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Besser verhandeln - PRM-Andreas Schrader

Vertrieb/Sales, Einkauf/Procurement, HR & Recruiting, Projektmanager oder Geschäftsführer - jeder verhandelt. Mehr Gehalt, besseren Preis, es geht oft um Geld in Verhandlungen. Dabei hilft nicht immer das Harvard-Konzept. Wenn Du in Zukunft besser verhandeln möchtest, dann abonniere meinen Podcast und profitiere von dem, was es hier auf die Ohren gibt.

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Folgen von Besser verhandeln - PRM-Andreas Schrader

242 Folgen
  • Folge vom 09.10.2018
    Episode 008 - Smalltalk
    Haben Sie das 4:3 vom BVB am Wochenende gesehen - Das war ein Spiel oder? Das könnte ein guter Einstieg für deinen Smalltalk sein. Wofür Smalltalk in einer VH genutzt wird, was die Dos & Don'ts sind, dass erfährst Du heute hier im PRM Podcast, Besser verhandeln. Diesmal wieder mit einer Content-Folge, also neuem Input für deinen Negotiation Matchplan. Heute steht Small-talk auf dem Programm. Bevor ich jedoch in dieses Thema einsteige, möchte ich dir kurz noch einen schnellen Überblick über die kommenden Wochen verschaffen, denn es wird sich einiges tun am PRM Horizont. In der nächsten Woche, also am 16. Oktober erwartet Dich ein Interview mit Andre Scheidt, dem Gründer von Surprado – einer Online Plattform, die Überraschungsabende bzw. Dinner in Köln organisiert. Mit Ihm habe ich wahrhaftig den Blick über die Tischkante gewagt, denn wir sprechen sowohl über seine Verhandlungen mit internationalen Partnern aus der Gastronomie, sowie über die Verhandlungen, die man so als junger Unternehmer bzw. Gründer zu führen hat. Am 30.10 heißt es dann „genau hinhören" denn diesen Blick über die Tischkante wage ich mit Ina Hagenau. Ina hat gemeinsam mit Ihrer Schwester „Stimmste" das Institute für Stimme und Persönlichkeit gegründet und mit Ihr werde ich auf die Besonderheiten der Stimme blicken. Beides sehr spannende Interviews, bei denen ich viel mitgenommen habe – und ich bin mir sicher, dass auch Du da sehr viel mitnehmen wirst. Ok – Small-Talk, kennen wir alle. Braucht eigentlich nicht erklärt werden. Hat allerdings einige, sagen wir mal „Funktionen" die Du so vielleicht auf den ersten Blick noch nicht siehst. Was bewirkt Small-Talk? Nun, zum einen baust Du Vertrauen damit auf, denn Du sprichst, wenn auch nur oberflächlich, mit deinem Gegenüber über alltägliche Dinge. Je nachdem welches Thema ansteht, öffnest Du dich ein wenig. Ich gebe z.B. gerne Preis, dass der BVB mein Lieblingsclub ist, ich sehr gerne gut esse, was, wenn man mich sieht auch nicht von der Hand zu weisen ist (diejenigen unter euch, die mich schon mal gesehen haben, werden das bestätigen können) und ich im Moment Serien einem Film vorziehe. Du gibst demnach von Dir und bekommst in der Regel auch etwas zurück, nämlich Informationen, die für Dich und die Verhandlung wichtig sein könnten. Wenn Du es mit einem unsympathischen Verhandlungspartner zu tun hast, der vielleicht auch noch Schalker ist, dann ist das positive, dass ich in Ihm sehe, dass er, Fussball liebt (auch wenn er keine Ahnung davon zu haben scheint) und er sich genauso auf das Derby freut, wie ich es tue. Spaß beiseite, was ich damit sagen möchte, ist dass durch die Gemeinsamkeiten, die im Rahmen des Smalltalks entdeckt oder, je nachdem wie gut deine Vorbereitung gewesen ist, bestätigt werden es dir ermöglicht wird, deinen Gegenüber positiv für dich zu primen. Wir verhandeln ja schließlich für etwas und nicht gegen jemanden – und dieser Gegenüber soll uns dabei behilflich sein, unsere Ziele zu erreichen. Einen weiteren Nutzen des Smalltalks hat Mario Büsdorf, der Experte für Mimikresonanz, den ich ebenfalls schon interview habe, genannt. Er sprach davon, die Baseline, also die sog. Nulllinie der Mimik während des Smalltalks zu definieren. Nachdem das geschehen ist, kannst Du Abweichungen bzw. die Reaktionen in der Mimik deines Gegenübers besser deuten und diese Informationen dann für und während deiner Verhandlung nutzen. Kleiner Hinweis in eigener Sache: am 09.11.18, also in genau einem Monat, findet der Workshop „Erstklassig verhandeln" im Borussia-Park in Mönchengladbach statt. Wenn Du erstklassig verhandeln möchtest, dann solltest Du dich professionell Vorbereiten, richtig in eine Verhandlung einsteigen, Macht aufbauen und nutzen sowie den Abschluss sauber durchführen können. Außerdem solltest Du wissen, wie man die Mimik in einer Verhandlungssituation liest, damit Du unausgesprochene Einwände erkennen und Hinweise auf Täuschungen identifizieren kannst. Kannst Du das, dann bist du prädestiniert dafür, mein nächster Interviewpartner zu werden, wenn nicht, dann sehen wir uns am 09.11.18 in Mönchengladbach – der Link ist logischer Weise in den Shownotes. Was musst Du noch über Smalltalk wissen? Aus meiner Sicht – und die teile ich hier ja nun mal mit, gibt es noch weitere Dinge. Zum einen die Don'ts oder NoGos – also Themen, die Du tunlichst vermeiden solltest. Dazu zählen pulsierende Themen wie Politik, Geld und Religion – auch der Familienstand und generell Sexualität sind in meinen Augen keine geeigneten Themen. Was zudem noch wichtig für mich ist, und deshalb empfehle ich Dir- mache Dir Notizen zu deinem Gegenüber – Dinge zu behalten. Wieso das wichtig ist? Ich hatte mal einen Kollegen, der Smalltalk als Werkzeug genutzt hat – das ist soweit ja noch in Ordnung – wenn Du allerdings gefühlte 100mal in unregelmäßigen Abständen die gleichen Fragen zu den gleichen Themen gestellt bekommst, dann wird's irgendwann zu blöd. Also als Beispiel: wenn Du über Sport sprichst, dann behalte (mindestens) ob dein Gegenüber sich für Sport interessiert und wenn ja, für welchen. Stell Dir mal vor, Du antwortest auf die Eingangsfrage nach dem BVB Spiel mit „Nein, habe ich nicht – Fussball interessiert mich eher weniger (Du bist ja höflich und sagst mir nicht, dass Du nicht verstehen kannst, wieso 22 hochbezahlte Idioten hinter einem Ball herrennen) – ich gehe lieber in Ruhe joggen oder spiele Beachvolleyball" und nächste Woche, wenn wir uns wieder treffen, frage ich Dich, ob Du die Länderspielpause genauso langweilig findest wie ich und Du dich nicht auch wieder auf die Bundesliga freust. Ich glaube, die Gedanken über eine solche Person sind eindeutig – nur in der Ausdrucksweise unterschiedlich – und eine solche Person zu werden bzw. als eine solche Person wahrgenommen zu werden, sollte dringend vermieden werden! Last but not least möchte ich noch kurz auf einen Punkt eingehen, über den ich schon oft diskutiert habe. Vielleicht bist du, oder vielleicht kommst Du irgendwann mal in die Situation, dass Du eine interkulturelle Verhandlung, also eine Verhandlung auf internationaler Ebene führst. Die kulturellen Unterschiede machen auch vor dem Smalltalk keinen Halt. Während meiner Zeit im Ausland habe ich sehr viele dieser Unterschiede wahrgenommen – und ich habe auch viel über die Wahrnehmung von „Deutschen im Ausland" gelernt. Das „direkt auf den Punkt kommen", wie es z.B. im innerdeutschen Vertrieb und somit auch in Verhandlungen als effektiv wahrgenommen wird, sorgt in anderen Kulturkreisen eher für wenig Verständnis bzw. bestätigt dann eher gewisse Vorurteile. Nun überspringe ich an dieser Stelle mal die gesamten kulturellen Unterschiede und fokussiere mich, typisch deutsch eben, auf's wesentliche – und das lautet: Aufpassen – nicht anpassen! Du solltest wissen, was für deinen Gegenüber wichtig ist, und dies bis zu einem gewissen Punkt mitmachen – allerdings – und eben das ist die große Gefahr – nicht alles! Ein Beraterkollege fiel mal vom Glauben ab, als er hörte, dass wir in Verhandlungen keinen Rabatt eingeplant haben und diesen auch nicht gewährt haben – egal in welcher Kultur. Nun, er vertritt wahrscheinlich immer noch die Meinung, dass man ohne Rabatt in manchen Ländern keine Geschäfte machen könne – in Japan z.B. ist es laut seiner Auffassung unmöglich einen Deal abzuwickeln, ohne einen Rabatt zu gewähren. Nun, ich habe da andere Erfahrungen gesammelt. Wichtig für diese Art der Verhandlung ist es, dass es z.B. gar nicht darum geht, einen Rabatt zu erhalten, sondern es ist das Motiv, das wirklich zählt. Gerade im asiatischen Raum ist „Sein Gesicht zu wahren" und „als Sieger aus der Verhandlung hervorzugehen" extrem wichtig. Weiß ich das, kann ich alles entsprechend vorbereiten und die Verhandlung in genau diese Richtung lenken. Und mal ehrlich – das geht erfahrungsgemäß überall – ungeachtet der Kultur ? Damit nun aus Small-Talk kein Big-Talk wird, fasse ich an dieser Stelle nochmal schnell zusammen: Smalltalk hilft dir Vertrauen aufzubauen Informationen, wie z.B. Gemeinsamkeiten zu gewinnen – die Du dir merken solltest (Stichwort: notieren!) Während des Smalltalks kannst Du die Mimik „Baseline" deines Gegenübers identifizieren. Du sprichst NIEMALS über Politik, Geld, Religion, den Familienstand oder Sexualität. Und Du kannst „Aufpassen – nicht Anpassen" in diesem Kontext richtig interpretieren. Und als kleines Special möchte ich dir noch genau eins mit auf den Weg geben: Es gibt genau eine Situation, bei der Smalltalk IMMER und das ist auf der ganzen Welt so, vollkommen fehl am Platz ist: und zwar bei Kündigungen! Egal, ob Du das Arbeitsverhältnis mit einem Mitarbeiter, oder die Zusammenarbeit einer Geschäftsbeziehung beendest – Diese bringst Du bitte direkt und ungeschönt auf den Punkt. Wenn Du diesen Tipp befolgst, dann wirst Du in Zukunft garantiert: Besser verhandeln. Ich bin Andreas Schrader und wenn Du erstklassig verhandeln möchtest, dann melde Dich für den Workshop am 09.11.18 in Mönchengladbach an. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Verhandlungen. Ciao, besten Gruß & bis zum nächsten Mal. Das hörst Du wann: 00:55 Preview 01:57 Small-Talk – was ist so besonders daran? 02:10 Was bewirkt Small-Talk? 02:41 Nutzen: Austausch von Informationen 03:46 Nutzen: Nulllinie der Mimik definieren 04:13 Hinweis „Erstklassig verhandeln" 05:13 Don'ts & NoGos 05:40 Nichts vergessen 06:55 Besonderheiten im interkulturellen Kontext 09:00 Zusammenfassung 09:37 Bonus ----------------- Shownotes: Surprado Stimmste Besser verhandeln Mario Büsdorf
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  • Folge vom 02.10.2018
    Blick über die Tischkante #2 - Mario Büsdorf, Experte für Mimikresonanz
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  • Folge vom 25.09.2018
    Episode 007 - Wie baue ich die Tipps in den Alltag ein
    Andi- ganz cooler Podcast! Auch das Thema ist mega spannend – aber ich führe leider oder zum Glück nicht so viele Verhandlungen – wo soll ich das, wozu Du so rätst denn umsetzen? Solches Feedback habe ich in den letzten Tagen häufiger bekommen – und genau diese Frage werde ich heute beantworten. Vollkommen egal, ob Du Geschäftsführer von einem 5 oder 250 köpfigen Unternehmen, Einzelunternehmer, Ein Top-Manager ? Angestellter, Führungskraft, Verkäufer oder Einkäufer, im Marketing oder in der IT Abteilung arbeitest, Du noch die Schulbank drückst oder du dir deine Zeit überwiegend auf dem Golfplatz vertreibst – all das spielt genauso eine untergeordnete Rolle, wie die Tatsache, ob Du Männlein oder Weiblein bist – Du verhandelst! Wahrscheinlich jeden Tag auch wenn es Dir nicht direkt bewusst ist. Nun – mein Ziel kennst Du, denn es ist gleichzeitig der Name dieses Podcast: besser verhandeln. Das möchte ich und ich möchte auch dafür sorgen, dass Du das kannst. Dafür arbeite ich jeden Tag, berate Unternehmen, coache Einzelpersonen, schule Gruppen und nehme diesen Podcast auf. Was bekommst Du, wenn du besser verhandelst? Naja, Ich sage – mehr Geld, mehr Zeit und generell – mehr Erfolg, je nachdem wie Du Erfolg definierst. Und es spielt auch hier wieder nur eine untergeordnete Rolle, ob Du im beruflichen, im privaten oder in einer vermischten Situation, wie z.B. einer Gehaltsverhandlung, anwendest, was ich Dir mit auf den Weg gebe… Nehmen wir mal ein paar Beispiele: im beruflichen verhandelst Du Vertragskonditionen; also einen besseren Preis, was bedeutet, dass Du entweder mehr Geld bekommst, oder mehr Geld einsparst, Du erhältst ein besseres Zahlungsziel, also länger oder kürzer – je nachdem. Oder Du verhandelst eine höhere Qualität, was sich durch Zuverlässigkeit, Liefergeschwindigkeit, oder die qualitativen Eigenschaften der Ware bemerkbar macht. In Gehaltsverhandlungen verhandelst Du ein höheres Gehalt, einen langfristigen Vertrag, mehr Urlaub und externe Weiterbildungen, wie z.B. ein langfristiges Verhandlungstraining. Im privaten Umfeld, wenn du z.B. eine größere Anschaffung machst, wie z.B. ein Auto, für das Du weniger zahlst, und zusätzliche Extras wie Inspektionen, Reifensätze, Gepäckträger oder Merchandise Artikel des Herstellers mit oben draufbekommst. Oder wenn Du gerade dabei bist, deine eigenen 4 Wände auf- oder auszubauen – Fenster, Türen, Inneneinrichtung – alles Dinge, die man verhandeln kann – machst Du es nicht – verschenkst Du dein Geld! Gut, nur wie baue ich das nun in meinen Alltag mit ein? Gute Frage! Bisher bin ich auf die Vorbereitung, dass Mindset, die Ziele, die Forderungen, die Agenda sowie auf das Zusammenfassen in Verhandlungen eingegangen. Dein Mindset solltest Du generell positiv und meistens auf „Sieg" einstellen – die Eltern unter euch werden wissen, was ich mit „meistens" meine ? Ziele sind wichtig, damit Du weißt, wann Du aufhören solltest – sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Zusammenfassen bringt dir in Gesprächen – egal ob in Verhandlungen oder nicht – die Führung bzw. die Kontrolle und Forderungen bieten dir den nötigen Spielraum für deine Verhandlungen. Direkt alles auf einmal zu probieren funktioniert zwar, ist mit dem „Podcast-Wissen" jedoch kompliziert – dafür sollten wir dann doch schon etwas enger zusammenarbeiten. Allerdings kannst Du einzelne Dinge schon jetzt mit in deine Verhandlungen und sogar mit in Alltagssituationen einbauen. Setz dich doch mal 10-15min hin und überlege – und notiere! Dir 10 – 15 Forderungen für deine Verhandlungen – und baue sie in deine nächsten Gespräche/Verhandlungen mit ein; beruflich, wenn es darum geht zu kaufen oder zu verkaufen; oder wenn Du einen Chef oder einen Kollegen von etwas überzeugen möchtest – befolge dabei einfach 2 Dinge: verwende den konjunktiv – also „ich könnte mir vorstellen X zu geben, wenn ich dafür Y bekomme würde" und beachte, dass es ein Geben und Nehmen ist – Du gibst nur, wenn Du auch nehmen kannst. Teste das mal vorsichtig in ein paar Situationen, die vielleicht keine hohe Bedeutung wie „Müll runterbringen vs. Abwaschen vs. Staubsaugen vs. Toilette putzen" daheim oder beim Einkauf z.B. beim Metzger oder Bäcker (in den beiden Fällen solltest Du nicht über den Preis, sondern über die Variationen gehen) aus. Du wirst erstaunt sein, was Du damit erreichen kannst – und genau das geht auch bei deinen „richtigen" Verhandlungen – also denen, wo es um richtig was geht Ich mache Dir ein Angebot! Du schilderst mir eine gängige Verhandlung aus deinem Geschäftsleben – per Mail oder Du rufst mich an & ich gebe Dir 3 Tipps, wie Du das Ergebnis optimieren kannst – die probierst Du aus – und wenn Du kein besseres Resultat erreichst, dann lade ich Dich zum Workshop am 09.11.18 im Borussia-Park in Mönchengladbach ein. Also – um sicher zu gehen, dass ich auch alles in diese Episode reingepackt habe, was ich reinpacken wollte, fasse ich nochmal kurz zusammen: Du weißt jetzt, dass es vollkommen egal ist, welche Funktion Du in welcher Branche hast – verhandelt wird immer. Du hast ein paar weitere Tipps erhalten, wie Du unterschiedliche Verhandlungen verbessern kannst – und was mögliche Ziele und Was mögliche Forderungen sein könnten Wo & wie Du im Alltag trainieren kannst Du hast ein interessantes Angebot erhalten! Berücksichtige mindestens einen dieser Tipps und Du wirst mit Sicherheit „besser verhandeln" Ich bin Andreas Schrader und wenn Dir gefallen hat, was Du hier gehört hast – dann empfehle diesen Podcast weiter und bewerte Ihn bei iTunes! Viel Erfolg bei deinen Verhandlungen Besten Gruß, Ciao & bis bald Was hörst Du wann? 00:45 Start 02:08 Beispiele für Verhandlungssituationen 02:35 Gehaltsverhandlungen 02:51 private Verhandlungen 03:23 Rückblick 04:19 Alltagssituationen 04:48 Wie baue ich die Tipps in den Alltag ein 07:04 Transfer in „wichtige" Verhandlungen 07:30 Angebot 07:54 Zusammenfassung Shownotes: Kontakt
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  • Folge vom 18.09.2018
    Episode 006 - Zusammenfassung
    In der Episode 4 haben wir über das Thema „Agenda" gesprochen – dabei habe ich auch die Zusammenfassung angesprochen. Außerdem wird Dir sicher noch aufgefallen sein, dass ich in jeder Episode kurz zusammenfasse, was besprochen wurde. Wieso ich dieses Mittel in meinen Episoden nutze möchte ich hier jetzt nicht weiter thematisieren. In einer Verhandlung behältst Du mit Zusammenfassungen die rhetorische Führung der Verhandlung. Du schließt einzelne Agendapunkte ab und gibst diesen deine eigene Richtung mit. Da du bei einer Verhandlung sowieso nur einen geringen Redeanteil hast und Du dich mehr auf das Zuhören fokussierst, wirst Du deinem Gegenüber durch eine Zusammenfassung das Gefühl vermitteln, dass Du an ihm und seinen Sichtweisen interessiert bist – schließlich hast Du die ganze Zeit interessiert zugehört und Dir Notizen gemacht. Das Du ihm zugehört hast, erkennt er dann, wenn Du ihm deine Zusammenfassung präsentierst. Wenn Du dir die vorherigen Episoden anhörst, dann wirst Du feststellen, dass ich ein wenig mit den Einleitungen der Zusammenfassungen variiere. Dazu rate ich dir auch, denn wenn Du zum 2 – spätestens zum 3 mal mit einer Formulierung wie „um sicher zu gehen, dass wir uns richtig verstanden haben, Sie legen Wert auf…" einsteigst, wird sich dein Gegenüber Fragen stellen, die nicht gerade hilfreich für den weiteren Verlauf sein werden – denn spätestens dann, wird diese Vorgehensweise durchschaut sein und je nachdem sogar einen gewissen „Nerv-Faktor" erreichen. Ein, für meine Fälle fast klassisches Beispiel, was ich allerdings stark vereinfacht darstelle spielt sich oft wie folgt ab: Ein Einkäufer und ein Vertriebler befinden sich in der Verhandlung. „Wir wollen 10% Rabatt auf die gesamte Abnahmemenge des Produktes A für das nächste Kalenderjahr. Außerdem treten bei Produkt B immer häufiger Qualitätsmängel auf, weshalb wir auch hier 10% Rabatt haben wollen." So der Einkäufer. „Vielen Dank für die detaillierte Ausführung – um sicher zu sein, dass ich auch alles richtig verstanden habe, möchte ich einmal kurz zusammenfassen: Ihnen ist es daran gelegen, unsere Geschäftsbeziehung innerhalb der nächsten 12 Monate zu intensivieren und dabei die Konditionen entsprechend anzupassen, korrekt?" Nun hast Du zum einen die langfristige Zusammenarbeit auf den Tisch gebracht und auch die Rabatte angesprochen – allerdings mit a) eigenen Worten und b – und das ist an dieser Stelle noch viel wichtiger! Ohne die konkreten Zahlen und Richtungen zu nennen. Die 10% Rabatt sind nun erstmal vom Tisch. Im Normalfall wird diese Zusammenfassung so abgenickt, und Du kannst weitermachen und deine Position darstellen bzw. mit den Forderungen einsteigen. Außerdem eignet sich die Zusammenfassung noch hervorragend dazu, Drohungen zu minimieren – das wurde ja in dem gerade genannten Beispiel schon etwas deutlicher. „Wenn Sie uns nicht mindestens 20% Rabatt einräumen, dann listen wir Sie aus!" wird dann zusammengefasst in „Habe ich Sie richtig verstanden – Sie würden die Geschäftsbeziehung mit uns beenden, wenn wir uns nicht auf eine Anpassung der Konditionen einigen werden?" und klingt schon um einiges ungefährlicher. Der Hintergrund dieser Technik ist psychologischer Natur – klar, was auch sonst?!? – Wichtig ist, dass Du zum einen – keine Zahlen des Gegenübers akzeptierst und diese daher nicht mit in deine Zusammenfassungen einbauen solltest – es sei denn, es ist zu deinem Vorteil! Und zum anderen Drohungen oder sonstige Angriffe durch die Zusammenfassung elegant abwehren kannst. Jetzt weißt Du, wie Du Richtig zusammenfasst, wann eine Zusammenfassung sinnvoll ist und wie Du „Zusammenfassungen" in deinen Verhandlungen wirkungsvoll einsetzen kannst. Wenn Du diesen Tipp in deine nächste Verhandlung einbaust, dann wirst Du garantiert – besser verhandeln. Wenn Du anderen Menschen dabei helfen magst, auch in Zukunft besser verhandeln zu können, dann empfehle diesen Podcast weiter und bewerte ihn mit 5 Sternen bei itunes. Ich wünsche Dir viel Erfolg für deine Verhandlung. Besten Gruß & Ciao & bis zum nächsten Mal Das hörst Du dann: 00:48 Appell 02:30 Einleitung 02:52 Wozu Zusammenfassen in Verhandlungen hilfreich ist 03:02 Was lösen Zusammenfassungen beim Gegenüber aus 03:28 Fehler in einer Zusammenfassung 04:08 Beispiel 04:52 Analyse des Beispiels 05:28 zusätzlicher Nutzen 06:40 Zusammenfassung ?
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