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Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig

Wir alle sind hormongesteuert. Hormone regulieren nicht nur die Sexualität, sondern auch Herzschlag, Blutdruck, Atmung und Schlaf. Und wenn sich einige Hormone in der Mitte unseres Lebens langsam verabschieden, kann es Probleme geben. Aktuell sind neun Millionen Frauen in Deutschland in den Wechseljahren. Und doch ist das Thema Menopause unsexy und schambehaftet. Wohl deshalb wurde bislang darüber am liebsten geschwiegen. Doch eine neue Generation Frauen kommt nun in die Wechseljahre und fordert Öffentlichkeit für das Thema. Prominente Frauen reden offen über ihre Probleme, auf sozialen Medien wird mehr und mehr darüber diskutiert. Also höchste Zeit, offen und ohne Scham über die Wechseljahre zu reden. Dieser Podcast will Frauen informieren, mit Tabus und Vorurteilen aufräumen. Zusammen mit der Frauenärztin Dr. Katrin Schaudig bespricht MDR AKTUELL-Moderatorin Katrin Simonsen die vielfältigen Symptome der Wechseljahre. Schaudig ist eine absolute Kennerin der Materie. Sie ist nicht nur Frauenärztin, sondern auch Präsidentin der Deutschen Menopause Gesellschaft. Unter anderem beantworten wir folgende Fragen: Was ist die Perimenopause? Warum können so viele Frauen nicht mehr schlafen? Wie schütze ich mich vor Inkontinenz und Osteoporose? Warum bekommen so viel Frauen auf einmal Bluthochdruck und Diabetes? Für wen eignet sich eigentlich die Hormonersatztherapie? Warum wissen viele Ärztinnen und Ärzte so wenig über die Wechseljahre? Und wir beantworten die ganz spezifischen Fragen unserer Hörerinnen. Schreibt an hormongesteuert@mdraktuell.de.

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Folgen von Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig

68 Folgen
  • Folge vom 01.06.2026
    #54 Hormone und Stress: Herz in Gefahr
    Das weibliche Herz. Unsere Hormone. Und die große Frage: Wie bleiben wir möglichst gesund – bis ins hohe Alter? In dieser Folge bekommt ihr nicht nur Antworten, sondern echtes Aha-Wissen. Eins ist klar: Unsere Herzgesundheit verdient gerade in den Wechseljahren unsere volle Aufmerksamkeit. Seit mehr als zweieinhalb Jahren sprechen Host Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig im Podcast "Hormongesteuert" über die Wechseljahre. Und immer wieder sorgen Gäste für Überraschungen – mit neuen Studien, spannenden Erkenntnissen und Fakten, die man so noch nicht gehört hat.Diese Folge ist deshalb ein echtes Must Listen für alle Frauen. Denn unser Herz ist der Schlüssel dazu, wie wir altern – und wie hoch unser Risiko für einen Herzinfarkt ist. Und trotzdem wissen viele Frauen viel zu wenig darüber, was in ihrem Körper wirklich passiert. Mit dabei: Prof. Sandra Eifert, Herzexpertin und Gendermedizinerin vom Herzzentrum Leipzig. Sie nimmt uns mit in die Welt unseres Herz-Kreislauf-Systems – und erklärt, warum gerade Frauen genauer hinschauen sollten.Darum geht es: Warum der Blutdruck alles andere als konstant ist. Was Wut, Stress, Kaffee – und sogar Tee – damit machen. Und warum es manchmal gesünder ist, negative Gefühle rauszulassen, statt sie runterzuschlucken. Wir sprechen darüber, was Stress in Hirn und Gefäßen wirklich anrichtet. Und warum er für Frauen oft besonders gefährlich ist. Außerdem gibt es neue medizinische Entwicklungen, die Hoffnung machen – zum Beispiel für Frauen mit erhöhtem Lipoprotein(a).Links- Hormongesteuert zum Nachlesen- Hormongesteuert #13: Wenn das Herz in die Wechseljahre kommt - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d52ca027a23b8fe6/- Podcast-Tipp: Die ErnährungsDocs - Essen als Medizin - https://1.ard.de/Ernaehrungs-Docs_PodcastFeedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.deInhaltsverzeichnis:0:02:20 Warum steigt bei den Frauen der Blutdruck?0:05:10 Blutdruck schwankt im Tagesverlauf – aber wann muss man reagieren?0:10:40 Hörerinfrage: Perimenopause und schwankender Blutdruck0:14:30 Gestagen Drospirenon wirkt entwässernd und kann helfen0:15:30 Hörerinnenfragen zur Hormontherapie und Bluthochdruck0:23:10 Welche Blutdruckmedikamente werden gern eingesetzt?0:25:10 Betablocker für Frauen manchmal sogar gefährlich0:28:50 Studie: Frauenherzen reagieren stärker auf Stress0:36:20 Hörerinfrage: Erhöhter Puls und Herzstolperer0:42:20 Welche Mineralstoffe und Vitamine fürs Herz?0:44:00 Hörerinfrage: Gestagenpille und Herzrasen0:45:30 Bei erhöhtem Herzschlag auch Ferritin-Speicher messen0:47:20 Viele Fragen rund um das Lipoprotein(a) 0:53:30 Hormongabe trotz vorhandener Plaques?1:03:50 Autoimmunerkrankungen erhöhen unser Herz-Kreislaufrisiko1:08:20 Mikrozirkulationsstörung und Makuladegeneration
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  • Folge vom 18.05.2026
    #53 Wechseljahre-Studie: Alles halb so wild?
    Werden die Wechseljahre gerade kränker gemacht, als sie sind? Und welche Symptome kann man eindeutig der Hormonumstellung zuordnen? Das ist eine Diskussion, die gerade medial geführt wird. Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sagen die einen und finden die ganze Debatte überzogen. Die anderen geben zu bedenken, dass die Symptome der Wechseljahre das Leben der Frauen dramatisch beeinträchtigen können. Wer hat Recht?Häufig wird eine Studie von 2014 der Dresdner Ärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Kerstin Weidner, zitiert. Die besagt, dass nur Hitzewallungen eindeutig den Wechseljahren zugeordnet werden können. Alle anderen Symptome, wie Schlafstörung, Depression, Konzentrationsprobleme etc., hätten andere Ursachen und würden auch bei Männern und jüngeren Frauen beobachtet. Also alles halb so wild mit den Wechseljahren? Ist die Diskussion um die Wechseljahre übertrieben?Host Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig schauen sich in dieser Folge von Hormongesteuert die Dresdner Studie genauer an. Was wurde untersucht? Wie sind die Studienergebnisse erklärbar? Welche anderen Studien gibt es? Und wie unterscheidet man, ob ein Symptom durch die Hormonumstellung ausgelöst wurde oder nicht? Katrin Schaudig erklärt, warum sie Teile der Studie sehr sieht. Außerdem werden in dieser Folge wieder Hörerinnenfragen beantwortet. Links- Hormongesteuert zum Nachlesen- Podcast-Tipp: Eltern ohne Filter - https://1.ard.de/eltern-ohne-filter-1Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.deInhaltsverzeichnis: 0:02:00 Was genau ist die Dresdner Studie?0:05:20 Wechseljahrefrauen machten nur 24 Prozent in der Studie aus0:07:30 Wie sich erklärt, dass auch Männer viele Symptome ankreuzen 0:12:10 Warum tritt bei den Frauen zwischen 45 bis 59 Jahren keine Häufung der Symptome auf?0:15:00 Zieht das Argument der besonderen Lebensereignisse in den Wechseljahren?0:18:50 Mittlerweile 30 mögliche Wechseljahre-Symptome – wo kommt diese Liste her?0:22:10 Schmaler Grat zwischen Aufklärung und Pathologisierung?0:26:10 Immer auch körperliche Ursachen checken lassen0:30:00 Hormone sind keine Schwäche, sondern die Superkraft der Frauen0:32:00 Hörerinnenfragen: Kann man mit Endometriose auch ein Kombipflaster zur Hormontherapie nehmen?0:39:00 Hilft das Kombipflaster bei Blutungsstörungen?0:40:00 Kann auch eine doppelte Dosis Dydrogesteron den Zyklus bremsen?0:43:00 "Zombiehormone"0:50:00 Darf ich zu Östrogen und Progesteron auch zusätzlich DHEA nehmen?0:55:10 Warum nehme ich in der Postmenopause jeden Infekt mit?
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  • Folge vom 04.05.2026
    #52 PMDS und Migräne: Wenn Hormone krank machen
    "Mein Leben zerfällt in zwei Teile: Vor dem Eisprung und danach." Das hört Katrin Schaudig oft von Frauen mit PMDS (Prämenstruelle Dysphorische Störung). PMDS, das ist eine angeborene Erkrankung, bei der vor allem psychische Symptome in der zweiten Zyklushälfte stark ausgeprägt sind. Was steckt dahinter? Und warum wird es in den Wechseljahren schlimmer? Betroffen sind vor allem neurosensible Frauen. Ihr Gehirn reagiert besonders sensibel auf Hormonschwankungen. Schon die üblichen zyklischen Veränderungen können Stress, emotionale Belastung und körperliche Symptome auslösen. Doch was bedeutet es für diese Frauen, wenn die Perimenopause mit ihrem massiven hormonellen Auf und Ab beginnt?Host Katrin Simonsen spricht mit der renommierten Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig und ihrer Praxispartnerin Dr. Anneliese Schwenkhagen. Schwenkhagen ist fasziniert von den Effekten, die Hormone in unserem Gehirn bewirken können. Sie hat sich intensiv mit Frauen beschäftigt, die an PMDS leiden. Warum trifft es diese Frauen so massiv? Und welche Möglichkeiten gibt es, ihnen wirklich zu helfen? Außerdem geht es um zyklische Migräne: Was ist hier der hormonelle Auslöser? Und weshalb erleben manche Frauen ausgerechnet in der Perimenopause zum ersten Mal eine Migräne mit Aura?Links- Hormongesteuert zum Nachlesen- Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Kohle - https://1.ard.de/tschuess-kohleFeedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.deInhaltsverzeichnis0:02:20 Unterschied zwischen PMS und PMDS0:04:50 PMDS ist eine Krankheit und wird diagnostiziert 0:07:50 Wann geht es mit dem PMDS im Zyklus los?0:08:30 Progesteron nach dem Eisprung löst PMDS aus0:10:50 GABA-Rezeptor ist bei den Frauen verändert0:12:50 Störung im Serotonin-System0:14:00 Veränderungen im neuronalen Netzwerk 0:19:00 PMDS wird gerade bei jungen Frauen oft nicht erkannt0:22:50 Frauen werden meist erst mit Mitte 30 behandelt0:25:30 diese Frauen haben hohes Risiko für eine Depression in der Perimenopause0:26:50 Hörerinnenfrage: Nur noch eine gute Woche0:28:30 Was sind die Therapiemöglichkeiten?0:31:20 PMDS-Frauen vertragen kein Progesteron 0:34:00 Einzelne Frauen vertragen auch synthetisches Gestagen nicht0:37:20 Gehirnverschaltungen und Pille – daran wird gerade geforscht0:38:20 Hörerinnenfrage: Slinda und PMDS0:42:50 Hörerinnenfragen: Hormonspirale bei PMDS?0:44:10 PMDS-Frauen vertragen auch in der Postmenopause kein Progesteron0:47:00 Zyklische Migräne in der Perimenopause 0:51:00 Welches Hormon löst die Migräne aus?0:52:40 Frauen mit Migräne haben schnelleren Östrogenabfall0:53:30 Hohe Östrogenspiegel der Perimenopause triggert Auren0:55:50 Hörerinnenfrage: Dürfen Migränepatientinnen Hormone nehmen?0:58:00 Kein Ethinylestradiol bei Migräne mit Aura1:02:00 Magnesium und Ausdauersport können helfen
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  • Folge vom 20.04.2026
    #51 Abschiedsparty der Eierstöcke
    Die Perimenopause ist das, was wir auch oft als Wechseljahre bezeichnen. Wir bluten noch und trotzdem gerät der Zyklus bereits durcheinander. Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen sind bei vielen Frauen die ersten Symptome. Während ein Drittel diese Jahre ohne größere Beschwerden erlebt, gerät bei anderen Frauen der Körper völlig außer Kontrolle. Sie erkennen sich selbst nicht wieder und schaffen den Alltag nicht. In der Perimenopause ist es nicht der Hormonmangel, der die Probleme macht, es ist im Gegenteil oft ein Zuviel an Hormonen. Unser Zwischenhirn versucht mit aller Macht, die Eierstöcke anzutreiben und das kann bei manchen Frauen zu mehreren Eisprüngen im Zyklus führen. Eigentlich wäre das biologisch nicht möglich. Doch in dieser Umstellungsphase gerät jetzt vieles außer Rand und Band.Anhand von Hörerinnenfragen führen wir Euch in dieser Folge durch die verschiedenen Phasen der Perimenopause und erklären, was in den Eierstöcken und im Gehirn passiert. Wir schauen uns an, wie man dann eine Hormontherapie beginnen kann und warum es manchmal mit bioidentischen Hormonen nicht klappt.Links- Hormongesteuert zum Nachlesen- Podcast-Tipp: Die Abnehmspritze - Schlank um jeden Preis - https://1.ard.de/ARDGESUND_Die-AbnehmspritzeFeedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.deInhaltsverzeichnis0:02:40 Ist das die klassische Perimenopause?0:04:00 Wieso kommt es zu diesen Hormonschwankungen?0:07:50 Zweiter Eisprung und der nachlassende Effekt von AHM und Inhibin 0:09:40 Hormonschwankungen bei jeder Frau unterschiedlich stark ausgeprägt0:14:00  Müsste nicht das Progesteron vom ersten Eisprung einen zweiten Eisprung verhindern?0:21:30 Warum zyklische Progesteroneinnahme in der Perimenopause?0:30:40 Zyklus schwankt zwischen 20 und 119 Tagen – darf ich Progesteron durchgängig nehmen?0:37:00 Kann man mit 45 bioidentische Hormone auch schlucken?0:41:30 Cyclo-Progynova nach Eierstockentfernung mit 44 Jahren?0:46:40 Wann empfiehlt man die Gestagenmonopille in der Perimenopause?0:49:00 Diverse Symptome unter der Slinda – was soll ich tun?0:53:20 Durchgängige Blutung unter Gestagenpille0:55:30 Hoher Puls und Kopfschmerzen unter Dienogest trotz Östrogenpflaster0:58:30 Statt Gestagenmonopille eine Kombipille nehmen?1:01:10 Hormontherapie nach Schlaganfall?1:04:20 Seltene Symptome: trockener Mund, Kribbeln in Händen und Füßen
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