Wühlmäuse sind unerwünschte Gäste im Garten. Sie graben Gänge, werfen Erdhügel auf, fressen Gemüsepflanzen und knabbern Baumwurzeln an. Aber Wühlmaus ist nicht gleich Wühlmaus. Es gibt viele Arten. Schaden richtet vor allem die Schermaus an.
Um die Schermaus aus dem Garten zu vertreiben, gibt es viele verschiedene Hausmittel. Die meisten helfen allerdings nur für kurze Zeit. Besser sind Drahtgitter, mit denen sich die Wurzeln neuer Pflanzen oder gleich das ganze Hochbeet schützen lassen. Wer ganz viel Glück hat, schafft es in seinem Garten ein Mauswiesel oder ein Hermelin anzusiedeln. Die kleinen Marder jagen Wühlmäuse und fressen sie.
Welche verschiedenen Mäusearten es gibt, welche im Garten Schaden anrichten und was man dagegen tun kann, hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt ganz genau von Thomas Mölich von BUND erklären lassen.
Ratgeber
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In "Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast" sprechen Tobi und Maria jede Woche Freitag über praktische Tipps, naturnahes Gärtnern, Artenvielfalt und spannende Garten-Experimente.
Folgen von Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast
165 Folgen
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Folge vom 13.11.2023#72: Wühlmäuse im Garten
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Folge vom 20.10.2023#71: Pilze im Garten anbauenHerbstzeit ist Pilzzeit. Wenn man sich nicht so gut auskennt, sammelt man am besten nur das, was man kennt. Oder baut selber Pilze im Garten an. Wie das geht, hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Pilz-Expertin Anja Kolbe-Nelde erklären lassen und sie auf ihrer Thüringer Freilandpilzfarm in Schönewerda besucht. Welche Pilzarten im Garten angebaut werden können und wie man sie pflegt, das hört ihr in dieser Folge.
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Folge vom 06.10.2023#70: No-Dig-Methode: Beete ohne Umgraben anlegenUmgraben im Herbst ist ein Streitthema unter Gärtnern. Ist das noch zeitgemäß? Früher hieß es, Frostgare würde den Boden lockern, aber heute weiß man, dass Umgraben das Bodenleben stört. Aber es geht auch anders - mit der No-Dig-Methode. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt "Nicht-umgraben-Methode". Dahinter steht die Idee, Beete anzulegen, ohne den Boden tief und großflächig umzugraben. Das hat einige Vorteile, aber auch Nachteile. Wie die Methode funktioniert, hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Gartenbauingenieur Martin Breidbach erklären lassen. Er ist Bundesgartenberater im Verband Wohneigentum und hat schon mehrere Jahre Erfahrung mit der No-Dig-Methode. Ein solches Beet wird jährlich aufgefüllt, weil die Bestandteile nach und nach von Mikroorganismen umgesetzt werden. Dabei werden Nährstoffe freigesetzt und es entsteht fruchtbarer Humus. Durch die Kompostierung wird außerdem Wärme erzeugt, die das Wachstum der Pflanzen unterstützt.
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Folge vom 22.09.2023#69: BodenanalyseHabt ihr euch schon mal gefragt, was ihr für Boden im Garten habt? Sand, Lehm, Ton oder Schluff? Und wie viele Nährstoffe der hat und ob möglicherweise auch Schadstoffe drin sind? Kleingärtnerin Nadine Witt hat ihren Gartenboden im Labor der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena von Prof. Dr. Christoph Koch untersuchen lassen. Was bei der Bodenanalyse rausgekommen ist und wie guter Gartenboden sein sollte, das hört ihr in dieser Folge.