Dass man Daten von kosmischen Objekten visualisieren kann und so beeindruckende Bilder erzeugt, wissen wohl die meisten. Paul und Susanne zeigen aber in dieser Folge ihres Podcasts, dass man Astro-Daten auch in Klänge verwandeln kann. „Sonifikation“ heißt das, und Paul ist als Musiker und Astronomie-Didaktiker dafür Experte. Auf dem Weg durch die faszinierenden Weiten des Alls liegen Phänomene, die Paul hörbar macht und mit live improvisierter Musik verbindet. Hat unser Sonnensystem den Blues? Haben rotierende Neutronensterne ein besseres Timing als Jazz-Schlagzeuger? Wird aus des Daten des Osterfestes eine Fuge im Stil von Bach? Unsere beiden Podcaster erklären nicht nur, was astronomisch hinter den Klängen des Himmels steckt, sondern es gibt natürlich auch Beispiele zu hören. Und wer Paul einmal live auf der Bühne erleben will, hat dazu im Rahmen der Aktionswochen zum Wissenschaftsjahr „Unser Universum“ am Donnerstag, dem 6. Juli, um 17:30 Uhr in der Bochumer Christuskirche die Gelegenheit. Eintritt frei und Faszination garantiert!
Wissenschaft & Technik
Gemeinsam durch die Galaxis Folgen
„Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier.
Folgen von Gemeinsam durch die Galaxis
83 Folgen
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Folge vom 22.06.2023Episode 34: Der klingende Himmel
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Folge vom 08.06.2023Episode 33: Überirdisch schönIm Juni sind die Nächte kurz – zum Beobachten des Sternenhimmels ist er nicht die beste Zeit. Aber es gibt eine Erscheinung, die man nur um Mittsommer herum, im Juni und auch noch im Juli, sehen kann: Leuchtende Nachtwolken. Wahrhaft überirdisch schön erscheinen sie, wenn man das Glück hat, sie nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang im Norden zu erspähen. Sie leuchten silbrig-weiß am schon dunklem Himmel und sind oft an ihrer wellenförmigen oder faserigen Erscheinung zu erkennen. Paul und Susanne nehmen die Podcast-Hörer mit zu diesen höchsten Wolken der Erde, die in 80 Kilometer Höhe in der Arktis entstehen und an der Grenze zum Weltall liegen. Die beiden Himmelsspaziergänger erzählen auch von den vielen Rätseln, die diese Wolken immer noch umgeben. Manchmal sind sie recht auffällig – warum also gab es die ersten Sichtungen erst im Jahr 1885?
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Folge vom 25.05.2023Episode 32: Universum - MultiversumWer bin ich – und wenn ja, wie viele? Das ist nicht nur der Titel eines populären philosophischen Buches. Die Frage passt auch auf das Universum – oder ist es doch das Multiversum? Paul und Susanne schrecken in dieser Folge ihres astronomischen Plauderpodcasts nicht vor den ganz großen Fragen zurück. Eigentlich muss das „Universum“ doch alles sein, das es gibt – sollte man meinen. Und doch vermuten nicht wenige Wissenschaftler, dass unser Universum nicht das einzige sein könnte. Gibt es womöglich unzählige weitere „Universen“, von denen die meisten nicht für Leben geeignet sind? Oder spalten wir uns womöglich mit jeder Entscheidung, die wir treffen, in unterschiedliche Kopien unserer selbst auf? Paul und Susanne spekulieren über Anfang und Ende der Welt – und sorgen doch dafür, dass sich Gehirnwindungen des Publikums nicht allzu sehr verknoten.
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Folge vom 11.05.2023Episode 31: Bezaubernde VenusDie vierte Staffel des astronomischen Plauder-Podcasts aus dem Bochumer Planetarium startet! Mit Paul Hombach hat Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister einen neuen kompetenten Partner für ihre galaktischen Spaziergänge gefunden. Paul ist Musiker und Comedian am Improvisationstheater „Springmaus“ in Bonn, und als Astronomieexperte gefragter Vortragender und Radakteur einer Fachzeitschrift. Genau der Richtige also für den Ausflug mit Susanne zur „Bezaubernden Venus“, die in diesem Mai als strahlender, geradezu bezaubernd, leuchtender „Abendstern“ so lange am Himmel steht wie seit 50 Jahren nicht mehr. Wenn man unserer etwa erdgroßen Planeten-Nachbarin allerdings unter den Schleier ihrer dichten Wolkendecke schaut, sagt man die Reise dorthin vielleicht doch lieber ab: Wer mag schon Schwefelsäurewolken und 465 Grad Temperatur an der Oberfläche am Urlaubsort? Aber es lohnt es sich zu fragen: Wie wurde die Venus eigentlich zu dem, was sie heute ist?