Zurück im Pariser Klimaabkommen, zurück in der WHO, eine strengere Corona-Politik: Biden spielt den Reparaturbetrieb nach vier Jahren Trump.
Die Vereinigten Staaten sind zurück. Zumindest soll das die Botschaft des ersten Amtstags von Joe Biden im Weißen Haus sein. Der neue Präsident inszeniert sich als verlässlicher Partner auf internationaler Bühne.
Aber wie viel Schaden kann Biden nach vier Jahren Trump reparieren? Wenn eine Schale zerbricht, kann man so penibel wie möglich versuchen, sie wieder zusammenzukleben - die RIsse bleiben sichtbar. Das sagt auch Washington-Korrespondent Hubert Wetzel.
Weitere Themen: Viele Tote bei Bombenanschlägen in Bagdad, Merkel will Grenzkontrollen in EU vermeiden.
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Folge vom 21.01.2021Wie viel kann Joe Biden reparieren?
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Folge vom 20.01.2021Neue Corona-Regeln: “Der Langmut ist ausgereizt”Wieder eine Verlängerung des Lockdowns. Wieder neue Vorgaben. Die Geduld nimmt ab. Reichen all die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus? Bund und Länder haben sich auf neue Regeln und Schutzmaßnahme im Kampf gegen das Coronavirus geeinigt. Der Lockdown wird verlängert. Geschäfte, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Gastronomie bleiben zu, Schulen und Kitas ebenfalls. Hinzu kommt eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in Bussen, Bahnen und Geschäfte des täglichen Lebensbedarf, die natürlich auch weiter offen bleiben. Doch reicht das? Das wird jedenfalls nicht die letzte Einschränkung des Lebens in diesem Jahres bleiben, meint die Berliner SZ-Parlamentskorrespondentin Henrike Roßbach. Ziel sei, die Infektionsrate schon jetzt soweit zu drücken, dass die Mutationen des Virus handhabbar bleiben. Die weitere Schließung sei ein weiterer, harter Schlag für ganze Branchen. Die Politik habe darauf jetzt aber, zumindest beim Handel mit Saisonware, mit vereinfachten Abschreibungen reagiert. Man würde mehr Insolvenzen sehen, wenn die Regelungen dafür nicht auch gelockert worden seien. Auch beim Home Office seien die Zügel angezogen worden. Die Arbeitgeber würden jetzt verpflichtet, die Möglichkeit dazu anzubieten, es sei denn, es gehe wirklich nicht. Zudem werden FFP2-Masken für das Personal in den Alten- und Pflegeheimen verpflichtend und die Tests nochmals ausgeweitet. Nachrichten: Trump verlässt das Weiße Haus, Bidens Antrittsrede. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über ARD und Twitter.
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Folge vom 19.01.2021Wie Trump Bidens Amtseinführung torpedieren willJoe Biden wird der 46. US-Präsident. Selbst auf den letzten Metern verweigert Donald Trump seinem Nachfolger einen stilvollen Übergang. Vorschau Mittwoch ist es vorbei mit der Präsidentschaft von Donald Trump. Auch wenn er es noch immer nicht einsehen mag, weiter Lügen verbreitet und quer schießt. Nach einer chaotischen Präsidentschaft verweigert sich Trump jetzt also auch noch einem geordneten Übergang. Und zieht stattdessen zum letzten Mal seine eigene Show auf Es wird in Washington nur eine sehr abgespeckte Inauguration mit 2000 geladenen Gästen unter großem Sicherheitsabstand geben, sagt US-Korrespondent Thorsten Denkler. Es werde eine Amtseinführung des 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten ohne Menschenmassen und Paraden. Vor allem aufgrund der enormen Präsenz von Tausenden Sicherheitskräften erwartet Denkler keine Wiederholung solcher Szenen, wie bei der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar. Weitere Nachrichten: Neue Corona-Maßnahmen, Nawalny: Russland unbeeindruckt, Thailand: Drakonische Strafe wegen Majestätsbeleidigung. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über AP.
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Folge vom 18.01.2021Mehr Freiheiten für Geimpfte? Klingbeil kritisiert "Debatte zu Unzeiten"SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat den Vorstoß seines Parteifreundes Heiko Maas für Sonderrechte für Geimpfte kritisiert. Dies sei eine "Debatte zur Unzeiten". Die von Außenminister Heiko Maas (SPD) vorgebrachten Überlegungen für mehr Freiheiten für Geimpfte nennt SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil “eine Debatte zu Unzeiten”. Solange es nicht genügend Impfstoff gebe und nicht alle die Möglichkeiten zur Impfung hätten, spalte dies die Gesellschaft. Klar sei, dass die Impfungen zu einer Normalisierung des Lebens führen würden. “Impfen ist die Lösung. Da muss richtig Tempo rein.” Klingbeil zeigte sich “äußerst skeptisch” gegenüber weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wie etwa der kompletten Einschränkungen des Öffentlichen Nahverkehrs oder Ausgangssperren. Allerdings beunruhige ihn, dass die Quote beim Home Office derzeit nur “bei etwa 14, 15, 16 Prozent” liegen würde - im Gegensatz zu etwa einem Drittel beim ersten Lockdown im Frühjahr. Klingbeil kritisierte das “Präsenzgehabe in ganz vielen Chefetagen”.