Unlängst hat Elon Musk der Welt einen humanoiden Roboter vorgestellt, der schon in wenigen Jahren als Haushaltshilfe einsatzbereit sein soll. Und Musk ist nicht der Einzige: Unternehmen und Universitäten rund um den Globus arbeiten an Robotern, die nützliche Fertigkeiten im Alltag haben, motorisch weitentwickelt und irgendwann sogar in der Lage sein sollen, überdies zudem intelligente Gespräche zu führen.
Doch wie weit ist diese Technologie wirklich? Was ist Marketing, was Utopie, was Wirklichkeit? Und was schlicht Unsinn? Der Informatiker Jan Peters ist Professor für Robotik, maschinelles Lernen und intelligente autonome Systeme an der TU Darmstadt. Er zählt den führenden Fachleuten hierzulande auf diesem Gebiet und ist auch international ein mehrfach ausgezeichneter Forscher. Peters erklärt, wie Maschinen lernen, wie wichtig welche Daten sind, warum Robotik zusätzliche Anforderungen stellt, wie gut Computer schon heute mit Sprache umgehen können – und wieso eine elementare Idee schon der deutsche Ausnahmemathematiker Carl Friedrich Gauß hatte.
Wissenschaft & Technik
F.A.Z. Digitalwirtschaft Folgen
Im Podcast "F.A.Z. Digitalwirtschaft" (früher FAZ D:ECONOMY) sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Zur App für iOS und Android: https://app.adjust.com/8sasetq_gxy4985 Mehr erfahren: https://fazdigitec.de
Folgen von F.A.Z. Digitalwirtschaft
404 Folgen
-
Folge vom 28.10.2022Wie viel fehlt noch bis zu Commander Data?
-
Folge vom 21.10.2022Das Auto wird zum iPhone – und Foxconn ist wieder mittendrinDer iPhone-Fertiger Foxconn aus Taiwan will ein führender Hersteller von Elektroautos werden. Dabei geht es aber nicht um die eigene Marke. Es geht um eine Elektroauto-Plattform für Dritte, und ein solcher Dritter könnte der Großkunde Apple sein. Sicher ist: Ein Elektroauto zu bauen ist nicht mehr so kompliziert wie bisher bei konventionellen Antrieben. Die Software im Auto hingegen wird immer wichtiger. Und das interessiert auch ein Unternehmen wie Sony, das ebenfalls eigene Auto-Prototypen entwickelt und mit Honda gemeinsame Sache macht. Was das mit dem Roboter-Hund Aibo zu tun hat, wie etablierte Autohersteller wie Toyota darauf reagieren, warum aber selbst bei Foxconn nicht alles klappt, erklärt Patrick Welter, unser Wirtschaftskorrespondent in Tokio.
-
Folge vom 14.10.2022Von Algen lernen heißt Siegen lernenImmer wieder lohnt es, für technische Weiterentwicklungen und Probleme bei der Natur abzugucken. Denn dort gibt es viele Strukturen und Systeme, die gut darin sind, mit Energie umzugehen, Ressourcen schonend und effizient zu verwenden, Materialien überzeugend einzusetzen. Nina Gaißert hat Biologie und Biologische Kybernetik studiert und forscht und arbeitet heute für das Familienunternehmen Festo im Bionic Learning Network. Sie gibt Einblicke in den Stand der Wissenschaft, ihre Projekte - und erläutert insbesondere, wieso Algen eine echte Allzweckwaffe sind und in ihren Einsatzmöglichkeiten immer noch unterschätzt werden.
-
Folge vom 06.10.2022Mehr Satelliten, mehr Weltraumschrott – und die Augen der ESAIn der Raumfahrt hat sich in den vergangenen Jahren alles verändert. Rolf Densing, Direktor der europäischen Weltraumorganisation ESA für den Missionsbetrieb, ist schon lange mit dabei. Er hat die europäische Raumfahrtstrategie stark beeinflusst - und in den vergangenen Jahren auch den Aufstieg der privaten Anbieter erlebt. Längst arbeitet die ESA mit solchen Anbietern auch selbst zusammen. Zum Beispiel mit einem Schweizer Start-up, das im Auftrag der ESA so etwas wie eine Müllabfuhr-Sonde für Raumfahrtschrott entwickelt. „Wer hier ist, bleibt gerne lang“, sagt Densing in einer Veranstaltung der F.A.Z.-Reihe „Club der klugen Köpfe“ und im Digitec-Podcast. Wie zum Beweis zeigt ein Blick in den Lebenslauf von Holger Krag, dem Leiter des ESA-Programms für Weltraumsicherheit, genau das. Krag ist der Fachmann für Weltraumschrott schlechthin, er hat 2006 in Darmstadt angefangen und ist seit 2019 der Leiter des am schnellsten wachsenden Programms der ESA. Dort werden in Echtzeit Ereignisse im Weltraum beobachtet, um bei möglichen Auswirkungen auf die Erde rechtzeitig warnen zu können. Das können Teile sein, die Rückstände der Raumfahrt sind, aber auch größere Asteroiden, die statistisch gesehen alle fünf Jahre auftauchen. Um solche Fragen geht es in dieser Folge des F.A.Z.-Digitec-Podcasts.