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Politik

Amerika, wir müssen reden!

Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.

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Folgen von Amerika, wir müssen reden!

89 Folgen
  • Folge vom 14.09.2026
    Trumps Wahlempfehlung: "Cheat like hell"
    "Cheat like hell" - betrügt, auf Teufel komm raus! Mit diesen Worten feuerte US-Präsident Donald Trump seine Anhänger beim Republikanischen Parteitag in Dallas an. Das erstmalige Treffen dieser Art der Republikaner vor einer Midterm-Wahl war eine "Trump-Show", eine sogenannte "Trumpapalooza". Für Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon also ein Mega-Event rund um Trump. Laut Ingo ging es vor allem darum, "Begeisterung zu entfachen". Denn grundsätzlich sei die Wahlbeteiligung bei den Kongresswahlen nicht sehr groß, so der Tagesthemen-Moderator. Trumps Umfragewerte seien außerdem infolge des Iran-Kriegs und der hohen Benzinpreise allerdings auf einem Rekordtief, ergänzt Jiffer.Beide sehen ein "Mobilisierungsrennen" im Wahlkampf bei den bevorstehenden Kongresswahlen, den sogenannten Midterms. Jiffer sagt, wer mehr Wähler und Wählerinnen mobilisieren könne, -Republikaner oder Demokraten - der gewinne die Kongresswahl. Und dafür scheinen zumindest für Trump alle Mittel recht: er verspricht, jedem erwachsenen Amerikaner im Falle eines Wahlsiegs 5000 Dollar zu zahlen, er sät Zweifel an der Korrektheit von Briefwahlunterlagen und treibt das sogenannte "Gerrymandering" voran, also das vorteilhafte Zuschneiden neuer Wahlkreise. Allerdings habe den Republikaner-Parteitag auch ein Hauch Abschiedsstimmung umweht, resümiert Ingo. "Das Problem, das die Republikaner jedoch haben: Keiner begeistert die Basis so wie Trump."Ingo und Jiffer diskutieren außerdem die Frage, wer Trumps Nachfolge antreten könnte, und ob Vize-Präsident JD Vance vielleicht zu "cringe", also zu peinlich, für das Präsidentenamt wäre.Und schließlich reißen die beiden Hosts noch die jüngsten Debatten um Künstliche Intelligenz und den Appell der US-Tech-Elite zu mehr Aufsicht und weniger Tempo bei dem Thema an - und warum Trump das für "Schwarzmalerei" abtut.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Trumps 5.000 Dollar Wahlversprechenhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/republikaner-parteitag-104.htmlWelche Rolle spielt KI in den USA? Podcast-Folge mit Fritz Espenlaubhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/wohin-fuehrt-der-ki-boom,audio-3368852.htmlNiederlage für Trump im Streit um Briefwahlhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/supreme-court-briefwahl-102.htmlPodcast-Tipp: Das wahre Lebenhttps://1.ard.de/DaswahreLebenAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
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  • Folge vom 07.09.2026
    Der Tag, der die Welt veränderte - 25 Jahre 9/11
    Wohl jeder weiß heute noch, wo er sich am 11. September 2001 aufgehalten hat. Dem Tag, als Al-Kaida Selbstmordattentäter zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in Manhattan gesteuert und zum Einsturz gebracht haben. Als ein drittes Flugzeug ins Pentagon geflogen und ein viertes bei Shanksville, Pennsylvania abgestürzt ist. Ein Tag, der die Welt veränderte. Und enorme Konsequenzen auch für uns in Deutschland hatte. Nicht nur, weil einige der Attentäter sich in Hamburg-Harburg zusammengefunden hatten.Auch Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon wissen noch genau, wie sie vor 25 Jahren die islamistischen Terroranschläge erlebt haben. Gemeinsam mit dem damaligen New York-Korrespondenten Carsten Vick und NDR Info Podcast-Host Konstanze Nastarowitz erinnern sie sich an den Moment, als die USA angegriffen wurden, und fast 3000 Menschen starben. Wenn die Erinnerungen zu den Jahrestagen wieder hochgeholt werden, "macht das was mit einem und dann fällt es schwer", erzählt Carsten Vick sichtlich bewegt von seinem damaligen Einsatz als Radioreporter in Manhattan.Eigentlich haben die USA mit den Ozeanen zu beiden Seiten immer als "unangreifbar" gegolten, analysiert Ingo. Es sei ein tiefer Schock für die Gesellschaft gewesen, sich plötzlich auf diese Weise verwundbar zu fühlen.Konstanze Nastarowitz war damals erst sieben Jahre alt. Sie hat nur noch eine vage Erinnerung an den 11. September 2001. Ihr Podcast "Pearl Harburg: Deutschland nach 9/11" will erklären, was dieser Tag heute noch bedeutet – gerade auch für die jüngere Generation. Konstanze hat dafür mit Menschen gesprochen, die dieser Tag bis heute prägt: Menschen mit Einwanderungsgeschichte zum Beispiel, denen man bis heute misstraue und die wegen ihres Aussehens als gefährlich wahrgenommen würden.Alle vier sind sich einig: 9/11 hat die Welt verändert und nachhaltig beeinflusst – bis zum heutigen Tag.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Podcast-Tipps:Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11https://1.ard.de/Pearl_Harburg?cp=awmrDark Matters - Staatsgeheimnis 9/11https://1.ard.de/podcast-tipp-staatsgeheimnisTV-Doku: Das Erbe von 9/11 – Deutschland nach den Anschlägenhttps://1.ard.de/9_11_Erbe?cp=awmrAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
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  • Folge vom 31.08.2026
    Rest in Peace, Dolly Parton
    In dieser Folge von "Amerika, wir müssen reden" sprechen Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni über gleich vier große Themen, die die USA und die Welt bewegen. Zunächst geht es um den eskalierten Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: nach neuen US-Zöllen hatte der kanadische Premierminister Mark Carney Gegenzölle bis zu 50% angekündigt. Woraufhin US-Präsident Donald Trump per Executive Order den "Lake Ontario" in "Lake America" umbenannt hat - ein symbolischer Akt in einem Konflikt, der längst handfeste wirtschaftliche Folgen hat. Wie dieser Konflikt ausgeht, könnte richtungsweisend für den Rest der Welt sein - und zeigen, ob Konfrontation oder Beschwichtigung die bessere Strategie gegenüber Trumps Zollpolitik ist, prognostiziert Ingo.Nach der Absetzung von Präsident Nicolas Maduro kontrollieren die USA nun einen erheblichen Teil der venezolanischen Ölreserven. Trump verkündete jetzt einen großen Öl-Deal zwischen den USA und Venezuela - doch wie sieht dieser Deal genau aus? Es bleiben Fragezeichen, die USA seien kein verlässlicher Partner mehr, analysiert Jiffer.Gespannt hat Ingo die Klage fast aller US-Bundesstaaten gegen den Instagram- und Facebook-Mutterkonzern Meta beobachtet. Dabei ging es um den Vorwurf, Meta hätte bewusst die Suchtgefahren seiner Social-Media-Produkte für Kinder und Jugendliche verharmlost und Abhängigkeiten verursacht. Nun hat Meta sich auf einen teuren Vergleich mit den Klägern geeinigt und muss neben einer Milliarden-Zahlung auch erhebliche Änderungen zum Jugendschutz einführen. Da habe die Justiz Zähne gezeigt, schätzt Ingo diesen wegweisenden Vergleich ein und vermutet, dass jetzt weltweit neue Regeln zum Schutz von Jugendlichen kommen werden.Und schließlich erinnern die beiden Hosts an Dolly Parton. Die Country-Legende ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Tod vereinte ein gespaltenes Amerika wie kaum etwas sonst.Feedback an Jiffer und Ingo - podcast@ndr.deTrump nennt Ontario-See jetzt "Lake America"https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-kanada-streit-ontario-100.htmlWas steckt hinter dem Öl-Abkommen mit Venezuela?https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/venezuela-oel-faq-100.htmlMeta-Vergleich als Vorlage für alle sozialen Medien?https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/usa-meta-vergleich-jugendschutz-100.htmlNachruf zum Tod von Dolly Partonhttps://www.tagesschau.de/kultur/dolly-parton-nachruf-100.htmlPodcast-Tipp: Hateland - "Die Schill Show"https://1.ard.de/hateland2_tipp
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  • Folge vom 24.08.2026
    BBQ im Wilden Westen
    Jiffer und Ingo melden sich zurück aus der Sommerpause. Sie waren in den USA unterwegs und berichten im Podcast "Amerika, wir müssen reden!", was sie in Montana auf dem Wochenmarkt, Wisconsin am See und New Jersey am Atlantik alles erlebt haben. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni schwärmt noch immer von dem wunderschönen, großartigen Reiseland USA, trotz aller politischen Verwerfungen. Auf Familientreffen bleiben politische Diskussionen aber nicht aus. Die Journalistin Jiffer Bourguignon erzählt, wie sie zwischen Coleslaw und Salatbeilagen beim BBQ mit ihrem Onkel Stan über die Politik der Republikaner diskutiert. Vieles erinnert sie dabei an den politischen Streit mit ihrem verstorbenen Vater Paul, der Trump als Mensch zwar furchtbar gefunden hat und auch die Selbstbereicherung der Familie Trump angeprangert hat. Was die Steuerpolitik angeht, ist der Onkel aber genauso überzeugt vom US-Präsidenten wie von seinem Angriff auf den Iran, um einen dortigen Bau einer Atombombe zu verhindern. Ingo beobachtet zunehmend, wie in den Medien sich die anstehenden Wahlen im Herbst, die „Midterms“ auf die Berichterstattung auswirken. In der aufgeheizten Debatte entdeckt er den Kampfbegriff „DSA - Democratic Socialists of America“. Es geht dabei um den Richtungsstreit, mit welcher Ausrichtung die Demokraten in den Wahlkampf ziehen wollen. Während die jungen Wähler den progressiven Flügel unterstützen, machen sich die Konservativen Sorgen, wie „sozialdemokratisch“ das Parteiprogramm wird und was das für die Umverteilung im Land bedeutet. In Wisconsin beobachten beide auch, wie sehr die Bevölkerung gespalten ist über den Ausbau von KI-Rechenzentren. Für manche Bürger seien sie so unwillkommen wie Atommüll. Außerdem hört ihr in der neuen Folge auch, warum ihr in den USA nicht den Begriff "Sundowner" verwenden solltet, wenn ihr einen Absacker trinken wollt.Feedback an Jiffer und Ingo - podcast@ndr.deKI-Boom sorgt für Rekord-Stromverbrauch in den USAhttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/ki-stromverbrauch-rechenzentren-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast-Tipp: Springerstiefel – Alpha oder Opfer?https://1.ard.de/springerstiefel_s3?amerika
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