Ein Doppelmord, der die Schweiz erschütterte: Die dreiteilige SRF True-Crime-Serie «Der Klebebandmörder» rekonstruiert eines der brutalsten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte. Warum aber töten Menschen, obwohl sie wissen, dass Töten moralisch falsch ist?
Am 4. Juni 2016 macht ein Velofahrer bei Boppelsen (ZH) eine grausige Entdeckung: In einem Waldstück findet er eine Leiche. Was folgt, sind Ermittlungen, die eines der aufsehenerregendsten Kriminalfälle der Schweiz ans Licht bringen. «Der Klebebandmörder» erzählt die Geschichte eines der brutalsten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte: Ein scheinbar unauffälliges Ehepaar aus dem Kanton Bern steht im Verdacht, aus Geldnot zwei Menschen brutal getötet zu haben. Beide Opfer wurden gefesselt und mit Klebeband erstickt.
Die dreiteilige SRF True-Crime-Serie zeigt die Herausforderungen für Polizei und Justiz, die Wendungen im Verlauf der Ermittlungen und die Perspektive von Direktbetroffenen. Doch was bringt Menschen dazu, eine solche Tat zu begehen? Woher kommt Gewalt? Und wie entsteht die Bereitschaft, einen anderen Menschen zu töten?
Darüber sprechen wir im Treffpunkt mit Jérôme Endrass, Experte für Forensische Psychologie. Wir gehen der Frage nach, welche psychologischen, sozialen und situativen Faktoren Menschen zu Tätern machen können und ob das Böse tatsächlich in jedem von uns steckt.
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Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.
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Folge vom 25.08.2026Woher kommt das Böse in uns?
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Folge vom 24.08.2026Wie verändert sich der Obstanbau in der Schweiz?Was sind die Herausforderungen, die der Klimawandel beim Obstanbau mit sich bringt? Welche neuen Obstsorten können in der Schweiz wachsen und wie sieht die Zukunft im Obstbau aus? Gast ist Achim Walter, Professor für Kulturpflanzenwissenschaften am Institut für Agrarwissenschaften der ETH Zürich.
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Folge vom 21.08.2026Shinrin-Yoku – Waldbaden im EngadinEintauchen in die Wälder des Engadins. Viele Menschen kommen in den Engadiner Wäldern zur Ruhe. Der Trend stammt ursprünglich aus Japan und ist dort unter dem Begriff «Shinrin Yoku» bekannt. Heute findet das Waldbaden auch im Engadin immer mehr Anhängerinnen und Anhänger. Die einzigartige Naturkulisse, die klare Bergluft und die besondere Stille machen die Region zu einem idealen Ort, um zur Ruhe zu kommen, neue Energie zu tanken und die Natur bewusst zu geniessen. Waldbaden im Engadin bedeutet, die Natur ganz bewusst und mit allen Sinnen zu erleben. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Kilometer zurückzulegen oder einen Gipfel zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen das langsame Gehen, das bewusste Wahrnehmen und das Eintauchen in die besondere Atmosphäre des Waldes. Perfekte Voraussetzungen für SRF 1- Moderator Ralph Wicki. Er taucht in der Sendung «Treffpunkt» in den Arven- und Lärchenwald des Engadins und versucht hinter das Geheimnis des beliebten Waldbadens zu kommen.
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Folge vom 20.08.2026Literatur im Engadin – Inspiration für Autorinnen und AutorenDas Engadin ist nicht nur eine Region für den Tourismus. Auch literaturbegeisterte Menschen zieht es immer wieder in diese Region. Zum Beispiel ins legendäre Hotel Waldhaus nach Sils. Das Engadin ist nicht nur eine Region von beeindruckender Schönheit, sondern auch eine bedeutende Literaturlandschaft. Die Region hat zahlreiche Schriftstellerinnen und Schriftsteller inspiriert und hervorgebracht. Besonders eng mit dem Engadin verbunden ist die rätoromanische Literatur, die einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Identität des Tals leistet. Viele Autorinnen und Autoren haben die Engadiner Natur, das Leben in den Bergdörfern und die Herausforderungen zwischen Tradition und Moderne in ihren Werken verarbeitet. In der Sendung «Treffpunkt» steigt Ralph Wicki im Hotel Waldhaus in Sils ab. Das Hotel hat sich schon lange der Literatur verschrieben. Viele Autorinnen und Autoren übernachten eine Zeitlang im Hotel, um sich für neue Werke inspirieren zu lassen. Ralph Wicki trifft dort die Engadiner Schriftstellerin Flurina Badel. Die Bündnerin Flurina Badel greift in ihrem Buch «Nebelflüchtige» ein aktuelles politisches Thema auf: Die Nachfrage nach Ferienwohnungen im Engadin macht erschwinglichen Wohnraum für Einheimische knapp.