Suizid ist die häufigste Todesursache bei jungen Menschen. Zudem ist die Zahl der Suizide mit Unterstützung von Sterbehilfeorganisationen im letzten Jahr in Deutschland deutlich gestiegen. Nun schlagen die Kirchen Alarm und fordern Konsequenzen. 2020 hatte das Bundesverfassungsgericht geurteilt, dass es rechtens ist, wenn jemand „selbstbestimmt“ sterben möchte und dabei die Hilfe Dritter in Anspruch nimmt. Eine gesetzliche Regelung ist bisher nicht zustande gekommen, allerdings ist ein neuer Anlauf geplant. Außerdem soll es demnächst ein Suizid-Präventionsgesetz geben. Welche staatlichen Vorgaben braucht es? Und wie lässt sich verhindern, dass Sterben zum Geschäft wird? Marion Theis diskutiert mit Grit Kühne – Arbeitskreis Leben Baden-Württemberg; Prof. Dr. Georg Marckmann –Medizinethiker LMU München; Prof. Dr. Birgit Wagner – Spezialambulanz Suizidprävention Berlin
Wenn Sie Suizid-Gedanken haben, finden Sie hier Hilfe und Informationen:
https://suizidpraevention-bw.de/
https://www.suizidprophylaxe.de/
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/wissen/suizidalitaet
0800 1110111 Telefonseelsorge
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Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
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Folge vom 26.02.2026Sehnsucht nach dem Tod – Wie lässt sich Suizid verhindern?
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Folge vom 25.02.2026Mit Hunden leben – Wie geht das?Jeder fünfte Haushalt in Deutschland ist „auf den Hund gekommen“: 10 Mio. Hunde leben unter uns, vom winzigen Chihuahua bis zum riesigen Irisch Wolfshund. Für viele Menschen ist der Hund nicht wegzudenken, als „Bester Freund“, Tröster, Bewacher, Kamerad. Wie aber fühlt sich der Hund in menschlicher Gesellschaft: Artgerecht behandelt und befriedigt im Kontakt mit dem Menschen oder ist es eine Zwangs-Gemeinschaft, in die er sich notgedrungen begeben muss? Vor allem: Was kann man tun, damit der Hund sich möglichst wohl fühlt im Ersatzrudel mit den Menschen? Hans-Jürgen Mende diskutiert mit Jana Hoger – PETA Deutschland e.V.; Prof. i.R. Dr. Kurt Kotrschal – Biologe und Verhaltensforscher, Universität Wien; Martin Rütter – Hundetrainer und Bestseller-Autor
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Folge vom 24.02.2026Vier Jahre russischer Angriffskrieg – Wie beschädigt ist ukrainische Kultur?Theater, Museen, Verlage, religiöse Gebäude oder historische Zentren wie in Lwiw oder Charkiw. Zehntausende Kulturgebäude, Artefakte oder kulturell bedeutende Orte sind in der Ukraine seit dem Beginn der russischen Invasion am 24.2.2022 in Schutt und Asche gelegt oder beschädigt worden. Oft wurden Menschen dabei getötet oder verletzt. Auch in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine sind Geschichte und kulturelle Identität Ziel der Invasoren. Es werden prorussische Denkmäler errichtet oder Ausstellungen mit russischen Narrativen konzipiert die ukrainische Geschichte umdeuten. Gleichzeitig sind zahlreiche Bücher, Dokumentarfilme oder auch Comedyprogramme entstanden, Wie prägt der Krieg das kulturelle Leben? Wie ist das Verhältnis zur russischen Sprache oder Literatur? Andrea Beer diskutiert mit Olga Grjasnowa – Schriftstellerin, Professorin am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst, Wien; Yuriy Gurzhy – Musiker und Schriftsteller, Berlin / Charkiw; Evgenija Lopata – Kulturmanagerin, Leiterin des Lyrik-Festivals "Meridian Czernowitz Lesungen", Czernowitz
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Folge vom 23.02.2026Judith Butler – Warum ist sie so umstritten?Wenn die US-amerikanische Philosophin Judith Butler am 24. Februar ihren 70. Geburtstag feiert, wird die intellektuelle Welt vermutlich in zwei Lager zerfallen: grenzenlose Verehrung hier, vernichtende Kritik dort. Wie immer, denn Butler polarisiert. Rechten Kulturkämpfern gilt ihre Geschlechtertheorie, mit der sie das binäre Denken in den Kategorien von Mann und Frau überwinden will, schlicht als „Gender-Ideologie“. Von links kommt der Vorwurf, Butler habe die wahren Ziele des Feminismus verraten. Zudem sei ihre Kritik an Israel antisemitisch. Was stimmt? Lohnt die Auseinandersetzung mit Butler noch? Michael Risel diskutiert mit Jan Feddersen, Journalist, „taz“; Prof. Dr. Eva Geulen – Direktorin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin; Dr. Mithu Sanyal – Autorin und Journalistin