"Ich tue es für Euch" betonte Margot Friedländer immer wieder. Am 5. November 1921 in Berlin geboren, setzte sich die Holocaust-Überlebende dafür ein, die Erinnerung an die Verbrechen der Nazis wachzuhalten. Die traumatischen Erlebnisse haben die Jüdin noch als über Hundertjährige verfolgt. Besonders junge Menschen wollte Margot Friedländer zu Zivilcourage und gegenseitigem Respekt ermutigen, damit so etwas nie wieder geschieht.
Religiös
Lebenswelten Folgen
Sinnliche Reportagen, nüchterne Analysen, Porträts von lebenden und historischen Persönlichkeiten, philosophische Betrachtungen existenzieller Themen, kritische Berichte zu aktuellen Fragen, sowie Lebensberatung und Aufklärung.
Folgen von Lebenswelten
57 Folgen
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Folge vom 09.11.2025Margot Friedländer - Die Zeitzeugin und ihr Vermächtnis
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Folge vom 02.11.2025Laborräume des Glaubens – Gotteshäuser auf neuen WegenKirchen, Moscheen und Synagogen sind bis heute Symbolorte des Glaubens und zivilgesellschaftlichen Zusammenhalts. Angesichts von Mitgliederschwund bei den Volkskirchen und religiöser Pluralisierung bietet das Teilen von Sakralräumen neue Perspektiven. Welche Chancen ergeben sich, wenn Glaubensgemeinschaften sich anderen Gläubigen aber auch der Stadtgesellschaft öffnen?
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Folge vom 26.10.2025Quellen der Kraft - Schönes schaffenWenn die Polizistin Deborah Buschendorf tanzt, vergisst sie alles. Zweimal die Woche streifen sie und andere Polizistinnen die Uniformen ab und tauchen ein in Klang und Farbe. Die Künstlerin Susanne Müller-Kölmel schöpft dagegen Kraft beim Malen. Malend oder tanzend entsteht neue Kraft und Resilienz in Beruf und Alltag.
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Folge vom 19.10.2025Geheimtreffen am Goldfischteich - Die Zeugen JehovasEine der ersten Gruppen, die während der NS-Diktatur verfolgt wurden, waren die Zeugen Jehovas. Sie verweigerten den Wehrdienst und den Hitlergruß und nahmen nicht an NS-Veranstaltungen teil. Anfang 1933 wurden sie verboten. Zeugen Jehovas wurden verhaftet, deportiert, ermordet. Doch erst 2023 hat der Bundestag beschlossen, eine Gedenkskulptur für diese vergessene Opfergruppe zu errichten.