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Folgen von Auf den Punkt

2086 Folgen
  • Folge vom 22.02.2022
    "Sanktionen gegen Russland sind keine wirklichen Strafen"
    Wladimir Putin hat die Eskalation gewählt. Doch ist das schon Krieg? Was für militärische Szenarien jetzt wahrscheinlich sind. Montagabend hat Putin die Russen in einer 60-minütigen Wutrede auf Krieg eingestimmt. Dann die Separatistengebiete anerkannt und “Friedenstruppen” in die Ostukraine entsendet. Für den Westen ist klar: Russland hat mit diesem Schritt gegen das Völkerrecht verstoßen und die Souveränität der Ukraine verletzt. "Krieg erlebt die Ukraine schon seit mehr als sechs, sieben Jahren", sagt SZ-Politikchef Stefan Kornelius. Täglich werde im Donbass geschossen, die Waffenstillstands-Vereinbarungen würden nicht halten. Zwar erlebe man gerade eine Eskalation, aber eine Gefahr, dass sich dieser noch regionale Konflikt in einen großen Krieg auswachsen könne, sehe er nicht. "So weit ist Putin dann doch ein rationaler Akteur, dass er weiß, dass er eine Ausdehnung des Konfliktes über die Ukraine hinaus nicht wagen würde." Stattdessen sei seine Botschaft: "Haltet Euch aus der Ukraine fern bzw. wir wollen die Kontrolle über die Ukraine bekommen." Auch Sanktionen würden ihn dabei nicht wirklich stören. "Er hat sich dagegen immun gemacht." Die von Stefan Kornelius skizzierten Szenarien finden Sie hier. Wir freuen uns, wenn Sie hier an unserer Podcast-Umfrage teilnehmen. Sie dauert fünf bis zehn Minuten und hilft uns, den Podcast besser zu machen. Weitere Nachrichten: Lauterbach verspricht Pflegebonus, Auslieferung im Cum-Ex-Skandal. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Franziska von Malsen Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, SZ und Phoenix.
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  • Folge vom 21.02.2022
    Drohender Krieg um die Ukraine: “Wir müssen davon ausgehen, dass Putin lügt”
    Alle Seiten beteuern, dass sie Frieden in der Ukraine wollen. Wie aber kommt es dann zu dieser Eskalation? Antworten der Russland-Expertin Sarah Pagung von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Die Kriegsgefahr zwischen Russland und der Ukraine ist keineswegs gebannt. Die diplomatischen Bemühungen um einen Frieden werden immer hektischer. Vielleicht kommt es noch zu einem Krisengespräch zwischen US-Präsident Biden und seinem russischen Amtskollegen Putin. Natürlich nur, wenn es nicht zuvor zu einem Angriff kommt, heißt es aus Washington. Die Drähte dafür laufen jedenfalls heiß. Doch wenn alle, inklusive Putin, ihren Willen zum Frieden beteuern, warum eskaliert die Lage dann immer weiter? "Wir müssen davon ausgehen, dass Putin hier lügt", sagt die Russland-Expertin Sarah Pagung. Der russische Staatschef habe sein Ziel noch nicht erreicht, fügt die Politologin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik hinzu. Dies sei die Versicherung, dass es keinen Beitritt der Ukraine zur Nato, keine militärische Integration auch unterhalb der Mitgliedschaftschwelle und einen Rückzug von Nato-Truppen aus den östlichen Mitgliedsstaaten gebe. Nur dies vergrößere aus Sicht der russischen Macht-Eliten die eigene Sicherheit. Angesichts der russischen Bedrohung fühle sich die Ukraine allein gelassen. "Zum einen, weil die Ukraine nicht die Unterstützung bekommt, die sie fordert, vor allen Dingen hinsichtlich von Waffenlieferungen. Und zum anderen, weil der Westen immer mehr russische Vorschläge debattiert." Die entscheidende Frage sei also: "Wie weit ist der Westen bereit zu gehen?" Pagung zeigte sich skeptisch gegenüber einer neuen europäischen Sicherheitsarchitektur hin zu einem transnationalen System. Denn dies ziele "letztlich auf Verhandlungen zwischen Großmächten über die Köpfe kleinerer Staaten hinweg" ab. Wir freuen uns, wenn Sie hier an unserer Podcast-Umfrage teilnehmen. Sie dauert fünf bis zehn Minuten und hilft uns, den Podcast besser zu machen. Die Recherchen von SZ, WDR und NDR zur Schweizer Großbank Credit Suisse finden Sie hier. Die Podcast-Serie dazu hier. Weitere Nachrichten: Suisse Secrets. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Tami Holderried Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über CNN und Phoenix.
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  • Folge vom 18.02.2022
    Peking: Wie die Angst die Olympischen Spiele prägte
    Sonntag enden die Olympischen Winterspiele in China. Zeit für ein vorläufiges Fazit jenseits des Sports. Es waren und sind bizarre Winterspiele, unter den Bedingungen einer Diktatur mit massiven Einschränkungen und mitten in einer Pandemie. "Die Angst ist hier gewaltig", sagt SZ-China-Korrespondent Christoph Giesen. Corona werde als "sehr, sehr tödliches, sehr, sehr gefährliches Virus wahrgenommen." Und die Kommunistische Partei Chinas werde als die einzige Organisation der Welt betrachtet, die ihre Bevölkerung vor diesem Virus bisher erfolgreich geschützt habe. Allerdings sei die Bevölkerung bei einem Omikron-Ausbruch auch schlecht geschützt, da die einheimischen Impfstoffe "sehr schlecht" bei dieser Mutante wirken würden. Deshalb würden auch viele Chinesen Angst vor Ausländern haben, da diese das Virus importieren könnten. Immerhin laufe die Propagandamaschine, überall werde über chinesische Goldmedaillen eifrig gejubelt. Aber für die meisten Chinesen seien das Disziplinen, von denen sie zum ersten Mal in ihrem Leben hören. Die Führung habe der Bevölkerung trotzdem erfolgreich vermittelt, dass sie eine "organisatorische Meisterleistung hinbekommen". Weitere Nachrichten: Bangen um Frieden in der Ukraine, Warnung vor Sturmtiefs in Nordeuropa. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Tami Holderried Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches Audiomaterial über Eurosport, CGTN.
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  • Folge vom 17.02.2022
    Corona-Lockerungen: "Ein Spiel mit dem Feuer"
    Der Frühling bringt die ersehnten Corona-Lockerungen, aber was bringt dann der Herbst? Ist es ratsam, die Infektion mit Omikron bis dahin sogar gezielt zu riskieren? Bis 20. März werden die Corona-Maßnahmen schrittweise gelockert. Das hat die MPK am Mittwoch in Aussicht gestellt. Aber eine Frage ist offen geblieben: Wie wird der Herbst? Ob Sie bis dahin eine Infektion mit Omikron sogar gezielt riskieren sollten, darüber spricht Christina Berndt, Corona-Expertin im SZ Ressort Wissen.Sie sieht die Lockerungen zwiegespalten: Sie seien “ein Spiel mit dem Feuer”, sagt Berndt. “In Dänemark und Israel haben wir momentan so viele Covid-Tote pro Tag wie noch nie”, so Berndt. Das der Preis, den man zahle für die Lockerungen. **Weitere Nachrichten:** Sturm „Ylenia“, Mali-Einsatz, Münchner Siko **Moderation, Redaktion**: Franziska von Malsen **Redaktion**: Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion**: Jakob Arnu _Zusätzliches Audiomaterial über Reuters._
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