Die Bundesregierung stellt ihre Corona-Impfstrategie vor. Doch schon wieder gibt es Kritik wegen mangelnder Transparenz.
Zuerst die Altenheime, das medizinische Personal, später dann auch Polizisten und Beamte mit beruflichem Kontakt zu Risikogruppen und die gesunden Unter-60-Jährigen ganz zum Schluss: Der Impfplan der Bundesregierung steht.
Doch natürlich ist auch dieser umstritten. Vor allem die FDP kritisiert das Verfahren. Mal wieder sei das Parlament umgangen worden. Auch SZ-Medizinredakteur Werner Bartens mahnt: In dieser Zeit kann man gar nicht transparent genug vorgehen.
Weitere Themen: Macron positiv auf Corona getestet, Merkel dankt Biontech-Gründern, EuGH erklärt Diesel-Software für illegal.
**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro
**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb
**Produktion:** Valérie Nowak
_Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag._
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Folge vom 17.12.2020Corona-Impfstrategie: Wer zuerst darf und warum
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Folge vom 16.12.2020"Querdenker": Wo Verschwörungstheorien blühenBesorgte Bürger, Coronaleugner, Impfgegner und Rechtsradikale sammeln sich bei den "Querdenkern". Eine gefährliche Melange, meint Thüringens Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer. Allein in Deutschland sind 23 500 Menschen mit oder an Corona inzwischen verstorben. Doch es gibt Menschen, die die weltweite Pandemie verharmlosen und leugnen. Sie haben sich in Deutschland zur Gruppe der "Querdenker" zusammengeschlossen. In Baden-Württemberg werden sie vom Verfassungsschutz beobachtet. Auch wir nehmen eine zunehmende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft wahr, sagt Stephan Kramer, Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes. Die neuartige Melange von besorgten Bürgern und Coronaleugnern mit Hooligans und Rechtsradikalen aller Couleur sei "sehr beunruhigend". In Thüringen sei auch die AfD unter Björn Höcke "ganz maßgeblich" an den Demonstrationen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen beteiligt. Besuchen Sie doch mal unser Projekt “Die SZ-Klimazentrale”, da liefern wir ihnen anschaulich die wichtigsten Daten und Hintergründe der wirklich größten Krise der Welt. Gerne bekommen wir auch Emails mit Lob oder auch Kritik unter podcast@sz.de
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Folge vom 15.12.2020Gesundheitsminister Spahn: Der Impfstoff ist sicherDer Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer könnte bereits kommenden Montag in Deutschland zugelassen werden. Nimmt das den Druck von Gesundheitsminister Spahn? Aktuell sind 325 000 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 infiziert und der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, sagt, dass die Lage "noch nie so ernst war in dieser Pandemie". Auch Jens Spahn ist besorgt: "Wir haben gesehen, dass sich eine dritte Welle praktisch schon wieder begann aufzubauen, noch bevor die zweite tatsächlich abgeflaut war." Aber es gibt auch Grund für Optimismus: Der Impfstoff von Biontech und Pfizer soll schon am 21. Dezember in Deutschland zugelassen werden. Das nehme Druck von Jens Spahn, sagt die Berliner SZ-Parlamentskorrespondentin Henrike Roßbach. Jetzt sei es für ihn besonders wichtig, zu kommunizieren, dass der Impfstoff sicher ist. Weitere Nachrichten: Söder nennt harten Lockdown unausweichlich, US-Wahlleute bestätigen Bidens Sieg, Boko Haram bekennt sich zur Entführung in Nigeria. Moderation, Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Lars Langenau Produktion: Justin Pattchett Zusätzliches Audiomaterial über Livestream Bundespressekonferenz.
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Folge vom 14.12.2020Weihnachtsgeschäft: Wie der Einzelhandel jetzt kämpftKurz vorm Fest schließt auch der Einzelhandel aus Corona-Schutz seine Pforten. Wie sich das auf kleinere Läden auswirkt. Mittwoch kommt der Lockdown für ganz Deutschland. Allein in Bayern müssen etwa 40 000 Betriebe schließen und auf den Endspurt im Weihnachtsgeschäft weitgehend verzichten. Einer dieser Betriebe ist auch Nauli, ein kleiner Geschenkeladen für handgefertigte Papierwaren, Vintageklamotten und ausgewählte Möbel in München Schwabing. "Wir spüren, dass die Leute jetzt noch kommen", sagt Nauli-Inhaberin Johanna Harahap. Ihre Kunden im Laden seien eine völlig andere Kundschaft als die, die den Online-Handel ihres Geschäft nutzen würden. So könne ihr Onlinehandel auch nicht die Verluste des Ladens kompensieren. "Für die Kleinen ist es hart", sagt sie. Dabei würden die Menschen in Zeiten von Corona verstärkt schöne Dinge für ihre Einrichtung einkaufen, schließlich sei man ja gerade mehr zu Hause als sonst. Weitere Nachrichten: CDU kürt neuen Parteichef Mitte Januar digital, Hunderte vermisste Schüler in Nigeria. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk