Eigentlich ist alles klar: Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung steht, dass in der Digitalisierung Open Source und offene Standards bei öffentlichen IT-Projekten und Entwicklungsaufträgen Vorfahrt haben. Das aber ist nur eine Absichtserklärung. Es gibt zwar Fortschritte. Aber Konkretes, Initiativen, Open Source in der Fläche einzusetzen, werden vermisst. Dabei stärkt man digitale Souveränität nur auf diesem Weg. Die großen amerikanischen Softwarekonzerne wissen das, sie nutzten Open Source längst zu ihrem Vorteil. So aber hatte die Bundesregierung das nicht gemeint.
Der Softwareunternehmer Peter Ganten ist Mitgründer und Vorstandsvorsitzender des Lobbyverbands „Open Source Business Alliance“ (OSB), – er will helfen, die Beschlusslage in den Gleichschritt mit der Realität zu bringen. In einem juristischen Gutachten werden deshalb Vorschläge gemacht, wie die vorrangige Beschaffung von Open Source vor proprietärer Software gesetzlich verankert werden könne. Darüber sprechen wir im neuen F.A.Z. Digitec-Podcast.
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Im Podcast "F.A.Z. Digitalwirtschaft" (früher FAZ D:ECONOMY) sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Zur App für iOS und Android: https://app.adjust.com/8sasetq_gxy4985 Mehr erfahren: https://fazdigitec.de
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Folge vom 21.04.2023Wer mit Open Source digital souverän wird
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Folge vom 14.04.2023Wie gut müssen wir uns als digital mündige Bürger eigentlich auskennen mit der IT?Ist Künstliche Intelligenz so mächtig, wie Elon Musk und führende KI-Forscher gerade in einem dramatischen Appell suggerierten? Wie sollen wir es mit Tiktok und Instagram halten? Und wie gut müssen wir eigentlich verstehen, wie Suchmaschinen und soziale Netzwerke und ganz allgemein Algorithmen funktionieren? In dieser Episode soll es um Informatik für jedermann gehen, um die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die auch Nicht-Informatiker brauchen, um als informierte Kinder und Jugendliche sinnvoll mit Technologie umzugehen - und um als mündige Bürger in einer Demokratie informierte Entscheidungen treffen zu können. Längst reicht natürlich nicht mehr, als IT-Kenntnis anzugeben, Programme wie Word, Excel oder Powerpoint zu beherrschen. Doch muss wirklich jeder Programmieren können? Oder verstehen, warum Amazon dieses oder jenes zum Kauf empfiehlt?
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Folge vom 06.04.2023Die neuen KI-Werkzeuge – und wie man sie nutzen kannHaben Sie schon die Microsoft-Suchmaschine Bing mit der Chatfunktion ausprobiert, die Ihnen den Zugang zu Chat GPT 4 und aktuellen Einträgen im Internet freischaltet? Oder die Sprach-Verbesserungsfunktionen des deutschen Anbieters DeepL, der künstliche Intelligenz inzwischen nicht mehr „nur“ zum Übersetzen nutzt? Dass es wichtig ist, ein eigenes Gefühl dafür zu bekommen, was Künstliche Intelligenz kann und was nicht, steht außer Frage. Wir rekapitulieren auf dem F.A.Z Kongress „Zwischen den Zeilen“ im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Buxmann, Wirtschaftsinformatiker an der TU Darmstadt, und dem Internet- und Plattform-Fachmann Dr. Holger Schmidt, der ebenfalls an der TU Darmstadt lehrt, was hinter diesen neuen Angeboten steckt, welche Technik, welche Chancen und welche Risiken: Auf welche Berufe haben Anwendungen der sogenannten generativen KI die meisten Auswirkungen? Wie können Arbeitnehmer damit umgehen, was müssen Unternehmen beachten? Und: Warum interessiert Chat GPT in Italien plötzlich die Datenschützer? Beleuchtet wird aber auch die Frage, warum Microsoft rund um Chat GPT plötzlich so viel besser dasteht als sein Wettbewerber – und welche Anbieter es in Europa gibt.
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Folge vom 30.03.2023Was Sie über intelligente Beleuchtung wissen müssenIm Jahr 1891 entstanden in Eindhoven in den Niederlanden die „Philips‘ Gloeilampenfabrieken“, ein Unternehmen, das später unter dem Namen Philips weltbekannt wurde als Hersteller von Beleuchtung in allen erdenklichen Formen. Tatsächlich hat die Lichttechnik eine rasante Entwicklung genommen, die sich nicht nur an der Transformation von der Glühbirne zum LED-Licht zeigt - sondern auch an der dahinterstehenden Software. Bemerkbar gemacht hat sich das wiederum auch in der Unternehmensgeschichte von Philips - vor einigen Jahren trennte sich die Lichtsparte ab und firmiert seither und dem Namen Signify. Andreas Rindt gehört der für das Geschäft im deutschsprachigen Raum verantwortlichen Leitung des Unternehmens an. Er spricht über wichtige Trends in der Beleuchtung drinnen und draußen, wie viel Energie das einspart, welche Materialien interessant sind, was 3D-Druck bringt - und was noch möglich ist, wenn auch das Licht sozusagen intelligent wird, wenn Beleuchtung vernetzt wird.