wieder zurückkehrte.Hostin: Linda Schildbach Autor und Producer: Thomas HartmannSprecherin: Conny WolterTechnische Distribution: Theresa WünschRedaktion: Stefan NoelkeProduktion: MDR Kultur und Jugend 2025Mitwirkende: Romy Donath (Leiterin Kügelgen-Haus Dresden); Hanka Owsian (Kulturwissenschaftlerin, Gästeführerin); Silke Fischer (Geschäfsführerin Märchenland)
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Folge vom 06.07.2025Aus Eisen mach Kunst - 300 Jahre Gießerei LauchhammerWas verbindet Luther mit Scharnhorst? Neptun mit dem polnischen Fürsten Mieczyslaw und Boleslaw? Das Leipziger Marxmonument über dem Universitätseingang mit dem Buchenwalddenkmal? Die Antwort: Lauchhammer. Das Wormser Lutherdenkmal und das Leipziger Marxmonument, der Berliner und Nordhäuser Neptunbrunnen, die Statuen der ersten christlichen polnischen Fürsten - sie alle entstanden in der Kunstgießerei Lauchhammer. Gegründet vor 300 Jahren als Eisengießerei durch eine Frau. Die damit die Industrialisierung der Lausitz auslöste. Anm. d. Red.: In einer früheren Fassung des Podcasts sagten wir, dass das Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar und das Wittenberger Lutherdenkmal ebenfalls in Lauchhammer gegossen wurden. Mehrere Hörerinnen und Hörer haben uns aufmerksam gemacht, dass das nicht stimmt. Der Wittenberger Luther wurd ein Berlin gegossen und das Weimarer Goethe-Schiller-Denkmal entstand in München, weil der bayrische König Geld dafür gab. Aber es gibt drei Kopien dieses Denkmals in den USA (San Francisco, Milwaukee und Cleveland) und diese Kopien wurden in Lauchhammer gegossen. Hostin: Linda Schildbach Autor und Producer: Hartmut Schade Sprecherin: Conny Wolter Redaktion: Stefan Nölke Produktion: MDR Kultur und Jugend 2025 Mitwirkende: Antje Bräuer, Kustodin Gießereimuseum Lauchhammer Dr. Sönke Friedreich, Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde Dr. Michael Wetzel, Landeshistoriker TU Chemnitz
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Folge vom 22.06.2025Die Spur der blauen Steine – Der Schieferbergbau um LehestenIn der neuen Folge unseres Podcasts "Weltgeschichte vor der Haustür" besuchen wir ein Technisches Denkmal. Ein Denkmal, das in voller Schönheit "Historischer Schieferbergbau Lehesten" heißt. Bereits im 13. Jahrhundert wurde um Lehesten Schiefer gewonnen, später befanden sich hier die größten Schiefertagebaue Europas, noch später musste das Gestein sogar unter Tage aus dem Erdreich geholt werden. Wegen seiner beeindruckenden Eigenschaften diente Schiefer vor allem als Dach- und Wandschiefer, man stellte allerdings auch andere Dinge daraus her. Der poetische Name des hiesigen Schiefers lautete "Blaues Gold". So genannt wegen seiner Färbung und seiner außergewöhnlichen Qualität. Hostin: Linda SchildbachAutor und Producer: Thomas HartmannSprecherin: Conny WolterRedaktion: Stefan NoelkeProduktion: MDR Kultur und Jugend 2025Mitwirkende: Dorit Gropp (Historikerin, Vorstandsmitglied der Stiftung "Thüringischer Schieferpark Lehesten"), Peter Langbein (Ingenieur für Baustofftechnologie), Jörg Pantzer (Museumsführer), Klaus Mäder (Diplomingenieur für Kraftfahrzeugtechnik), Bernd Adolph (Hauer), Lothar Brandt (Schießhauer)