Wirtschaft
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Folgen
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt. Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein. Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website. Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević. *** Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com. Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
Folgen von Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
-
Folge vom 11.11.2022Wird es ein Comeback der Schwellenländer geben?Die Emerging Markets haben den Konjunktureinbruch während der Pandemie überstanden. Warum die besten Zeiten der Emerging Markets trotzdem vorbei sein könnten. In den vergangenen Jahren haben viele Anleger ihre Hoffnung auf Schwellenländern gesetzt. Während die Suche nach Rendite in der westlichen Welt immer schwieriger wurde, lockte das Wachstumspotenzial der Emerging Markets ausländische Investoren an. Doch je höher die Renditechancen sind, desto höher ist zumeist auch das Risiko. So sticht der beliebte Index MSCI Emerging Markets derzeit im ohnehin schwachen Marktumfeld negativ heraus. Innerhalb eines Jahres ist der Kurs um rund 27 Prozent eingebrochen. Zum Vergleich: Beim MSCI World sind es rund 17 Prozent, beim Dax rund elf Prozent und beim Dow Jones sogar nur sechs Prozent im selben Zeitraum. Schwellenland ist jedoch nicht gleich Schwellenland, sagt Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Es gelte zu unterscheiden zwischen energieexportierenden und -importierenden Ländern. Energieexporteure würden in diesem Jahr bereits zum alten Wachstumspfad vor der Corona-Pandemie zurückkehren und somit die meisten Industrieländer schlagen. Energieimporteure hingegen weisen laut der Commerzbank-Analyse deutliche Defizite in der Leistungsbilanz auf. Das bedeutet in der Praxis: Sie importieren mehr Kapital, als sie exportieren. Das ist kein Problem, solange dieses Kapital klug investiert wird und zum Wirtschaftswachstum beiträgt. Jedoch konkurrieren die Schwellenländer, so erklärt der Ökonom, in Zukunft mit den entwickelten Volkswirtschaften um das Kapital. Denn auch deren Leistungsbilanzen sind nach Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr defizitär. Statt im Ausland zu investieren, müssen sie künftig wohl selbst Kapital importieren. „Die Konsequenz könnte ein geringeres Wachstum der Schwellenländer sein“, sagt Krämer. Die „fetten Jahre“ der Emerging Markets könnten nun vorbei sein. Im Interview mit Host Lena Jesberg gibt der Marktexperte Tipps, wie Anlegerinnen und Anleger mit solch einer Prognose umgehen können. Mit der richtigen Herangehensweise könnten einzelne Schwellenländer trotz allem das Depot bereichern. Vor allem auf die Auswahl komme es an. [Mehr zum Thema finden Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/staatliche-garantien-bundesregierung-w[…]r-unternehmen-in-china-deutlich-beschraenken/28802960.html) Das sind die Handelsblatt-Leserfavoriten in dieser Woche: [Übernahme Twitter: Musk droht Werbekunden nach VW-Rückzug](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/uebernahme-twitter-musk-droht-werbekunden-nach-vw-rueckzug/28789848.html) [Immobilienmarkt: Warum griechische Ferienimmobilien sich besonders lohnen](https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilienmarkt-warum-griechische-ferienimmobilien-sich-besonders-lohnen/28779680.html) [Meta: Mark Zuckerberg räumt Fehler ein und entlässt 11.000 Mitarbeiter ](https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/meta-mark-zuckerberg-raeumt-fehler-ein-und-entlaesst-11-000-mitarbeiter-/28797932.html) *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
-
Folge vom 10.11.2022Lohnt sich Arbeit noch? Die wichtigsten Fakten zum Bürgergeld / US-Inflationszahlen euphorisieren den DaxDer Bundestag hat am Donnerstag den Weg für das neue Bürgergeld frei gemacht, das zum Jahreswechsel das Arbeitslosengeld II ablösen soll. Die Union droht allerdings damit, das Vorhaben im Bundesrat zu blockieren. Die Länderkammer berät darüber am Montag in einer Sondersitzung. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nannte das geplante Bürgergeld „die größte Sozialreform seit 20 Jahren“. Vor allem die SPD will das Hartz IV genannte Arbeitslosengeld II hinter sich lassen. Der umstrittenste Teil von Gerhard Schröders Agenda 2010 hat die SPD schließlich viele Wählerstimmen gekostet. Doch die CDU und CSU sind der Meinung, dass das Bürgergeld falsche Anreize setzt und Nichtarbeit deutlich attraktiver macht. In der neuen Folge von Handelsblatt Today spricht Host Anis Mičijević mit Holger Schäfer über das Thema. Schäfer ist Arbeitsmarktexperte beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) und hat sich den Gesetzentwurf zum Bürgergeld genau angeschaut: „Das Bürgergeld vermittelt im Kern so ein bisschen den Eindruck an Hilfebedürftige, dass sie sich bei ihrer Wiedereingliederung in Arbeit Zeit lassen können.“ Das sei genau der falsche Ansatz, denn aus der Arbeitsmarktforschung wisse man: „Je länger Arbeitslosigkeit andauert, desto schwieriger wird es, wieder in den Job zurückzufinden.“ Und: Sanktionierte kehrten schneller wieder in Arbeit zurück als die, die nicht sanktioniert werden. Die Maßnahmen zur Stärkung der Weiterbildung seien größtenteils vernünftig, aber keine Begründung dafür, Sanktionen abzuschaffen oder abzuschwächen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
-
Folge vom 09.11.2022US-Special: Die Folgen der Zwischenwahlen - Blockade und DauerwahlkampfAmerika hat gewählt. Und auch wenn noch nicht alle Wahlkreise ausgezählt sind, sind wichtige Trends und Erkenntnisse klar: Ein deutliche republikanischer Sieg - die sogenannte roten Welle – ist ausgeblieben. Aber alles sieht danach aus, dass die Demokraten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus an die Republikaner verlieren. Ist die Regierung der größten Wirtschaftsmacht der Welt damit auf zwei Jahre blockiert? „„Die Handlungsfähigkeit wird eingeschränkt, das ist ganz klar“, sagt Simone Menne, Multi-Aufsichtsrätin und Präsidentin der amerikanischen Handelskammer in Deutschland in der sechsten Folge unseres US-Specials von Handelsblatt Today. Damit habe die Regierung „weniger Möglichkeiten, bestimmte Themen durchzusetzen, insbesondere beim Thema Haushalt“. Menne erwartet, dass auch der Druck auf Europa steigen werde, sich bei der Ukraine und bei der Nato stärker zu engagieren. Schließlich leisteten die Amerikaner derzeit einiges mehr für die Ukraine als die Europäer. „Allerdings wird der Druck nicht ganz so hoch sein, wenn nicht beide Kammern verloren gehen.“ Im Batteriestreit zwischen der EU und den USA rechnet Menne mit einer Lösung, die etwa Sonderregelungen für Europa beinhalten könnte. Zu den Überraschungs-Gewinnern gehört der demokratische Senator John Fettermann aus Pennsylvania. Aber auch der Gouverneur Ron De Santis hat mit einem Abstand von 20 Prozentpunkten noch besser abgeschnitten als erwartet. Damit positioniert er sich bereits für den kommenden Präsidentschaftswahlkampf 2024. Washington-Korrespondentin Annett Meiritz erklärt, wer sonst noch Chancen haben könnte. Sie rechnet mit einem breitem Bewerberfeld angesichts der mageren Erfolgsbilanz der von Ex-Präsident Donald Trump unterstützten Kandidaten – und Druck auf Joe Biden, jüngere Parteikollegen bei den nächsten Präsidentschaftswahlen den Vortritt zu lassen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen
-
Folge vom 09.11.2022Das sind die Gründe für den Absturz von Bitcoin & Co. / Midterms: So reagieren die Märkte auf die US-ZwischenwahlenDie Krypto-Welt erlebt ihren nächsten Crash. Grund sind die jüngsten Vorkommnisse zwischen den beiden Kryptobörsen Binance und FTX. Die Krypto-Welt schlittert in ihre nächste Krise: Der Bitcoin-Kurs notiert auf Wochensicht knapp 15 Prozent im Minus, bei Ether beträgt der Wertverlust im gleichen Zeitraum sogar mehr als 20 Prozent. Besonders heftig hat es die Kryptowährung FTT erwischt – den hauseigenen Token der Kryptobörse FTX. Der Kurs ist innerhalb einer Woche um mehr als 80 Prozent abgesackt. Grund für den Absturz ist eine Auseinandersetzung zwischen dem Binance-CEO Changpeng Zhao und dem FTX-CEO Sam Bankmann-Fried. Binance ist die größte Kryptobörse der Welt, FTX rangierte zuletzt auf Platz drei. Changpeng Zhao, der in der Branche CZ genannt wird, hatte in den vergangenen Tagen Sorgen um die Liquidität von FTX mit angefacht und via Twitter angekündigt, seine restlichen FTT-Bestände im Wert von etwa 530 Millionen Dollar verkaufen zu wollen. Das führte zu einem massiven Kurseinbruch – und verschärfte die Probleme von FTX. Um einen Bankrun und eine damit verbundene Liquiditätskrise zu stoppen, sah sich FTX-Chef Bankman-Fried letztlich gezwungen, große Teile seines milliardenschweren Unternehmens zu verkaufen. Und der Käufer heißt ausgerechnet Binance. Handelsblatt-Redakteur Dennis Schwarz ordnet die Lage im Gespräch mit Handelsblatt-Today-Host Anis Mičijević ein. Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/mega-uebernahme-binance-uebernimmt-kryptoboerse-ftx/28796424.html Außerdem: Handelsblatt-Finanzredakteur Jürgen Röder erklärt in der heutigen Folge, wie die Märkte auf die Zwischenwahlen in den USA reagieren. Bei den Einzeltiteln stehen Meta, Tesla und die Commerzbank im Fokus. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427