Soooo, die entspannte Jahresendflügelzeit naht – und mit dieser nicht nur die Vernichtung sämtlicher Rosinenstollenvorräte und Austausch der Baumkuchen gegen Sushimänner, sondern auch ein bisschen Entspannung in Podcasthausen. Vorher wollte ich euch allerdings mal auf den neuesten Stand der Dinge bei „Game Not Over“ im Allgemeinen und bei mir im Speziellen bringen – und wie könnte ich das besser machen als mit einem frisch gezapften „Wort zum Samstag“? Genau! Entschuldigt bitte die leicht verrotzte Aussprache – ich schleppe immer noch die Reste einer reichlich nervenden Erkältung mit mir herum. Ich weiß schon, wieso ich den Winter noch nie wirklich leiden konnte!
Naja, egal. Hier eine Übersicht der im Samstagswort angesprochenen Themen und Dinge, die ich im Lauf der letzten Monate so fabriziert habe:
Level 106: Parodius
Level 107: Burai Fighter
Level 094 (Batman) ist jetzt komplett im öffentlichen Feed
Level 096 (Zero Wing) ist jetzt komplett im öffentlichen Feed
Jukebox Spezial 03: Matthias Steinwachs (Steady / Patreon)
Die besten Spiele des Jahres 1987 (GameStar)
Die besten Spiele des Jahres 2002 (Gamestar)
Retrospektive: Syndicate (Video) (GameStar)
Retrospektive: Daikatana (GameStar)
„Test“ von Minesweeper (GameStar)
Test von Robocop: Rogue City (GameStar)
Sechs Rennspiele, die ich vermisse (GameStar)
Test von Flashback 2 (GameStar)
Vorschau von Tekken 8 (GameStar)
Besprechung von Dark Messiah of Might & Magic (Steady / Patreon) (The Pod)
Besprechung von Alan Wake (Steady / Patreon) (The Pod)
Besprechung: Super Mario Bros. Wonder VS Sonic Superstars (Steady / Patreon) (The Pod)
Besprechung von Puzzle Quest (Steady / Patreon) (The Pod)
Retrospektive: Grim Fandango (Heise)
Retrospektive: Rebel Assault (Heise)
Retrospektive: Doom (Heise)
Vielen herzlichen Dank fürs Zulauschen und Zulesen – und habt ein paar ganz fantastische Feiertage!
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Folgen von Game Not Over
189 Folgen
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Folge vom 16.12.2023Wort zum Samstag 10
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Folge vom 26.11.2023Level 107: Burai FighterWenn das Stichwort „Shoot-em-Up“ in den Raum geworfen wird, passieren normalerweise zwei Dinge. Erstens weist jemand darauf hin, dass das mittlerweile „Shmup“ heißt. Und zweitens beginnt in aller Regel sofort eine erhitzte Diskussion darüber, welche horizontal oder vertikal zischende Laser verteilende Serie wohl die bessere sei: „Gradius“? „Thunder Force“? „R-Type“? Obskurerer Kram wie „Ikaruga“, „DoDonPachi“ oder „Darius“? Der Name „BURAI FIGHTER“ fällt da eher selten – welchen Grund mag das wohl haben? +++ Textauszug: Horizontal scrollende Shoot-em-Ups sind wahrlich nichts ungewöhnliches, genauso wenig wie ihre vertikal durch die Gegend zuckelnden Kollegen. Gibt auch einen Haufen Spiele, die beide Scrollrichtungen kombinieren, die verrückten Hühner. Sind aber schon deutlich weniger. Und dann gibt es noch Spiele wie “Burai Fighter”, die sich sagen “Weißte was, Alter? Heute mal schön yolo in alle Richtungen unterwegs. Weil ich’s kann!” In den 80ern und auch noch in den 90ern war die Entwicklungsrichtung von Shoot-em-Ups, oder “Shmups”, wie wir crazy Insider so gerne sagen, eigentlich klar definiert: Die Dinger erscheinen in den Spielhallen, die Leute flippen aus, ein paar Monate später gibt’s Umsetzungen auf Heimkonsolen und -Computer, alle sind happy, raus mit den Sektkorken! Aber nicht so bei “Burai Fighter”! Denn das ist eines der ganz wenigen Shmups der späten 80er, das seinen Anfang mal nicht in der Spielhalle hatte, sondern explizit für das bzw. auf dem NES entwickelt wurde. Und das ist nicht die einzige Besonderheit dieses im allgemeinen eher unbekannten Titels – denn das war auch noch eines der ersten NES-Spiele, das in enger Zusammenarbeit der japanischen Entwickler mit seinem westlichen Vertrieb erschaffen wurde. Aber mal ganz von vorne: Entwickelt wurde “Burai Fighter” von der putzig betitelten Firma “KID” aus Tokio. Dieser Name steht für “Kindle Image Develop”, und dürfte vermutlich nicht allzu vielen Leuten bekannt sein – was nicht verwundert, denn KID hat nicht irre viele allzu bekannte Spiele gemacht, und die meisten davon während der NES-Ära. Aber vielleicht sagen euch ja Namen wie “Low G Man” oder “Kick Master” etwas? Oder “G.I. Joe: A Real American Hero”? Das waren alles Spiele von KID, bevor sie sich dann so ab Mitte der 90er auf die in Japan enorm populären “Romance Novels” stürzten – auch bekannt als “bishōjo games”, was Chiffre für Spiele ist, die sich um Interaktionen mit ebenso attraktiven wie jungen Anime-Mädels drehen. Was dann zu Spielen wie “My Merry May”, “Festa!! Hyper Girls Party” oder “6 Inch My Darling” sowie der schlussendlichen Dichtmachung der Firma im Jahr 2006 führte… Den kompletten Text dieses Levels erhaltet ihr als liebevoll layoutetes PDF, wenn ihr „Game Not Over“ auf Steady und Patreon unterstützt! Damit ermöglicht ihr mir nicht nur, meine Arbeit unabhängig fortzusetzen, sondern erhaltet auch eine Tonne an ganz tollem Extra-Kram aufs Ohr! Eine Übersicht sämtlicher Unterstützer-Formate findet ihr hier. Lauscht doch mal vorbei! +++
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Folge vom 25.09.2023Level 106: ParodiusWitzige Spiele sind selten, parodistische Spiele sind noch seltener – und witzige, parodistische Spiele, die auch noch gut sind, kommen fast so häufig vor die Adamantium-Nashörner. Konamis 1988er „PARODIUS“ ist eine dieser ganz, ganz, ganz, ganz seltenen Ausnahmen. +++ Textauszug: Die Parodie als solche ist kein besonders fester Bestandteil der Spielebranche. Es gibt natürlich schon viele witzige Spiele. Oder zumindest viele Spieleentwickler, die denken, dass sie witzig seien. Aber eine echte Parodie – die ist schwer, egal in welchem Medium. Ich meine, auf jedes “Spaceballs”, “Die nackte Kanone” oder “Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug” kommen 30 “Scary Movie” oder irgendwelcher Kram, den sich Adam Sandler aus einer beliebigen Körperöffnung rausgedrückt hat. Und das sind nur Filme. Spiele sind interaktiv – um da eine Parodie wirken zu lassen, braucht es schon… naja… Magie! Es gab im Laufe der letzten Jahrzehnte natürlich immer wieder mal Versuche der einen oder anderen Spiele-Parodie – mal mehr, mal weniger erfolgreich. “Pyst” zum Beispiel, aus dem Jahr 1996, eine Parodie von “Myst” – wobei “Parodie” hier in erster Linie bedeutet, dass ein digitalisierter John Goodman ein paar Jokes reißt, der Rest des Spiels aber im Grunde ein Myst light ist. “Eric The Unready”, ein im Jahr 1993 veröffentlichtes Adventure, soll ziemlich gut und wohl auch recht unterhaltsam sein – aber ich konnte mit den Spielen der Firma Legend Entertainment leider noch nie etwas anfangen. Christian Schmidt, bitte vergib mir! “The Secret of Donkey Island” ist… naja gut, dazu muss ich wohl nix weiter sagen. Angeblich ist das Ganze das allererste PC-Spiel, das kommerziell in Tschechien vertrieben wurde. Tja. Yay? 2009 sah die Welt die Veröffentlichung von “Eat Lead: The Return of Matt Hazard”, was eine Parodie auf Shooter im Speziellen und die Spielebranche im Allgemeinen sein sollte. Erfüllte seinen Zweck ehrlicherweise gar nicht mal soo schlecht, war dabei aber leider nur ein höchst durchschnittliches Spiel. Ich habe das damals für 4Players getestet, und hatte dafür nur eine Wertung von 64% übrig. Da gibt’s schon noch ein paar weitere Beispiele, wie das “Simpsons”-Game aus dem Jahr 2009 oder das 2013er “Retro City Rampage”. Aber halt nicht irre viele. Und was sie praktisch alle gemeinsam haben ist, dass sie andere Spiele bzw. Firmen parodieren. Dass Spieleentwickler sich mal selbst ordentlich auf die Schippe nehmen, hat absurden Seltenheitswert! Auftritt: Konami mit “Parodius”…. Den kompletten Text dieses Levels erhaltet ihr als liebevoll layoutetes PDF, wenn ihr „Game Not Over“ auf Steady und Patreon unterstützt! Damit ermöglicht ihr mir nicht nur, meine Arbeit unabhängig fortzusetzen, sondern erhaltet auch eine Tonne an ganz tollem Extra-Kram aufs Ohr! Eine Übersicht sämtlicher Unterstützer-Formate findet ihr hier. Lauscht doch mal vorbei! +++
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Folge vom 02.09.2023Wort zum Samstag 09Hallihallo allerseits! Soooo, die Sommerpause von „Game Not Over“ ist dann doch endlich mal vorbei – und bevor der reguläre Podcast-Betrieb wieder seine Arbeit aufnimmt, wollte ich euch mal eben auf den neuesten Stand bringen: Was habe ich in den vergangenen Wochen denn Wildes getrieben, was gibt’s Neues, was gibt’s Altes, warum ist Joggen am Strand doof? All diese und mehr Fragen werden hier und jetzt endgültig beantwortet, geklärt und mit einem amtlichen Stempel versehen zu den Akten gelegt. Everyzing must be neat und tidy, ja! Die in der Folge angesprochenen Verlinkereien: Jukebox Spezial 2 (mit Yuzo Koshiro) im öffentlichen Feed Das „The Legend of Kyrandia“-Video bei GameStar „Tekken 8“-Vorschau bei GameStar „Mortal Kombat 1“-Vorschau bei GameStar Buchbesprechung: „Doom Guy“ (mit Falko Löffler) (Steady / Patreon) Level 091: Jedi Knight jetzt vollständig im öffentlichen Feed Level 105: Turrican 2 im öffentlichen Feed Vielen herzlichen Dank für euer Ohr – und bis in Kürze!