Historische Ortsbilder sind Heimat, Identität und Tourismusmagnet zugleich - doch sie stehen unter Druck. Investoren wittern Profit, Gemeinden und lokale Initiativen kämpfen gegen Zersiedlung und Leerstand. Wir berichten in 4 Folgen über regionale Beispiele aus Österreich und stellen die Frage, wie ländliche Raumplanung aussehen muss, damit sie zukunftsfit ist?Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 21. 09. 2026.
Bildung
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Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
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189 Folgen
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Folge vom 24.09.2026Das Ortsbild (1)
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Folge vom 24.09.2026Das Ortsbild (2)Wie Architektur Altes bewahrt und Neues wagt.Historische Ortsbilder sind touristische Attraktionen, doch für Menschen. die in den meist Jahrhunderte alten Häusern und engen Gassen leben, ist das Wohnen hinter den alten Fassaden oft eine Herausforderung. Bauliche Veränderungen, oder gar Neubauten in historisch geschützten Ensembles sind oft schwierig und nur unter großen Auflagen möglich. Die erfolgreiche Bewahrung von Ortsbildern erfordert eine behutsame Architektur und damit auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Eigentümern, Gemeinden, Planern und Behörden. Im Idealfall sind Neu-, An- und Zubauten eigenständige Statements, ohne dominant zu wirken. Beispiele für diese Entwicklungen finden sich in zahlreichen Vorarlberger Gemeinden.Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 22. 09. 2026.
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Folge vom 24.09.2026Das Ortsbild (3)Warum Raumplanung zur Chefsache werden muss.In Österreich gibt es keine bundesweite Liste mit Orten, die unter Ensembleschutz stehen. Dennoch gibt es zahlreiche Orte und Stadtkerne, die aufgrund ihres geschlossenen historischen Erscheinungsbildes unter besonderem Schutz stehen, dazu zählen unter anderem: Hallstadt, Krems, Steyr, Gmunden, Freistadt, Friesach, Rust, Feldkirch, Dürnstein, Weitra oder Rattenberg. Doch in vielen Gemeinden gibt es ein Gefälle zwischen den geschützten historischen Zentren und dem Umland, denn weite Teile Österreichs sind stark zersiedelt. Die Gründe liegen einerseits im alten Erbrecht. Ein aktuellerer Grund ist die Raum- und Bebauungsplanung, die hierzulande in den Kompetenzbereich der Bürgermeister fällt. Vor allem in kleinen Gemeinden führt das zu Interessenskonflikten. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 23. 09. 2026.
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Folge vom 24.09.2026Das Ortsbild (4)Wie Gemeinden ihre Ortskerne neu erfinden.Ein Einkaufszentrum an der Peripherie führt fast immer zu einem ausgestorbenen Ortskern. Wo einst Bäcker, Fleischhauer, Gemüsehändler, Greißler, Modegeschäfte oder Wirtshäuser für ein belebtes Zentrum sorgten, klafft heute meist Leerstand. Dem entgegen wirken will die Initiative "Landluft", indem sie einen Baukulturpreis vergibt. Prämiert werden Gemeinden, in denen viele Bereiche wie architektonische Kontinuität, Bürgerbeteiligung, Energieversorgung, Mobilität, Behebung von Leerstand oder Ortskernverdichtung eng miteinander verzahnt sind. Das Ergebnis ist eine höhere Lebensqualität, die die Landflucht nicht nur verringert, sondern oft auch für Zuzug sorgt.Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 24. 09. 2026.