Die Brandkatastrophe von Crans-Montana lässt uns sprachlos zurück. Wie spricht man über das Unfassbare und wie findet man nach einem schweren Schicksalsschlag zurück in das normale Leben?
Die Schweiz gedenkt mit einem nationalen Trauertag den Opfern des Unglücks von Crans-Montana. Während die Justiz die Untersuchungen aufgenommen hat, stellt sich die Frage, wie kann man einen solchen Schicksalsschlag verstehen und verarbeiten? Eine Treffpunktsendung im Zeichen von Crans-Montana und der Frage: «Was sage ich, wenn ich keine Worte mehr finde?»
Gast in der Sendung: Barbara Bleisch, Philosophin
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Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.
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Folge vom 09.01.2026Wenn Worte fehlen - wie sprechen wir über das Unfassbare?
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Folge vom 07.01.2026Weichenstellung bei der SBB wird digitalStellwerke sind das diskrete Rückgrat unserer Eisenbahn. Sie sorgen dafür, dass der Schienenverkehr reibungslos läuft und die Weichen richtig gestellt werden. In den nächsten Jahrzehnten werden die knapp 500 Stellwerke modernisiert. Rund 80 Prozent der Stellwerke werden in den nächsten 20 Jahren ersetzt, die ganze Modernisierung, die etwa 1,4 Milliarden kostet, wird gemäss SBB 40 Jahre in Anspruch nehmen. Der SRF-Digitalredaktor Reto Widmer ist fasziniert von alter und neuer Technologie, die so nebeneinander funktioniert, hat ein altes Stellwerk in Schaffhausen und eine bereits moderne Betriebszentrale in Kloten besucht und gibt in der Sendung «Treffpunkt» einen Einblick in die Orte, an denen die Weichen unserer Eisenbahn gestellt werden.
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Folge vom 06.01.2026Wenn das Fitness Studio zur Bühne des Wahns wirdIn «Gym» führt die deutsche Autorin Verena Kessler in ein selten literarisiertes Terrain. Ein Fitnessstudio, in dem eine mollige junge Frau zwischen Hanteln, Proteinshakes und Körperkult den Bezug zur Realität verliert und zeigt, wohin Perfektionsdruck führen kann. Mit «Gym» betritt die deutsche Autorin Verena Kessler erzählerisches Neuland. Ihr Roman spielt fast vollständig in einem Fitness Club. Im Zentrum steht eine junge Frau, die in einem fiktiven Studio an der Bar arbeitet und sich zunehmend vom Sog der Trainingswelt erfassen lässt. Was als neugieriges Mitmachen beginnt, wächst sich zu einer Obsession aus. Zwischen Gewichten, Spiegelwänden und Leistungsdruck verschwimmen für sie die Grenzen zwischen Selbstoptimierung und Selbstverlust. Der Wahn nimmt zu und mündet schliesslich in Gewalt. Während die Protagonistin im Roman immer tiefer in die Fitnesswelt abgleitet, boomt diese auch in der Realität: In der Schweiz besitzt inzwischen über 15 Prozent der Bevölkerung ein Fitnessabonnement. Kesslers Roman trifft damit einen Nerv unserer Zeit und zeigt, wohin dieser Körperkult führen kann. Im Treffpunkt sprechen wir über dieses wachsende Phänomen und seine Folgen.
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Folge vom 05.01.2026Live aus der Backstube der DreikönigskuchenLaut des Schweizerischen Bäcker-Confiseurmeister-Verbandes ist der Dreikönigskuchen die populärste Tagesaktion für Bäckereien in der Schweiz. Rund 2–3 Millionen Kuchen werden in diesen Tagen verkauft. Ursprünglich repräsentierte die Bohne die drei Weisen aus dem Morgenland. Derjenige, der die Bohne oder später die Figur fand, wird zum König für einen Tag und geniesst verschiedene Privilegien. Regional sind die Rezepturen für einen Dreikönigskuchen sehr unterschiedlich. Gemeinsam ist aber, dass bei allen Dreikönigskuchen eine getrocknete Bohne, eine Mandel, eine Münze oder ein anderer kleiner Gegenstand eingebacken werden. Heute ist es oft eine kleine Figur in Form eines Königs oder eines Babys. Die Bäckerei Lyner ist ein über 120 Jahre alter Traditionsbetrieb in Winterthur-Wülflingen, der den Dreikönigstag wie kaum eine andere Bäckerei zelebriert. Nationale Bekanntheit erlangte der Betrieb durch den bis heute ungebrochenen Weltrekord für den grössten Dreikönigskuchen aus dem Jahr 1994. Der Kuchen hatte damals einen Durchmesser von 10 Metern und ein Gewicht von rund einer Tonne. Der Kuchen bestand aus ca. 22'000 bis 24'000 Einzelteilen.