György Kurtág ist ein Meister der Miniatur. Viele seiner Werke dauern nur wenige Minuten, einzelne Sätze zum Teil nur Sekunden. „Splitter“, „Zeichen“, „Fragmente“ – so bezeichnet der Komponist oft selbst seine Werke. Und gleichzeitig steckt für Kurtág im Kleinsten ein ganzer Kosmos. Seine Miniaturen sind Szenen, die viel mit uns und unserem Leben zu tun haben: Kleine Bühne, die die Welt bedeuten. Anlässlich des 100. Geburtstag des Komponisten beleuchtet SWR-Musikredakteur Rafael Rennicke in seiner dreiteiligen Reihe „Kurtág-Fragmente“ einige Werke Kurtágs nun selbst in fragmentarischer Form: ausschnitthaft, aber doch als Versuch, gerade im Bruchstück die Botschaft von Kurtágs Musik zu erkennen.
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Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/
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Folge vom 19.02.2026„Kurtág-Fragmente“, Nr. 3: Stele op. 33 für großes Orchester
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Folge vom 19.02.2026Der Oboist Lajos Lencsés zum 100. Geburtstag seines Freundes György Kurtág„Er strahlt eine unglaubliche Intensität aus“, sagt der Oboist Lajos Lencsés über den ungarischen Komponisten György Kurtág, der am 19. Februar seinen 100. Geburtstag feiert. In SWR Kultur spricht der ehemalige Solo-Oboist des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart über seinen Landsmann und Freund, mit dem er im Budapest Music Center Tür an Tür wohnt.
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Folge vom 19.02.2026Das Leonkoro Quartet mit „Out of Vienna“ – Webern, Berg und SchulhoffWenn jemand von Klassik in der Krise redet, kann er damit jedenfalls eines nicht meinen: dass es einen Mangel an großartigen jungen Streichquartett-Ensembles gäbe. Im Gegenteil. Eines der meistbeachteten ist seit ein paar Jahren das Leonkoro Quartet. Jetzt ist sein mit Spannung erwartetes zweites Album erschienen, mit lauter Wiener Musik. Damit sind aber keineswegs Mozart, Beethoven oder Schubert gemeint, sondern Webern, Berg und Schulhoff. SWR Kultur-Rezensent Albrecht Selge mit einer Empfehlung.
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Folge vom 18.02.2026„Kurtág-Fragmente“, Nr 2: Kafka-Fragmente op. 24 für Sopran und ViolineGyörgy Kurtág ist ein Meister der Miniatur. Viele seiner Werke dauern nur wenige Minuten, einzelne Sätze zum Teil nur Sekunden. „Splitter“, „Zeichen“, „Fragmente“ – so bezeichnet der Komponist oft selbst seine Werke. Und gleichzeitig steckt für Kurtág im Kleinsten ein ganzer Kosmos. Seine Miniaturen sind Szenen, die viel mit uns und unserem Leben zu tun haben: Kleine Bühne, die die Welt bedeuten. Anlässlich des 100. Geburtstag des Komponisten beleuchtet SWR-Musikredakteur Rafael Rennicke in seiner dreiteiligen Reihe „Kurtág-Fragmente“ einige Werke Kurtágs nun selbst in fragmentarischer Form: ausschnitthaft, aber doch als Versuch, gerade im Bruchstück die Botschaft von Kurtágs Musik zu erkennen.