Ref.: Christian Selbherr, Redakteur bei missio MünchenRef.: Alexandra Roth, Leiterin der Auslandsabteilung von missio München
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind Hunderttausende auf der Flucht. Seit dem Überfall der M23-Milizen auf die Region rund um die Stadt Goma Anfang des Jahres hat sich die Lage nochmal dramatisch verschärft: Die hygienischen Verhältnisse in den provisorischen Lagern sind katastrophal, die Versorgung dürftig. Vor allem aber herrscht Angst vor der allgegenwärtigen Gewalt. Christian Selbherr war als Redakteur für missio München gerade erst vor Ort und schildert uns in der Lebenshilfe seine Eindrücke: Mütter, die auf der Flucht von ihren Kindern getrennt wurden, Menschen, deren Familienmitglieder brutal massakriert wurden, Hunderttausende, die vor dem Nichts stehen. Gemeinsam mit der Leiterin der Auslandsabteilung von missio München, Alexandra Roth, beschreibt Selbherr die verschiedenen Kräfte, zwischen denen die Menschen in der Krisenregion aufgerieben werden, wie Machtgier, Korruption, ethnische Konflikte und die rücksichtslose Ausbeutung von Bodenschätzen. Dabei geht es aber auch um den erstaunlichen Glaubensmut, welcher die Opfer der Konflikte nicht am Leben verzweifeln lässt.
Die Demokratische Republik Kongo (DRC) ist auch dieses Jahr wieder eines unserer wichtigsten Partnerländer beim großen Spendenmarathon "Mariathon" vom 16.-18. Mai.
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radio horeb gibt Armen und Schwachen, die keine Lobby haben, eine Stimme: Randgruppen, Menschen mit Behinderung, Kranke und die Ärmsten der Armen. Deshalb kommen bei uns auch Menschenrechtsorganisationen und Lebensschützer zu Wort. Sie alle fragen: Wie lässt sich eine "bessere" Welt verwirklichen und was kann jeder einzelne von uns dazu beitragen?
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Folge vom 09.05.2025Das blutende Herz Afrikas: Aufgerieben zwischen ethnischen Konflikten und der Gier nach Rohstoffen
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Folge vom 03.05.2025Lebenshilfe aktuell zum Münchner Marsch für das LebenRef.: Kristijan AufieroRef.: Anna Pfeiffer, Profemina/1000plus Unter dem Motto "Gemeinsam für das Leben!" werden diesen Samstag/heute wieder Tausende zum Marsch für das Leben in München erwartet. Treffpunkt ist um 13 Uhr auf dem Königsplatz. Der diesjährige Münchner Marsch findet in bewegten Zeiten statt: In Berlin formiert sich eine neue Regierung mit zwei Koalitionspartnern, deren Auffassungen zum Lebensschutz nur schwer vereinbar sind. Und in Rom wurde gerade ein Papst zu Grabe getragen, der gerade beim Schutz des ungeborenen Lebens nie um klare Worte verlegen war. Zu den Organisatoren des Marsches gehört auch Kristijan Aufiero mit dem Verein 1000+. In der Lebenshilfe sprechen wir mit ihm und seiner Mitarbeiterin Anna Pfeiffer über die Erwartungen, welche die Lebensschützer an die neue deutsche Regierung haben - und über das, was die Teilnehmer heute/am Samstag erwartet.
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Folge vom 01.05.2025Drei Kennzeichen einer gut gelungenen ArbeitRef.: Dr. Georg Brockerhoff, Ingenieur und Coach, Bonn Ob in Beruf, Haushalt oder in der Schule: Überall wird gearbeitet. Doch allzu oft wird die Arbeit einfach nur erledigt. Das ist schade, meint der Ingenieur und Coach Dr. Georg Brockerhoff. Denn für ihn steckt in praktisch jeder Arbeit das Potential, die Mitmenschen zu bereichern und sich selbst weiterzuentwickeln. Selbst in einer scheinbar stupiden Verwaltungstätigkeit. Am Tag der Arbeit sprechen wir in der Lebenshilfe mit Dr. Brockerhoff über die Kennzeichen einer gut gelungenen Arbeit. Dabei vollziehen wir auch nach, was der Opus Dei-Gründer, der Heilige Josemaría Escrivá, mit "Heiligung der Arbeit" gemeint hat.
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Folge vom 28.04.2025Ausbeutung auf unseren Straßen: Moderne Sklavenarbeit am Beispiel der FernfahrerRef.: Raymond Lausberg, Autobahnpolizist i.R., Belgien Sie arbeiten oft mehr als erlaubt, sind weit weg von ihren Familien und werden schlecht bezahlt. Wenn überhaupt. Den miserablen Arbeitsbedingungen der Fernfahrer ist Raymond Lausberg als Autobahnpolizist ein ganzes Berufsleben lang begegnet. Und durch den blühenden Versandhandel wurden diese Bedingungen noch schlechter - schließlich soll der Warenversand am besten gar nichts kosten. Das Ergebnis sind schlecht gewartete LKWs und übermüdete Fahrer. In der Lebenshilfe beschreibt der langjährige Leiter der Transportkontrolle bei der belgischen Polizei uns am "Workers memorial day" die Arbeitswelt der zumeist osteuroäischen Fernfahrer - und plädiert für ein Umdenken bei Firmen und Konsumenten. Schließlich leiden unter den gravierenden Mängeln nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch die Sicherheit auf unseren Straßen.