Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Folgen von Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
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Folge vom 22.11.2022Strom- und Gaspreisbremse greift ab Januar / Hat die Dollar-Rally bald ein Ende?Die US-Währung hat in den vergangenen Monaten historische Stärke bewiesen. Analysten spekulieren nun jedoch über eine Trendwende. In den letzten Monaten hat der Kurs des US-Dollars von der Zinspolitik der US-Notenbank profitiert. Seit die US-Inflationszahlen von Oktober schwächer als erwartet ausgefallen sind, haben Investoren ihre Zinserwartungen jedoch angepasst. Der Dollarkurs ist daraufhin in der vergangenen Woche zwischenzeitlich deutlich gefallen. Einige Analysten spekulieren bereits über ein baldiges Ende der Dollar-Rally. Handelsblatt-Finanzredakteur Jan Mallien wägt das Kurspotenzial im Podcast Handelsblatt Today ab: „Für die Trendwende spricht, dass die Bewertung des Dollars bereits sehr hoch ist. Auf der anderen Seite sagen Experten, die Inflation könnte hartnäckiger sein.“ Ein fallender Dollar-Kurs könne als „Symptom“ gewertet werden, der mit einer prosperierenden Weltwirtschaft einhergeht. „Der Dollar ist in der Regel dann gefragt, wenn die Menschen in Krisensituationen Unsicherheit vermeiden wollen“, erklärt Mallien. Worauf Verbraucher sich einstellen können, wenn die US-Währung zu alter Schwäche findet, bespricht Mallien mit Host Lena Jesberg in dieser aktuellen Folge. Außerdem: Die Strom- und Gaspreisbremse soll bereits rückwirkend ab Januar greifen. Darauf hat sich die Bundesregierung am Dienstag geeinigt. Sie will Verbraucher so im März 2023 nachträglich von den steigenden Energiepreisen entlasten. Politikredakteur Klaus Stratmann informiert im Podcast über neue Beschlüsse und neue Streitpunkte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Folge vom 21.11.2022Sind Fußball-Aktien nur etwas für Fans? / Sinkende Erzeugerpreise wecken Hoffnung auf Wendepunkt bei der InflationDie Weltmeisterschaft in Katar ist für viele Kritiker ein Paradebeispiel dafür, wie Geld den Fußball kaputt machen kann: Leere Ränge beim Eröffnungsspiel am Sonntag, Berichte über gekaufte Fans und Korruptionswürfe rund um das Vergabeverfahren überschatten den Start der ersten „Winter-WM“ im Wüstenemirat. Der Profi-Fußball ist längst zu einem Milliardengeschäft geworden – das gilt zum einen für Spieler, die für Hunderte Millionen Euro von einem Verein zum nächsten transferiert werden. Auf der anderen Seite gilt das aber auch für Fans, die sich heutzutage die Aktien ihres Lieblingsklubs ins Depot holen können. Doch bieten Fußball-Aktien seriöse Renditechancen oder sind sie nicht mehr als hochspekulative Anlagemöglichkeiten für eingefleischte Fans? „Früher waren Fußball-Aktien tatsächlich eher etwas für Fans“, sagt Marcus Silbe, Chef des Analysehauses FMR Frankfurt Main Research in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Aber das Handelsvolumen und das Investoreninteresse hätten in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Deswegen könne man schon sagen, dass sich auch die Rendite-Erwartung geändert habe. Aktuell gibt es in Deutschland mit Borussia Dortmund und der SpVgg Unterhaching nur zwei börsennotierte Fußballclubs. Silbe sieht rein aus sportlicher Sicht aber noch weitere potenzielle Kandidaten für einen Börsengang: „Dazu gehören Mannschaften wie Borussia Mönchengladbach, RB Leipzig und Bayer Leverkusen.“ Außerdem: Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind im Oktober gegenüber dem September um 4,2 Prozent zurückgegangen. Das hat das Statistische Bundesamt am heutigen Montag bekanntgegeben. Damit haben deutsche Unternehmen zum ersten Mal seit Mai 2020 wieder weniger Geld im Einkauf ausgegeben als im Monat zuvor. Handelsblatt-Finanzkorrespondent Peter Köhler spricht mit Host Anis Micijevic über den möglichen Wendepunkt bei der Inflation. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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Folge vom 20.11.2022Diese Dax-Einzelwerte sind besonders günstig bewertetDer Dax und einige Einzelwerte aus dem wichtigsten deutschen Aktienindex sind derzeit günstig bewertet. Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, welche Chancen und Risiken sie beherbergen – und wo sich der Einstieg lohnen könnte. Der deutsche Leitindex erfährt derzeit eine interessante Konstellation, die ihn rund ein Drittel niedriger bewertet als sonst: Zum einen kommen viele Unternehmen aus dem deutschen Leitindex trotz hoher Energiepreise, knappem Gas und Lieferengpässen vergleichsweise gut durch die Krise. Zum anderen hat der bedeutendste deutsche Aktienindex einen 20-prozentigen Kursverfall seit Jahresbeginn zu verbuchen – und das obwohl er im vergangenen Monat um fast 15 Prozent angestiegen ist. In dieser Folge Handelsblatt Today Extended bespricht Aktienanalyst Ulf Sommer mit Host Lena Jesberg, welche Einzelwerte im Dax derzeit günstig bewertet sind: "Ein ETF ist vom Chancenrisikoverhalten deutlich besser und erzielt langfristig die deutlich besseren Gewinne. Ich gebe jedoch zu: Einzeltitel sind wie das Salz in der Suppe und machen das Anlegen insgesamt spannender". Als besonders günstig bewertet sieht Sommer die Automobilaktien Volkswagen, BMW und Mercedes an. Merkt jedoch an: "Die Unternehmen verdienen zwar mehr, jedoch sehen viele Investoren damit die Probleme aufziehen: Gerade bei so hohen Gewinnen und der Abhängigkeit von China denken viele, dass sie künftig schlechter laufen können." Aktien die stark von der Konjunktur abhängig sind von Anlegern jedoch mit Vorsicht zu genießen. "Mit dem Pauschalurteil, wenn die Konjunktur fällt, fallen auch die Bewertungen von Zyklikern, wie BASF, wäre ich vorsichtig: Zykliker fallen, wenn Anleger erwarten, dass es mit der Konjunktur runtergehen könnte. Das ist ein großer Unterschied", so der Aktienanalyst. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten
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Folge vom 18.11.2022Diese deutschen Startups sind besonders vielversprechendDie deutsche Gründerszene hat 36 Startups mit einer Milliardenbewertung hervorgebracht. Doch für einige könnte es in Zukunft schwierig werden. Investoren haben ihr Geld im vergangenen Jahr besonders großzügig verteilt. Das Ziel waren junge deutsche Firmen, deren Bewertungen somit stark gestiegen sind. Laut der Datenbank Pitchbook sind insgesamt zehn Start-ups im vergangenen Jahr zu einem Einhorn geworden. So heißen in der Gründerszene Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde Euro. In diesem Jahr ist von dieser Euphorie jedoch kaum noch etwas geblieben. Es gibt einige Faktoren, die sowohl Gründer als auch Investoren hemmen: Der Krieg in der Ukraine, die Energiekrise, steigende Preise und Zinsen oder auch die Angst vor einer Rezession. Lediglich sechs neue deutsche Einhörner hat Pitchbook 2022 gezählt. Die Zahl der Gründungen ist laut einer Analyse des Wagniskapitalgebers Morphais zwischen Juli und September um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Stimmung in der Branche sei dennoch recht positiv, wie Technologie-Redakteurin Nadine Schimroszik in der aktuellen Folge Handelsblatt Today berichtet. Positiv heißt jedoch nicht sorglos. Bei einem der weltgrößten Start-Up-Events, der Slush-Konferenz in Helsinki, hat Schimroszik mit Gründern und Investoren gesprochen: „Alle äußerten sich sehr zurückhaltend, was die Aussichten für das kommende Jahr angeht.“ Im Gespräch mit Host Lena Jesberg stellt sie die drei aussichtsreichsten deutschen Einhörner vor und jene drei, die noch Probleme bewältigen müssen. *** Die Handelsblatt-Lesefavoriten in dieser Woche: [Twitter-Chaos: Acht-Dollar-Abo soll reaktiviert werden](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/twitter-chaos-acht-dollar-abo-soll-reaktiviert-werden-/28806208.html) [US-Präsidentschaftskandidatur: Donald Trump laufen die Großspender davon](https://www.handelsblatt.com/politik/international/us-praesidentschaftskandidatur-donald-trump-laufen-die-grossspender-davon/28815010.html) [LNG: Tankerstau zeigt, dass Europas neuer Gasmarkt noch nicht funktioniert](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/lng-tankerstau-zeigt-dass-europas-neuer-gasmarkt-noch-nicht-funktioniert/28801644.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen *** Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427