Vor zwei Wochen löste sich im Grenzgebiet zwischen China und Nepal ein riesiger Murgang und riss einen Teil eines Gletschers mit. Wie gross die Verwüstung ist, hat SRF-Südasienkorrespondentin Maren Peters mit eigenen Augen vor Ort gesehen.
Ein Bergsturz von enormen Ausmassen hatte eine neun Meter hohe Flutwelle zur Folge. Über 1400 Menschen verloren ihr Leben, Tausende werden vermisst. Menschen, Tiere, Autos und ganze Dörfer wurden weggerissen. Angehörige warten verzweifelt, ob im Schlamm Familienangehörige und Freunde gefunden werden.
Die Gerichtsmediziner und Rettungskräfte arbeiten bis zu 40 Stunden am Stück, erzählt SRF-Südasienkorrespondentin Maren Peters, die ins Katastrophengebiet gereist ist. Die Aufräumarbeiten werden noch Jahre lang dauern, doch Geld dafür fehlt. Und die Frage bleibt: Wann kommt die nächste Flutwelle? Denn die Temperaturen in der Region werden in den kommenden Jahren hoch bleiben.
Maren Peters ist zu Gast bei Ivana Pribakovic.
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Folge vom 10.09.2026Maren Peters und die Flutkatastrophe im Himalaya
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Folge vom 09.09.2026Abduselam Halilovic: «Das Kopftuchverbot ist diskriminierend»«Kopftuchverbote diskriminieren Frauen und insbesondere Musliminnen doppelt», sagt Abduselam Halilovic, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Islamischen Organisationen Zürich. Er setzt sich dafür ein, dass religiöse Symbole im öffentlichen Raum sichtbar bleiben. Mehrere Kantone wollen Kopftücher an den Schulen verbieten. Das sei nicht nur diskriminierend, sondern löse auch kein einziges Problem, sagt Abduselam Halilovic. Er ist Vorstandsmitglied der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ), die rund 80 Prozent der Moscheegemeinschaften im Kanton Zürich vertritt. Halilovic ist als Sohn eines bosnischen Imams in Schlieren aufgewachsen und studierte Islamwissenschaft, Geschichte, Politikwissenschaft und Religionsphilosophie an der Universität Zürich. Seit dem Frühling 2026 ist er ausserdem Präsident der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz (Iras Cotis) und fördert den Austausch von allen Religionen in der Schweiz. Er ist zu Gast bei David Karasek.
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Folge vom 08.09.2026Urs Meister: «Der Strom wird 2027 günstiger»Die Strompreise in der Grundversorgung sinken 2027 leicht. Woran liegt das? Und wie steht es um die Versorgungssicherheit im Winter? Urs Meister, Geschäftsführer der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom, ist zu Gast bei Simone Hulliger. Ein typischer Haushalt bezahlt im kommenden Jahr 26,5 Rappen pro Kilowattstunde, aufs Jahr gerechnet sinkt die Stromrechnung um 53 Franken im Vergleich zu 2026. Wie setzt sich der Preis zusammen und wie entscheidet die ElCom als Aufsichtsbehörde, ob der Tarif gerechtfertigt ist? Urs Meister nimmt im «Tagesgespräch» Stellung. Ausserdem wirft er einen Blick voraus: Welche Folgen haben die schlechter gefüllten Wasserspeicherseen in der Schweiz und die tieferen Füllstände der Gasspeicher im Ausland für die Versorgungssicherheit im Winter? Urs Meister ist seit Ende Oktober Geschäftsführer der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom.
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Folge vom 07.09.2026Benedikt Roos: «Die Schweiz ist ein strategisches Ziel»Der Chef der Schweizer Armee spricht über die wachsende Bedrohung für die Schweiz. Eine Drohne mit Sprengstoff, neue Spannungen zwischen Deutschland und Russland und die Frage: Wie sicher ist die Schweiz noch? Drohnen mit Sprengstoff, Cyberangriffe, Sabotage und Desinformation: Ist das die neue Normalität? Und wenn solche Angriffe in Deutschland möglich sind, wie verwundbar ist die Schweiz? Armeechef Benedikt Roos sagt, die Schweiz werde jeden Tag angegriffen. Im Tagesgespräch sprechen wir darüber, wie konkret die Bedrohung ist, ob wir ausreichend vorbereitet sind und wir fragen ihn: Haben Sie manchmal Angst um die Schweiz? Seine Antwort: «Manchmal schon.» Benedikt Roos ist zu Gast bei David Karasek.