Die Vorgaben im Kleingarten sind eindeutig. Die Außeneinfriedung der Kleingartenanlage sowie Sichtschutzblenden und Sichtschutzpflanzungen innerhalb der Kleingärten an Sitzflächen dürfen eine Höhe von 1,80 Meter nicht überschreiten. Einfriedungen zu den Gemeinschaftsflächen und zu den angrenzenden Kleingärten dürfen nicht höher als 1,20 Meter sein. Wenn die Hecke einen Außenbereich abgrenzt, wie z.B. eine Straße, einen Parkplatz oder das Ende der Gartenanlage, darf die Hecke bis zu zwei Meter hoch wachsen. Je nach Gartensatzung darf der Zaun zwischen den Gärten nicht höher als 80 oder 120 Zentimeter sein. Klingt ganz schön kompliziert. Doch damit ist es nicht getan. Denn auch der Abstand der Hecke zum Zaun ist geregelt, ob sie durch den Zaun wachsen dürfen und viele weitere Dinge.
Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich von Sven Wachtmann, Landesgartenfachberater vom Landesverband Berlin der Gartenfreunde, erklären lassen, welche Regeln es gibt und wie sich trotz der Vorschriften ein netter Sichtschutz gestalten lässt. So können beispielsweise Kübelpflanzen als saisonaler Sichtschutz dienen.
Ratgeber
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In "Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast" sprechen Tobi und Maria jede Woche Freitag über praktische Tipps, naturnahes Gärtnern, Artenvielfalt und spannende Garten-Experimente.
Folgen von Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast
165 Folgen
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Folge vom 11.06.2024#88 Hecken und Zäune
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Folge vom 31.05.2024#87: Mehrjähriges Gemüse anbauenEinmal anbauen und immer wieder ernten - das gelingt mit mehrjährigem Gemüse. Gartenexpertin Isolde Keil-Vierheilig von der Bayerische Gartenakademie stellt im Podcast mit Kleingärtnerin Nadine Witt einige Arten vor und gibt Tipps zum Anbau von mehrjährigem Gemüse. Dazu gehören: RhabarberMeerrettichGrüner SpargelArtischockeBärlauchTopinambur Weitere tolle Gemüsepflanzen findest du in unseren Bildergalerien zu mehrjährigem Blattgemüse und mehrjährigem Wurzelgemüse.
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Folge vom 14.05.2024#86: Wasser sammeln im FrühjahrWasser ist kostbar und in heißen Sommern braucht der Garten besonders viel Wasser. Damit wir unseren Geldbeutel schonen und kein wertvolles Leitungswasser verschwenden, können wir einfach Regenwasser sammeln. Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich ein paar Tipps von Florian und Deborah Hucht geholt. Die beiden sind Hobbygärtner, Gartenbuchautoren und Gartenblogger aus Hamburg. Sie sammeln Regenwasser über die Dachflächen von Laube, Schuppen oder Gewächshaus in Regentonnen und einem großen IBC-Container. Der kann mit Holz oder Kletterpflanzen verkleidet werden. So sieht er im Garten gleich schöner aus. Damit das Wasser an die Pflanzen gelangt, muss es aus der Tonne geschöpft werden. Alternativ kann die Regentonne erhöht stehen, sodass das Wasser aus einem Hahn gezapft werden kann. Wer Strom im Garten hat, kann auch eine Wasserpumpe nutzen. Ein Überlauf oder ein einfacher Gartenschlauch in der Tonne sorgen dafür, dass überschüssiges Wasser direkt an die richtigen Stellen im Garten geleitet wird. Wichtig ist nur: Die Regentonne sollte zu sein, damit Tiere nicht hineinfallen oder ertrinken können. Ist das nicht möglich, kann eine Ausstiegshilfe hineingestellt werden. Damit das Wasser langsam in die Erde sickert und die Wurzeln genug Zeit haben, es aufzunehmen, können folgende Tipps helfen: Damit das wertvolle Wasser nicht einfach verdunstet und den Pflanzen stetig zur Verfügung steht, helfen ein paar Tricks: Mulchen: So verdunstet weniger Wasser im Boden und er bleibt immer leicht feuchtOllas eingraben: 5 bis 6 Liter reichen etwa für eine Woche Bevor der Winter anbricht sollten die Ollas unbedingt ausgegraben und geleert werden. Auch die Regentonne muss geleert werden. Sonst würde das Wasser gefrieren. Dabei dehnt es sich aus und die Tonne platzt.
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Folge vom 03.05.2024#85: Mähfreier Mai - Darum ist er so wichtigIhr habt bestimmt schon von der Aktion "Mähfreier Mai" gehört - die gibt es in England seit 2009 und seit 2021 auch bei uns in Deutschland. Dank der Deutsche Gartenbau-Gesellschaft (DGG) 1822 e. V. und der Gartenakademie Rheinland-Pfalz, die jedes Jahr zum mähfreien Mai aufrufen, um einen Beitrag für den Naturschutz zu leisten. Das heißt, einen Monat den Rasenmäher stehen und den Rasen wachsen und sich entwickeln zu lassen. Es ist erstaunlich, wie viele Wildkräuter im Rasen sind und wie schön der nach kurzer Zeit blüht. Warum gerade im Mai nicht gemäht werden soll, welche Insekten davon profitieren und wie praktikabel das Nichtmähen im Kleingarten ist, darüber hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Bettina de la Chevallerie gesprochen, der Geschäftsführerin der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. Der Mai ist der Monat, in dem die meisten Wildpflanzen blühen, Insekten auf Nahrungssuche sind und nach Nistplätzen Ausschau halten. Jeder kann den eigenen Garten in einen Ort der Vielfalt verwandeln - durch Nichtstun.