Ref.: Paul Grötsch, Fachanwalt für Erbrecht, Geschäftsführer des Deutschen Forums für Erbrecht, München
Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen.
In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Dr. Anton Steiner Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...? Sie erreichen Dr. Steiner in der Sendung unter unserer Hörernummer 089 517008 008. Auch nach der Sendung ist Rechtsanwalt Matthias Rösler noch bis 12 Uhr unter der Hörernummer für Sie zu sprechen.
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radio horeb gibt Armen und Schwachen, die keine Lobby haben, eine Stimme: Randgruppen, Menschen mit Behinderung, Kranke und die Ärmsten der Armen. Deshalb kommen bei uns auch Menschenrechtsorganisationen und Lebensschützer zu Wort. Sie alle fragen: Wie lässt sich eine "bessere" Welt verwirklichen und was kann jeder einzelne von uns dazu beitragen?
Folgen von Christ und Welt
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Folge vom 18.09.2026Testament, Erbe und Vermächtnis. Unser Experte stellt sich Ihren Fragen
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Folge vom 11.09.2026"Immer von Gott gehalten." Das mutige Lebenszeugnis des New Yorker Notfallseelsorgers Pater Mychal JudgeRef.: Sonja Theresia Hoffmann OFS, Logo- und Traumatherapeutin, Sielenbach OT Schafhausen Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in das World Trade Center einschlugen, eilte die New Yorker Feuerwehr zum Ort des Geschehens. Mit dabei: Father Mychal Judge OFM, Franziskaner und Feuerwehrseelsorger. Er begab sich in den nördlichen Turm, um dort für die Verletzten und Toten zu beten, Krankensalbungen zu spenden. Dort, während seines unermüdlichen Dienstes, wurde er von der Druckwelle des kollabierenden Nachbarturms getötet. Sein Leichnam wurde mit der Nummer 00001 versehen - das macht Father Mychal zum ersten offiziell registrierten Opfer der Terroranschläge vom 11. September. In der Lebenshilfe erinnert die Notfallseelsorgerin Sonja Theresia Hoffmann, selbst Mitglied des Dritten Franziskanischen Ordens, am 25. Jahrestag des 9/11 an das bewegte Leben des Jungen aus Brooklyn, der mit sechs Jahren seinen Vater verlor und Schuhe putzen ging, um die Familie zu unterstützen, und sich als Ordensmann mit Hingabe um Obdachlose, Drogenkranke und andere Menschen vom Rande kümmerte. Noch kurz vor seinem Tod hatte er sich als "den glücklichsten Menschen auf dem Erdkreis" bezeichnet. Father Mychal gilt inzwischen auch über New York hinaus als ein Sinnbild für das Engagement von Notfallseelsorgern in Extremsituationen.
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Folge vom 10.09.2026Suizidprävention - eine Aufgabe für alle!Ref.: Prof. Dr. Barbara Schneider, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Vorsitzende des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro), Köln Die Zahl der Suizide ist in den vergangenen Jahren in Deutschland deutlich angestiegen. Vor allem scheinen immer mehr hochbetagte Frauen die neue Möglichkeit des assistierten Suizids in Anspruch zu nehmen. Als Vorsitzende des Nationalen Suizidpräventionsprogramms beobachtet die Psychiaterin und Psychotherapeutin Prof. Dr. Barbara Schneider die Entwicklung mit Sorge: In was für eine Zukunft gehen wir, wenn Suizide eine normale Art zu sterben werden? Gleichzeitig ist sie davon überzeugt, dass gerade die unmittelbare Umgebung von suizidgefährdeten Menschen eine entscheidenden Rolle bei der Vorbeugung spielen kann. Doch leider fühlen sich viele Menschen bei dem Thema unsicher und haben Angst, etwas Falsches zu sagen - weshalb sie am Ende gar nichts tun. In der Lebenshilfe beschreibt Prof. Schneider, was in einem suizidgefährdeten Menschen vorgeht - und wie Familie und Freunde hilfreich mit der Situation umgehen können. Außerdem denken wir über die Rahmenbedingungen für eine Gesellschaft nach, in der Menschen nicht mit der Angst leben müssen, für ihre Mitmenschen nur eine kostspielige Bürde zu sein.
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Folge vom 07.09.2026Kinder und digitale Medien: Wie Eltern für mehr Sicherheit im Netz sorgenRef.: Robert Osten, IT-Krisenmanager und Experte für Cybersicherheit, Köln Smartphone, Tablet, soziale Medien: Kinder sind heute fast ständig online. Vielen Eltern ist dabei gar nicht bewusst, welchen Inhalten ihr Nachwuchs im Netz tagtäglich ausgesetzt ist. Welche Gefahren hinter scheinbar harmlosen Apps lauern und wie sich Kinder wirksam schützen lassen, darüber sprechen wir in der Lebenshilfe mit dem Cybersicherheitsexperten und Familienvater Robert Osten.