Ref.: Dr. Matthias Kopp, Theologe, Archäologe und Journalist
Matthias Kopp ist bekannt als Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz. Nur wenige wissen, dass er nicht nur Theologe und Journalist, sondern auch Archäologe ist. Seine Leidenschaft gilt dabei dem Nahen Osten, ganz besonders dem Irak. Dort, im historischen Mesopotamien, liegen nicht nur die Wiege der menschlichen Zivilisation, sondern auch biblische Landschaften wie die Heimat Abrahams, das Babylonische Reich und die Ninive-Ebene. Sogar der paradiesische Garten Eden wird im Zweistromland verortet.
Dass nun die uralten christlichen Gemeinschaften im Irak und dem benachbarten Syrien vor ihrem Ende stehen, erfüllt Kopp mit großer Sorge: "Wenn es nicht zu einer politischen Wende im Land kommt und stattdessen radikalisierende Weltbilder weiter zunehmen, droht das Christentum zu erlöschen." In der Lebenshilfe schildert der Autor von "Iraks christliches Erbe" die aktuelle politische Lage im Zweistromland, das Erstarken des radikalen Islam und die Diplomatie des Heiligen Stuhls in der Region. Außerdem geht es natürlich um das reiche Vermächtnis der Christen im Irak und ihren verzweifelten Kampf ums Überleben.
ReligiösTalk
Christ und Welt Folgen
radio horeb gibt Armen und Schwachen, die keine Lobby haben, eine Stimme: Randgruppen, Menschen mit Behinderung, Kranke und die Ärmsten der Armen. Deshalb kommen bei uns auch Menschenrechtsorganisationen und Lebensschützer zu Wort. Sie alle fragen: Wie lässt sich eine "bessere" Welt verwirklichen und was kann jeder einzelne von uns dazu beitragen?
Folgen von Christ und Welt
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Folge vom 29.08.2026Überleben im Zweistromland: Das reiche Erbe und die dramatische Lage der Christen im Irak
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Folge vom 21.08.2026Tod auf Bestellung? Gedanken zur Sterbehilfe aus christlicher SichtRef.: Dr. Albert Wunsch, Erziehungswissenschaftler und Autor, Neuss Seit die Beihilfe zur Selbsttötung in Deutschland nicht mehr verboten ist, beenden immer mehr Menschen ihr Leben mit ärztlicher Unterstützung. Vor dem Hintergrund rasant wachsender Zahlen von assistierten Suiziden macht sich der Pädagoge und Autor Dr. Albert Wunsch in der Lebenshilfe darüber Gedanken, wie der Tod auf Bestellung unsere Gesellschaft verändert.
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Folge vom 13.08.2026Leben aus der Hoffnung: Wenn Gottes Wege besser sindRef.: Ellen Nieswiodek-Martin, Chefredakteurin der christlichen Frauenzeitschrift Lydia, Wetzlar In diesem Jahr feiert die christliche Frauenzeitschrift Lydia ihr vierzigjähriges Bestehen. Chefredakteurin Ellen Nieswiodek-Martin ist seit zwölf Jahren verantwortlich für den Inhalt. Für sie bleibt die biblische Lydia eine inspirierende Gestalt auch für moderne Frauen: Sie war Unternehmerin und traf mutige Entscheidungen. Entgegen damaliger Gepflogenheiten ging sie eigene Wege und stellte sich ganz Gott zur Verfügung. "Solche Lydias braucht unsere Gesellschaft", ist Ellen Nieswiodek-Martin überzeugt. In der Lebenshilfe sprechen wir mit der Journalistin über Herausforderungen und Aufgaben einer christlichen Frauenzeitschrift, das Motto des 40jährigen Jubiläums "hoffnungs.voll" und ihren persönlichen Weg als christliche Frau in einer säkularisierten Welt.
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Folge vom 04.08.2026Im Namen des Kindeswohls - Elternrechte in Gefahr?Ref.: Dr. Guillermo A. Morales Sancho, Rechtsanwalt ADF International Das Grundgesetz ist klar: Die Erziehung der Kinder ist zuallererst Recht und Pflicht der Eltern: Eltern bringen uns zur Welt, sie bringen uns gehen, sprechen und lieben bei. Sie bereiten uns darauf vor, in die Gesellschaft einzutreten und als aufrechte Bürger zu leben. Deshalb ist es die Hauptaufgabe des Staates, Eltern bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Doch immer mehr scheint sich die Meinung durchzusetzten, dass der Staat bei der Kindererziehung das letzte Wort haben müsse. Und so geraten auch die gesetzlich verankerten Rechte von Eltern immer mehr unter Druck - das beginnt bei der Diskussion um eigene Kinderrechte, geht über schulischen Inhalte, auf die Eltern keinen Einfluss haben sollen, und reicht bis zu Geschlechtsumwandlungen bei Minderjährigen gegen den Willen der Eltern. In der Lebenshilfe nehmen wir mit dem Rechtsanwalt Dr. Guillermo A. Morales Sancho von ADF International die Entwicklung in den Blick und fragen, welchen rechtlichen Spielraum Eltern haben, um Übergriffe abzuwehren.