Während des Filmfestivals in Locarno treffen sich Schweizer Kinobetreiber und Kinoverleihe zu einem gemeinsamen Ausstausch. Und man schaut, welche Filme in die Kinos kommen könnten.
Nicht jeder Film, der im Ausland produziert wird, schafft den Sprung auf die Schweizer Kinoleinwände. Der wichtigste Grund dafür: Es braucht einen Filmverleih, der die Rechte am Film erwirbt und ihn aktiv bei den Schweizer Kinos platziert. Das Interesse an solchen Produktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Während manche Filme kaum Beachtung finden, entbrennt um andere ein regelrechter Bieterwettstreit. In solchen Fällen entscheidet oft die finanzielle Schlagkraft der Verleiher: Wer bereit ist, am meisten zu investieren, erhält den Zuschlag. Viele Filmverleihe in der Schweiz waren deshalb auch am Filmfestival von Cannes präsent, wo sie sich am weltgrössten Filmmarkt die Rechte an vielversprechenden Produktionen sicherten. Welche Filme schliesslich den Weg in die Schweizer Kinos finden, zeigt sich unter anderem an der «Film Convention Locarno» während des 79. Filmfestivals von Locarno, welches heute startet. Dort präsentieren die Verleiher den Schweizer Kinobetreiberinnen und Kinobetreibern ihre neu erworbenen Filme. Diese können anschliessend ihr Interesse an den jeweiligen Produktionen anmelden. In der Sendung «Treffpunkt» treffen wir auf der legendären Piazza Grande auch den Oscarpreisträger Xavier Koller. 1991 bekam er für seinen Film «Die Reise der Hoffnung» den wichtigsten Filmpreis der Welt.
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Folge vom 05.08.2026Wie kommt ein Film ins Kino?
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Folge vom 04.08.2026Faszination Mani MatterHeute würde er 90 Jahre alt werden: Der Berner Liedermacher Mani Matter. Auch über 50 Jahre nch seinem Tod sind er und seine Lieder unvergessen, ja sogar zu einer Art nationalem Monument geworden. Warum das so ist, fragen wir den Matter-Biografen und unsere Hörerinnen und Hörer.
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Folge vom 03.08.2026Tierisch verständlich! Wie Tiere mit uns reden, und wir mit ihnenHunde täuschen Artgenossen, Delfine sprechen mit ihren Jungen anders als mit Erwachsenen und Katzen erziehen manchmal ihre Menschen. Die Forschung entdeckt immer mehr über die Kommunikation von Tieren. Was bedeutet das für unseren Umgang mit ihnen, und ist echter Dialog möglich? Tiere kommunizieren komplexer, als lange angenommen. Studien zeigen, dass Hunde Wörter lernen, vorausplanen oder sogar täuschen können. Delfine verwenden eine Art Babysprache, Schimpansen pflegen ihre Beziehungen mit Gesten. Gleichzeitig verändert sich unser Verhältnis zu Haustieren: Aus einer klaren Hierarchie wird zunehmend eine Partnerschaft. Doch was ist wissenschaftlich belegt? Wo vermenschlichen wir Tiere? Welche Verantwortung tragen wir, wenn wir ihre Fähigkeiten besser verstehen? Im «Treffpunkt» diskutieren wir neue Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung und fragen: Wie wird das Zusammenleben von Mensch und Tier künftig aussehen?
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Folge vom 31.07.2026«Ich wott hei!» - Heimweh: Eine typische Schweizer Krankheit?Heimweh galt einst als typische Schweizer Krankheit. Alte Hirtenlieder sollen es sogar ausgelöst haben. Heute kennen viele das Gefühl aus den Ferien, dem Militär oder dem Klassenlager. Erzählen Sie uns von Ihrem prägendsten Moment des Heimwehs. Vor rund 400 Jahren glaubten Ärzte, Heimweh sei eine typische Schweizer Krankheit. Besonders Schweizer Söldner sollen darunter gelitten haben. Als Auslöser galten unter anderem die sogenannten Kuhreihen, traditionelle Hirtenlieder, die Erinnerungen an die Heimat weckten. Heute ist Heimweh keine Krankheit mehr, sondern ein Gefühl, das viele kennen. Mit Mundartexperte Christian Schmid sprechen wir über die Geschichte des Heimwehs und darüber, warum dieses Gefühl bis heute so stark sein kann. Und wir möchten von Ihnen wissen: Wann hatten Sie einen Moment des Heimwehs, der Ihnen bis heute geblieben ist?