Als Lauren Leiderman 2019 das erste Mal den Jüdischen Friedhof in Görlitz besuchte, war die US-Amerikanerin gerade in die sächsische Grenzstadt gezogen. Sie fing an, Lebensläufe Görlitzer Juden zusammenzutragen. Und sie rief die „Görlitz Cousins“ ins Leben - eine WhatsApp-Gruppe, in der sich ihre Nachfahren austauschen. Im Sommer 2026 waren 130 von ihnen zu Besuch in Görlitz.
Religiös
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Sinnliche Reportagen, nüchterne Analysen, Porträts von lebenden und historischen Persönlichkeiten, philosophische Betrachtungen existenzieller Themen, kritische Berichte zu aktuellen Fragen, sowie Lebensberatung und Aufklärung.
Folgen von Lebenswelten
47 Folgen
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Folge vom 27.09.2026"Görlitz Cousins" - Wie aus den Nachfahren Görlitzer Juden ein weltweites Netzwerk wurde
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Folge vom 20.09.2026Berlins letzte Klöster - Wegweisende Inseln der RuheKlöster waren schon immer besondere Orte. Spirituelle Räume, in denen Menschen nach festgelegten Regeln leben, bewusst die "Welt draußen" lassen, um in die Beziehung mit Gott zu treten. Doch welche Bedeutung haben Klöster heute – gerade in einer Großstadt wie Berlin? Nach Schließungen von Einrichtungen hat es in den vergangenen Jahren vielfältige Neugründungen klösterlicher Gemeinschaften gegeben.
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Folge vom 13.09.202620 Jahre liberale Rabbinerordination in Deutschland - Neuanfang für ein selbstbewusstes JudentumWas Jahrzehnte kaum vorstellbar war, wurde im Spätsommer 2006 Wirklichkeit: Drei junge Männer wurden in Deutschland zu liberalen Rabbinern ordiniert - erstmals seit der Shoah. 1999 wurde das Potsdamer Abraham-Geiger-Kolleg gegründet, das die lange Tradition der Rabbinerausbildung wieder aufnahm. Doch 2022 erschütterte ein Skandal um den Leiter die jüdische Welt. Wie steht es um die Zukunft der liberalen Rabbinerausbildung in Deutschland?
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Folge vom 06.09.2026Die Terroranschläge vom 11. September - New York 25 Jahre danachDie Terroranschläge vom 11. September 2001 waren eine Zäsur in der Geschichte der USA. Für die Bürger von New York war der Einsturz des World Trade Centers ein Trauma, das viele auch 25 Jahre danach nicht überwunden haben. Das gilt für die Angehörigen der fast 3000 Opfer genauso wie für Feuerwehrleute und Ersthelfer, die unter Spätfolgen leiden. Die muslimische Bevölkerung muss sich noch heute gegen Vorurteile wehren. Einer Stadt wurde das Selbstverständnis genommen. Wie sehr prägt 9/11 ein Vierteljahrhundert danach noch New York City?