Wie in der Schweiz ein verseuchter Fluss saniert wirdVor 10 Jahren nahm ein beispielloses Unglück seinen Anfang, das seither den Schweizer Nationalpark im Kanton Graubünden beschäftigt. Am Rand des Schutzgebietes steht eine Staumauer aus den 1960er Jahren, sie bildet den Lago di Livigno in Italien. Bei einem Zwischenfall bei Sanierungsarbeiten gelangte PCB-haltiger Staub in den Fluss Spöl, der durch den Nationalpark fließt. Polychlorierte Biphenyle (PCBs) sind langlebige und hochgiftige Stoffe, die sich in der Nahrungskette anreichern: in Wasser und Kies, Kleinstlebewesen, Fischen und Vögeln. Nach jahrelangen Verhandlungen wird der Spöl saniert. Während die Schuldfrage vor Gericht noch nicht geklärt ist, werden Bachforellen umgesiedelt, das Flussbett ausgebaggert, belastetes Sediment vor Ort gereinigt oder entsorgt. Eine Reportage aus den Schweizer Bergen am 10. Jahrestag der Katastrophe. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21.09.2026.Gestaltung: Lukas Tremetsberger
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Folge vom 21.09.2026Super-GAU im Nationalpark
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Folge vom 17.09.2026Pelicot ist überallDie Netzwerke der Täter:Betäubt, missbraucht, gefilmt - vom eigenen Partner, oft unter Beteiligung Dritter. Der Fall Gisèle Pelicot löste weltweit Entsetzen aus. Doch mittlerweile zeigt sich: Pelicot ist kein Einzelfall, sondern die Spitze des Eisbergs. Auch der Femizid in Marchtrenk, der letzte Woche Österreich schockierte, scheint diesem Muster zu entsprechen. Ein aktueller Bericht über ein Gewaltphänomen, das laut Europol massiv zunimmt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17.09.2026.Gestaltung: Daniela Derntl
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Folge vom 16.09.2026Neandertaler: Der unterschätzte UrmenschLange wurde er als grobschlächtiger Eiszeitmensch dargestellt, schlicht und ohne kulturelle Begabung. Doch das Bild des Neandertalers hat sich in den letzten 20 Jahren deutlich gewandelt: Er konnte kochen, entfernte Karies mit Steinbohrern und verwendete Klebstoff, um Werkzeugteile miteinander zu verbinden. Die Palette der Kulturtechniken ist durchaus mit jener des modernen Menschen zu vergleichen. Wie man durch die moderne Archäogenetik weiß, haben Neandertaler und Homo sapiens auch Nachkommen gezeugt. Von Abgrenzung unterschiedlicher Arten kann also keine Rede sein. Dennoch ist der Neandertaler vor 40.000 Jahren ausgestorben, während sein Verwandter den gesamten Erdball erobert hat. Warum? Manche argumentieren, der Neandertaler lebt immer noch - in uns. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 16. 09. 2026.Gestaltung: Robert Czepel
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Folge vom 15.09.2026Eine Sache des Vertrauens?Warum Einzelpersonen mehr bekommen als InstitutionenZeitungen, Rundfunk, Parteien, Kirchen, Universitäten oder staatliche Stellen verlieren für viele Menschen an Autorität. Gleichzeitig gewinnen einzelne Stimmen an Einfluss, beispielsweise Podcaster und Influencerinnen, die politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen für ihr Publikum einordnen. Diese identifizierbaren Personen versprechen Nähe, Haltung und Wiedererkennbarkeit. Was bedeutet diese Entwicklung für das Verständnis von Öffentlichkeit und die demokratische Orientierung? Und wozu könnte der Vertrauensverlust der Institutionen führen, wenn Expertise immer stärker über Charisma und persönliche Ansprache vermittelt wird? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 15. 09. 2026.Gestaltung: Kaspar Arens