Digitaler, einfacher und gerechter soll unser Sozialstaat werden. In einem ersten Schritt hat eine Kommission mit Vertretern aus Bund, Ländern und Kommunen 26 Vorschläge erarbeitet. Das Ziel: Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Menschen und arbeiten soll sich wieder für alle lohnen. Lösen die Vorschläge das ein? Kann die schwarz-rote Koalition also doch Mehrheiten für wichtige Reformen organisieren? Und wird Arbeitsministerin Bas ihr Versprechen einhalten können, Leistungen nicht zu kürzen? Eva Röder diskutiert mit Prof. Dr. Katja Robinson – Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin; Dr. Joachim Rock – Hauptgeschäftsführer Paritätischer Wohlfahrtsverband; Dr. Ursula Weidenfeld – Wirtschaftsjournalistin
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Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
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Folge vom 29.01.2026Kampf dem „Behördendschungel“ – Ist der Sozialstaat reformierbar?
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Folge vom 28.01.2026Politik bis zur Erschöpfung – Wer hält den Job noch aus?Rund um die Uhr erreichbar, sprech- oder zumindest tweetfähig müssen Politikerinnen und Politiker inzwischen sein. Es bleibt immer weniger Zeit zum Nachdenken über weitreichende Entscheidungen. Hinzu kommen aggressivere Angriffe im Netz und auch im echten Leben. Die Folge: Überlastung, Schlafstörungen, Angstzustände. Wer will bei diesen Strapazen überhaupt noch in die Politik? Was bedeutet es für unser demokratisches System, wenn mehr Politikerinnen oder Politiker sich zurückziehen? Und was muss sich ändern, damit Politik als Beruf wieder attraktiver wird? Marie Gediehn diskutiert mit Anja Maier –Chefreporterin beim Focus; Prof. Ursula Münch – Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing; Michael Roth – ehemaliger Bundestagsabgeordneter (SPD)
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Folge vom 27.01.2026Erinnern oder abhaken – Wie gelingt Gedenken in Deutschland?Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das deutsche KZ- und Vernichtungslager Auschwitz – Birkenau. An diesem Datum wird international der Opfer des Holocaust gedacht Abseits dieses Gedenktagtags erinnern Gedenkstätten an die Vergangenheit und leisten zudem Demokratie- und Bildungsarbeit. Drohungen und Anfeindungen von rechts nehmen zu. Gleichzeitig wissen laut Umfragen viele junge Menschen in Deutschland nicht, was während des Holocaust passiert ist. Muss sich das gesellschaftliche Erinnern verändern? Wie sollte Gedenken künftig aussehen? Andrea Beer diskutiert mit Susanne Siegert –Journalistin mit Schwerpunkt digitale Erinnerungskultur; Alexander Estis –Schriftsteller; Elke Gryglewsky – Geschäftsführerin Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und Leiterin Gedenkstätte Bergen-Belsen
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Folge vom 26.01.2026Arbeit als Gesundheitsrisiko – Was hilft gegen den hohen Krankenstand?Bundeskanzler Friedrich Merz findet: Die Arbeitnehmer in Deutschland melden sich zu oft krank. Menschen im Job müssten mehr leisten, damit die deutsche Wirtschaft besser läuft, so Merz. Während viele Wirtschaftsvertreter ihm zustimmen, weisen Gewerkschaften und Hausärzte auf die extrem belastenden Strukturen der Arbeitswelt hin. Sind die Deutschen wirklich zu oft krank? Muss Arbeit gesünder und motivierender gestaltet werden? Und was bringt das neue Arbeitszeitgesetz? Doris Maull diskutiert mit Dr. Werner Bartens – Medizinjournalist bei der Süddeutschen Zeitung; Prof. Marcel Fratzscher – Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung; Dr. Josephine Hofmann – Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, IAO