In der neuen Speakeasy-Bar antworten wir zunächst ausführlich auf unsere Kritiker, die sich über unsere Folge zu Danger Dan echauffiert haben. Es gibt offenbar einige Missverständnisse. Wenn man in der AfD den Hauptgegner erkennt, sollte man dann nicht lieber in die CDU eintreten? Und wie ist es eigentlich mit den linken Grabenkämpfen? Sind die wirklich das Problem?Anschließend beantworten wir Fragen aus der Community, die sich mit einem globalen Sozialismus, einer emotionaleren Argumentation gegen die Wehrpflicht und mit der Sensibilität und gleichzeitigen Härte von Künstlern beschäftigen.Danach beschäftigen wir uns mit der Frage: Ist die AfD die neue Arbeiterpartei? Sieht man sich an, wer sie wählt, mag man zu diesem Schluss kommen. Jedoch sind die Wahlprogramme marktliberal – und interessanterweise wissen das viele AfD-Wähler auch, wie eine neue Studie herausgefunden hat.Eine NDR-Panorama-Reportrage hat zwei Freunde begleitet: beide wählten sie einst die SPD, nun wählt der eine die Linke, der andere die AfD. Mehr dazu in der neuen Speakeasy-Bar!Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Wirtschaft
Wohlstand für Alle Folgen
Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge. Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Bitte keine Fanpost/Anfragen an folgende Adresse! Wolfgang M. Schmitt c/o Rechtsanwalt Markus Kompa (zustellungsbevollmächtigt) Geißelstraße 11 50823 Köln Deutschland Kontakt: E-Mail: oleundwolfgang@gmail.com Telefon: +49 (0)221 29960001 Fax: +49 (0)221 29960002 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE3303228702
Folgen von Wohlstand für Alle
521 Folgen
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Folge vom 15.08.2026Speakeasy #35: Darf man als Linker nicht mehr andere Linke kritisieren?
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Folge vom 12.08.2026Ep. 366: War Keynes ein (Post-)Liberaler?Schon lange wurde nicht mehr so intensiv über das mögliche Ende des Liberalismus diskutiert. Unter dem Begriff Postliberalismus finden sich rechte wie linke Denker ein, die die liberale Demokratie kritisieren, ihre Institutionen reformieren oder abschaffen und das Wählervotum aufwerten wollen. Auch fragen sie, ob eine auf Individualismus gegründete Gesellschaft ausreichend sein kann, oder ob es doch so etwas wie Gemeinschaft braucht.Interessant ist dabei, dass schon John Maynard Keynes sich die Frage stellte: Bin ich liberal? Keynes erteilte dem Laissez-Faire-Kapitalismus ebenfalls eine Absage, nicht jedoch dem Liberalismus an sich. Dieser sei allerdings zu reformieren, um dem modernen Kapitalismus gewachsen zu sein. Individuelle Freiheiten wollte Keynes durchaus erweitern, aber auch die Hand des Staates gelte es zu stärken und vom Parlament unabhängige Institutionen sollten mehr Macht zugesprochen bekommen.Damit ist selbst im Keynesianismus schon ein Liberalismus angelegt, den die Postliberalen heute kritisieren, wenngleich sie auch mitunter einen starken Staat wünschen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!Literatur:John Maynard Keynes: Bin ich ein Liberaler?, in: Norbert Reuter: Wachstumseuphorie und Verteilungsrealität. Metropolis.Ders.: The End of Laissez-Faire, online verfügbar unter: https://www.economicsnetwork.ac.uk/archive/keynes_persuasion/The_End_of_Laissez-Faire.htmTermine:Ole und Wolfgang sind am 20. August in Bayreuth:http://friedrichsforum.de/programm/260820-schmitt-richard-wagners-revolutionenWolfgang und Stefan Schulz sind am 22. August in Frankfurt am Main:https://diekaes.ditix.shop/event/mynsx0wxeg0eaa7y?t=false&tid=Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/99687/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-16-01-2027Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
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Folge vom 05.08.2026Ep. 365: Werden Akademiker bald arbeitslos?Fortschritt und Stagnation können zusammenfallen, ebenso wie Innovation und Arbeitslosigkeit. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sieht in ihrem Jahresbericht in der KI das Potenzial, die Weltwirtschaft grundlegend zu verändern. Kurzfristig sorgt der KI-Boom für massive Investitionen in Rechenzentren, Halbleiter und Energieinfrastruktur. Langfristig hängt die Wirkung davon ab, ob KI lediglich die Produktivität menschlicher Arbeit erhöht oder selbst zum Motor technologischer Innovation wird. In letzterem Szenario („Transformative AI“) könnte sie Forschung, Entwicklung und anspruchsvolle kognitive Tätigkeiten weitgehend übernehmen und das Wirtschaftswachstum dauerhaft beschleunigen. Gleichzeitig würde jedoch der Anteil der Arbeitseinkommen an der gesamten Wertschöpfung stark sinken. Daraus könnte ein Nachfrageproblem entstehen, wenn breite Bevölkerungsschichten nicht mehr ausreichend am Wohlstandsgewinn partizipieren. Zudem ist unklar, ob die Berufseinsteiger oder eher die Seniors das Nachsehen am Arbeitsmarkt haben werden. Viele Uni-Absolventen, die schon bald zur Professional Managerial Class gehören wollten, sind zutiefst verunsichert. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!Quellen/Literatur:Der Jahresbericht der BIZ:https://www.bis.org/publ/arpdf/ar2026e.htm200 Ökonomen warnen vor KI: https://www.nytimes.com/2026/07/13/business/economists-ai-threat-jobs.htmlx Termine:Ole und Wolfgang sind am 20. August in Bayreuth:http://friedrichsforum.de/programm/260820-schmitt-richard-wagners-revolutionenOle und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
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Folge vom 01.08.2026Meisterwerke der NS-Satire – Literaturforum im Brecht-HausWo die politische Wirklichkeit sich in groteske Grausamkeit verwandelt und rechte Akteure von Schicksal und Tiefe raunen, wird das Lachen zum widerständigen Akt. Die literarische Satire blüht immer dann, wenn die Zeiten düster sind.Deshalb mag es nicht verwundern, dass während des Nationalsozialismus viele Literaten zu satirischen Mitteln griffen, um die Lage zu analysieren. Manche dieser Texte sind kaum mehr bekannt, etwa Otto M. Knabs »Kleinstadt unterm Hakenkreuz« (1934) oder selbst Walter Mehrings »Die Nacht des Tyrannen« (1937). Andere Satiren aber erfreuen nach wie vor das Publikum, sind von hoher literarischer Qualität und auch in Neuauflagen auf dem Buchmarkt erhältlich.Im Gespräch geht es um Klaus Manns »Mephisto. Roman einer Karriere« (1936), Bertolt Brechts Stück »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« (1941) und um »Dritte Walpurgisnacht« (1933) des Satirikers Karl Kraus.Der Blick soll dabei nicht nur zurück, sondern auch in die Gegenwart führen. Was können literarische Satiren angesichts des omnipräsenten Rechtsrucks leisten? Ist unser Lachen eher fatalistisch oder revolutionär? Weitere Informationen zum Literaturforum im Brecht-Haus findet ihr unter: https://lfbrecht.de/