Helmut Zacharias: Der Name dieses „Zaubergeigers“ war einmal für Millionen selbstverständlich, heute klingt er wenn, dann nach einem Echo aus der Rundfunk- und Fernsehgeschichte. Der Musikwissenschaftler Andreas Jakubczik hat genau hingehört und ein Buch mit unzähligen Dokumenten, Bildern und Fundstücken des einst berühmten Geigers geschrieben. Man blättert darin nicht durch ein Musiker-Leben, sondern hört förmlich mit, wie sich ein Jahrhundert verschiebt, meint SWR Kultur-Rezensent Andreas Maurer.
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Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/
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Folge vom 04.03.2026„Vom Jazzgeiger zum Weltstar“: Ein Buch über den fast vergessenen Helmut Zacharias
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Folge vom 03.03.2026Widerständig und unkonventionell: Sinfonien und Tondichtungen von Elsa BarraineDas Leben der 1910 geborenen Komponistin Elsa Barraine ist spannend und vielfältig – und genau das ist auch über ihre Musik zu sagen. Als Komponistin wurde sie gleich zweimal mit dem renommierten Rom-Preis ausgezeichnet, sie hat als Dozentin am Pariser Konservatorium unterrichtet, beim Rundfunk und bei einem Schallplattenlabel gearbeitet, und sie war, vor allem während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg, eine politische Aktivistin in Frankreich. Das Orchestre National de France, mit dem die Komponistin schon zu Lebzeiten eng zusammenarbeitete, hat jetzt unter seinem Chefdirigenten Cristian Măcelaru zwei ihrer drei Sinfonien und zwei Tondichtungen aufgenommen.
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Folge vom 03.03.2026Ist ein "Liebestod" denn überhaupt noch ein Tod?In ihrer neuen Folge zu den "Versteckten Gefahren der klassischen Musik" ist die Schriftstellerin und Performerin Mara Genschel beim Buchstaben I angekommen – und macht sich Gedanken zu Richard Wagners Isolde.
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Folge vom 02.03.2026Jens Brockmeier: Über Sprache, Zeit und die Musik von Hans Werner HenzeIm Jahr 1926 wurden mehrere namhafte Komponisten geboren, die das 20. Jahrhundert auf unterschiedliche Weise musikalisch geprägt haben. Während György Kurtág als Meister der Knappheit und der kunstvollen Verdichtung gilt, hat Morton Feldman den entgegengesetzten Weg gewählt und Musik von teils außergewöhnlicher Länge komponiert. Hans Werner Henze zählt auch zu diesem Komponisten-Jahrgang. Er wiederum hat einen Weg eingeschlagen, der sich durch eine möglichst zeitlose Art des Komponierens auszeichnet, gepaart mit einer auffälligen Breite der Gattungen und literarischen Bezüge. Nun ist ein neues Buch erschienen, dass Henzes Zeit und seinen Stil beleuchtet. Christoph Vratz hat es gelesen.