Wie wirken sich die Kriege auf unser Leben aus?Es herrscht wieder Krieg - im Nahen Osten, in Europa, in Afrika. Für die Philosophen waren kriegerische Auseinandersetzungen immer schon ein wichtiges Thema. Besonders Simone Weil kann uns mit ihren Überlegungen noch heute hilfreich sein. Wenn Gewalt das Zentrum aller menschlichen Beziehungen darstellt, dann heißt es, dass wir von ihr ausgehend denken müssen, um einen Umgang damit zu finden. Wie verändert sich eine Gesellschaft, wenn die Macht des Stärkeren unantastbar wird? Wie gelingt trotz dieser neuen Herausforderungen ein gutes Zusammenleben?Gestaltung: Lisz Hirn und Ulrike Schmitzer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet im Ö1 Radiokolleg am 9. 04. 2026.Die neue Serie "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast zum Abonnieren.Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/mithirn
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Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
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Folge vom 09.04.2026Mit Hirn durchs Leben (3)
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Folge vom 08.04.2026Technik und Macht (1)Wir befassen uns in diesem 3-Teiler mit dem Verhältnis von Technik und Macht - beginnend mit der Zeit der Aufklärung, in der Staaten erstmals als "mathematische Räume" und große Maschinen verstanden wurden. Die Geschichte des technokratischen Denkens führt bis in die Gegenwart, in der China auf Grundlage kybernetischer Modelle zu regieren versucht, das Department of Government Efficiency (DOGE) in den USA mittels Algorithmen Kürzungen vornimmt und in Albanien eine KI als virtuelle Ministerin angelobt wurde.Gestaltung: Richard Brem. Redaktion. Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 07.09. 2026.
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Folge vom 08.04.2026Technik und Macht (2)In den frühen 1930er Jahren sorgte in den USA und Kanada eine Zeitlang die "Technocracy"-Bewegung für großes Aufsehen. Sie propagierte eine neue gesellschaftliche Ordnung, die sich ausschließlich auf Wissenschaft, Technik und Energiemanagement stützen und die bestehenden Nationalstaaten durch "Technate" ersetzen sollte. Zu den führenden Köpfen der "Technocracy"-Bewegung gehörte zu jener Zeit Joshua N. Haldeman, der Großvater von Elon Musk. Auch wenn die "Technocracy"-Bewegung damals vom "New Deal" des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt übertrumpft und politisch bedeutungslos gemacht wurde, so findet sich auch in der Gegenwart noch viel an ähnlich technokratischem Denken.Gestaltung: Richard Brem. Redaktion: Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 08.04. 2026.
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Folge vom 08.04.2026Technik und Macht (3)Im September 2025 wurde in Albanien mit "Diella" zum weltweit ersten Mal eine KI als virtuelle Ministerin "angelobt". Ein symbolischer Akt, der aber deutlich machte, wie sehr Regierungen und Verwaltung in immer mehr Ländern auf Künstliche Intelligenz setzen. In den USA ging unter Präsident Trump und unter Mitwirkung von Elon Musk etwa zeitgleich das Department of Government Efficiency (DOGE) ans Werk, um mit Hilfe von Algorithmen radikale Kürzungen bei staatlichen Behörden vorzunehmen. Daneben gibt es quer durch die weltanschaulichen Lager auch noch andere Ansätze, die mit Hilfe von KI und digitalen Technologien Städte und den Staat neu erfinden möchten.Gestaltung: Richard Brem. Redaktion: Sarah Kriesche. Gesendet in Ö1 am 9.04. 2026.