Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zum mutmaßlichen Anschlagsversuch mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle übernommen. Grund sei die besondere Bedeutung des Falles, teilte die Behörde in Karlsruhe mit. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Sachsens Innenminister Schuster hat inzwischen Darstellungen widersprochen, die ukrainischen Flugzeuge seien mit Munition beladen gewesen. Beide Maschinen waren leer, sagte Schuster dem MDR. In der Nähe des Flugzeugs war in der Nacht zum Mittwoch eine Drohne entdeckt worden, die mit Sprengstoff bestückt war. Woher die Drohne stammte, ist noch nicht bekannt.
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