Was genau bedeutet Biodiversität? Einfach gesagt: Es ist die Vielfalt der Lebewesen und Lebensräume, in denen die unterschiedlichsten Arten von Tiere und Pflanzen leben. Diese Vielfalt nimmt weltweit immer weiter ab. Doch die gute Nachricht ist: Wer einen Kleingarten oder einen Garten am Haus hat, kann eine Menge dafür tun, zur Artenvielfalt beizutragen und für naturnahe Lebensräume zu sorgen.
Diese und weitere Themen hat Kleingärtnerin Nadine Witt mit Thomas Kleinworth diskutiert. Er ist Gärtnermeister und Bundesgartenfachberater beim Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands - und zuständig für die "grüne" Bildung. Er sagt, jeder kann aktiv etwas tun und das ist auch gar nicht schwer.
Tipps für Garten-Neulinge haben wir hier zusammengetragen. Du willst im Garten Plastikmüll vermeiden, Kunststoff einsparen oder komplett plastikfrei gärtnern? Eine Übersicht mit Tipps dazu findest du hier.
Ratgeber
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In "Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast" sprechen Tobi und Maria jede Woche Freitag über praktische Tipps, naturnahes Gärtnern, Artenvielfalt und spannende Garten-Experimente.
Folgen von Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast
165 Folgen
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Folge vom 23.02.2024#80: Biodiversität - Artenvielfalt im Kleingarten
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Folge vom 09.02.2024#79: Das Prinzip Waldgarten im KleingartenHabt ihr schon mal was vom Waldgarten gehört? Das ist kein Garten im Wald, sondern eine Form der Gartengestaltung nach dem Vorbild der Struktur eines Waldes. Im Unterschied zum klassischen Garten ist der Anteil an Bäumen und Sträuchern sehr hoch. Während der klassische Gemüsegarten überwiegend aus einjährigen Kulturen besteht, die oft viel Sonne brauchen, stehen im Waldgarten Bäume, Sträucher und mehrjährige Arten im Mittelpunkt, die auch im Schatten wachsen. Also eine naturnahe Mischkultur. Wie das Prinzip Waldgarten im Kleingarten funktioniert, das hat sich Kleingärtnerin Nadine Witt von Alexandra Maria Müller erklären lassen. Sie ist Permakulturistin und Gartenfachberaterin und praktiziert den Waldgarten in ihrem Kleingarten in Bremen.
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Folge vom 26.01.2024#78: Im Winter das Frühjahr im Garten vorbereitenLangeweile im Winter? Diese Gartenarbeiten stehen im Januar und Februar an:Vögel füttern und tränken, denn neben Futter brauchen Gartenvögel auch im Winter Wasser. Im Podcast hat Nadine Witt gibt's einen Tipp, wie du die Wasserschalen einfach frostfrei halten kann. Bei frostfreiem Wetter können im Januar sogenannte Edelreiser geschnitten werden. Das sind junge Zweige von Obstbäumen, die dann später im März auf einen anderen Baum veredelt werden. Sie müssen kühl und frostfrei gelagert werden, damit sie nicht austrocknen. Dünger für die Gemüsebeete besorgen: Pferdemist zum Beispiel muss einige Monate ablagern, bevor er aufs Beet darf. Was es im zeitigen Frühjahr noch zu tun gibt: Die Erde im Staudenbeet vorsichtig lockern und mit Kompost oder Gesteinsmehl düngen. Außerdem können Staudenstengel jetzt bodennah zurückgeschnitten werden. Ziergräser hingegen schneidet man eine Hand breit über dem Boden ab, damit die frischen, jungen Triebe nicht verletzt werden.Saatgut durchschauen und besorgen, aber noch Geduld bei der Aussaat! Für die meisten Gemüsesorten ist der März ein guter Zeitpunkt zum Vorziehen. Gemüsesorten mit langer Keimdaue wie Paprika und Chili können schon ab Ende Februar/Anfang März ausgesät werden. Tomaten, Gurken und Zucchini sollten hingegen nicht zu früh gesät werden.Auch Sonnenblumen und Kapuzinerkresse lassen sich besser auf der Fensterbank vorziehen.Manche Gemüse und auch viele einjährige Sommerblumen werden besser direkt ins Beet gesät: Möhren, Pastinaken, Rote Bete, Radieschen, Stangenbohnen oder Erbsen genau wie Ringelblumen, Jungfer im Grünen, Kornblumen und Schleierkraut. Obstbäume schneiden, aber nur, wenn Sie zum Wachsen angeregt werden sollen. Beim Schnitt gilt generell: Weniger ist mehr.Rasenpflege: Im Februar/März reicht es mit dem Rechen Laub und Moos zu entfernen. Danach kann der Rasen gedüngt werden. Mähen Sie den Rasen erst nach dem letzten Frost, frühestens im März.Balkon- und Kübelpflanzen, die im Haus überwintert haben, sollten zurückgeschnitten, ausgeputzt und gegebenenfalls umgetopft werden. Kontrolle auf Schädlinge nicht vergessen.
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Folge vom 12.01.2024#77: Besondere Beetformen für Gemüse und BlumenWir stecken mitten in der Planung für die neue Gartensaison. Wollt Ihr vielleicht auch mehr Beete haben? Da gibt es viele Möglichkeiten: Beete auf dem Boden, Kastenbeete oder Hochbeete. Falls Ihr mal etwas Neues ausprobieren wollt, dann lasst Euch inspirieren! Kleingärtnerin Nadine Witt hat sich mit Gärtnerin und MDR-Gartenexpertin Brigitte Goss über besondere Beetformen unterhalten. Es geht um No-Dig-Beete, aber auch um Hügelbeet, Krater- und Lasagnebeet. Welches Beet welche Vorteile hat, wie die Bedingungen für die verschiedenen Beete aussehen sollten und für welchen Garten sie geeignet sind, das hört Ihr in dieser Podcast-Folge.