Die AfD ist die zweitgrößte Fraktion im neuen Bundestag – das stellt die
restlichen Parteien vor die Frage, wie künftig mit der AfD umgegangen
werden soll. Besonders heute wird sich entscheiden, welche Rolle der AfD
im Bundestag zukommen wird, denn die Abgeordneten wählen den Vorsitz der
ständigen Ausschüsse. Insgesamt 24 soll es davon in dieser
Legislaturperiode geben; sie sind für die Gesetzentwürfe zuständig und
arbeiten die Details der Gesetzgebung aus. Weil die AfD die zweitgrößte
Fraktion stellt, steht ihr eigentlich der Vorsitz von sechs dieser
Ausschüsse zu. Ob die AfD-Kandidaten eine Chance haben, gewählt zu
werden, und was das für die Arbeit in den Ausschüssen bedeuten würde,
weiß Fabian Reinbold, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE.
Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan hat sich gegen die Kürzungen
der deutschen Entwicklungshilfe ausgesprochen. "Ich werde für den Etat
meines Ressorts kämpfen", sagte sie in einem Interview mit dem
"RedaktionsNetzwerk Deutschland". Die weltweiten Herausforderungen wie
Hunger, Armut und Flüchtlinge beträfen auch die Sicherheit Deutschlands.
Um diese zu gewährleisten, müsse man weiterhin mehr investieren. Laut
dem Koalitionsvertrag sollen die Ausgaben für die öffentliche
Entwicklungsarbeit aber deutlich abgesenkt werden. Welche Folgen das
fehlende Geld haben könnte und warum die Länder stattdessen in
Verteidigung investieren, erklärt Klima- und Umweltkorrespondent Fritz
Habekuß im Podcast.
Und sonst so? München ist die unfreundlichste Stadt Deutschlands.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Ole Pflüger, Rita Lauter, Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer, Emma Graml
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Politische Debatte über die AfD: Und täglich grüßt die Opferrolle
Haushaltsberatungen: Entwicklungsministerin Alabali-Radovan will sich
für Etat einsetzen
Entwicklungspolitik: Sie wollen bei den Ärmsten sparen
Hilfsorganisationen: Wer will noch helfen?
"Was jetzt?": Wie die USA in Botswana Träume platzen lassen
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Folge vom 21.05.2025Wie viel Macht bekommt die AfD im Bundestag?
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Folge vom 20.05.2025Update: Memorandum statt Waffenruhe für die UkraineÜber zwei Stunden haben US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin telefoniert. Danach teilten beide Seiten mit, das Gespräch sei "exzellent" und "nützlich" verlaufen. Ein sofortiger Waffenstillstand, wie ihn die Ukraine und westliche Staaten fordern, wurde jedoch nicht vereinbart. Stattdessen schlugen Donald Trump und Wladimir Putin vor, ein gemeinsames Memorandum auszuarbeiten, in dem Prinzipien für eine mögliche Konfliktlösung festgehalten werden sollen. Die Umsetzung soll in direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine erfolgen. Eine konkrete Waffenruhe ist darin nicht fest verankert, sondern lediglich ein Teil umfassender und langwieriger Friedensverhandlungen. Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was von dem Memorandum zu erwarten ist und wie es mit den Friedensverhandlungen weitergehen könnte. Nach über drei Jahren Verhandlungen hat die Weltgesundheitsversammlung der WHO-Staaten einen Pandemievertrag verabschiedet. Das Abkommen soll dazu beitragen, dass die Staaten bei künftigen Gesundheitskrisen besser vorbereitet sind und enger zusammenarbeiten. Der Vertrag gilt als politisches Signal, bleibt inhaltlich aber umstritten. Viele Regelungen sind vage oder beruhen auf Freiwilligkeit. Besonders kontrovers war die Frage, wie ärmere Länder im Ernstfall Impfstoffe und Medikamente erhalten sollen. Der Vertrag legt fest, dass Staaten, die neue Erreger melden, im Gegenzug Impfstoffe bekommen sollen. Dieses System, das unter dem Namen PABS bekannt ist, wurde jedoch noch nicht vollständig ausgearbeitet. Bevor das Abkommen in Kraft treten kann, müssen es mindestens 60 Mitgliedsstaaten ratifizieren. Wann das geschieht und welche Punkte im Vertrag besonders wichtig sind, erklärt Tom Kattwinkel, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: Die politisch motivierte Kriminalität in Deutschland ist im vergangenen Jahr um über 40 Prozent gestiegen. Gewalt und Hetze seien Ausdruck zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Was noch? Wie verwendet man das Semikolon? Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Telefonat mit Wladimir Putin: Trump lässt Putin gewähren Was jetzt? / Buch über Joe Biden: Hätte Trump verhindert werden können? USA und Russland: Passt schon, Wladimir Ukrainekrieg: Putin vermeidet konkrete Antwort zum Vorschlag einer Waffenruhe Waffenruhe im Ukrainekrieg: Russland kritisiert Ultimatum der Bundesregierung als "inakzeptabel" Internationales Pandemieabkommen: So ringt die Welt um den Pandemievertrag WHO-Pandemievertrag: Wie viel ist das Abkommen für den nächsten Ernstfall wert? Weltgesundheitsorganisation: WHO muss Budget nach Rückzug der USA offenbar drastisch kürzen Internationales Pandemieabkommen: WHO-Ausschuss nimmt globales Pandemieabkommen an Pandemie: Lauterbach lobt "historisches Pandemieabkommen" der WHO Statistik: Politisch motivierte Kriminalität in Deutschland nimmt stark zu Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 20.05.2025Enthüllungen über Biden: Hätte Trump verhindert werden können?Ein Enthüllungsbuch über Joe Bidens Altersdegeneration legt nahe, dass Donald Trumps Wahlsieg im vergangenen Herbst hätte verhindert werden können, wenn die Demokraten sich für einen anderen Kandidaten entschieden hätten. Für ihr Buch haben Jake Tapper, ein prominenter Moderator des Fernsehsenders CNN, und Reporter Alex Thompson Gespräche mit mehr als einem Dutzend Personen aus Joe Bidens Umfeld geführt. Auch, als bei den US-Demokraten bereits diskutiert worden sei, dass Biden sich aus dem Wahlkampf zurückziehen müsse, hätten ihn führende Politiker noch in seiner Kandidatur bestärkt. ZEIT-ONLINE-US-Korrespondentin Johanna Roth ordnet die Recherchen von Tapper und Thompson im Podcast ein. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass in Deutschland deutlich weniger gearbeitet werde als in den meisten anderen Ländern. Vor einer Woche hatte Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem CDU-Wirtschaftstag bereits gefordert, dass in Deutschland wieder mehr gearbeitet werden müsse. Allerdings arbeiten so viele Personen in Teilzeit wie nie zuvor. Das verzerrt das Ergebnis der IW-Studie und sorgt für den Eindruck, dass die Menschen in Deutschland weniger arbeiten würden als in anderen Ländern. Welche Parameter müsste man betrachten, um feststellen zu können, wie viel tatsächlich in Deutschland gearbeitet wird? Damit hat sich David Gutensohn, der stellvertretende Arbeitsressortleiter von ZEIT ONLINE, befasst. Und sonst so? Bereit für den öffentlichen Dienst? Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Joe Biden: 46. Präsident der USA Gesundheit des Präsidenten: Aus dem Tritt USA: Joe Biden ist an Prostatakrebs erkrankt Arbeitszeit in Deutschland: Von wegen faul! Friedrich Merz: Bundeskanzler Merz stimmt auf "Kraftanstrengung" ein Arbeitszeit: In der EU wird pro Woche weniger gearbeitet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 19.05.2025Update: Israels umstrittener Plan zur Verteilung von HilfsgüternUS-Präsident Donald Trump hat erneut mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Vor dem Gespräch hatte Trump auf der Plattform Truth Social angekündigt, es werde darum gehen, "das Blutbad zu stoppen, das durchschnittlich mehr als 5.000 russische und ukrainische Soldaten pro Woche tötet". Auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und mehreren Nato-Mitgliedern wollte Trump im Anschluss sprechen. Zuvor hatten die Staats- und Regierungschefs von Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien mit Trump telefoniert – dabei ging es laut einem Sprecher des britischen Premierministers Keir Starmer um "die katastrophalen Kosten des Krieges für beide Seiten". Kurz zuvor hatten sich in Istanbul erstmals seit über drei Jahren ukrainische und russische Unterhändler getroffen, um über ein mögliches Kriegsende zu verhandeln. Auf mehr als einen Gefangenenaustausch konnten sich die beiden Seiten jedoch nicht einigen. US-Außenminister Marco Rubio drohte Moskau mit neuen Sanktionen, sollte es keine Fortschritte in den Gesprächen geben. Erstmals seit März will Israel wieder eine Grundversorgung mit Lebensmitteln im Gazastreifen ermöglichen. "Israel wird eine Grundmenge an Lebensmitteln für die Bevölkerung zulassen, um sicherzustellen, dass es im Gazastreifen nicht zu einer Hungerkrise kommt", teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag mit. Die Entscheidung geht auf eine Empfehlung der israelischen Armee zurück. Zuvor hatte die israelische Regierung die Lieferungen gestoppt und der Hamas vorgeworfen, Hilfsgüter zweckzuentfremden und zur Finanzierung ihres Kampfes zu nutzen. Gleichzeitig läuft seit Freitag eine neue israelische Großoffensive. Premierminister Netanjahu kündigte an, Israel wolle künftig die vollständige Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen. Was an den Vorwürfen gegen die Hamas dran ist und warum Israel sich nun doch für eine humanitäre Öffnung entschieden hat, erklärt im Podcast Yassin Musharbash, Redakteur im Investigativ- und Datenressort von ZEIT und ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: Mehr als fünf Jahre nach dem Brexit, dem Austritt Großbritanniens aus der EU, haben sich die Europäische Union und Großbritannien bei ihrem ersten Gipfeltreffen darauf verständigt, ihre Beziehungen wiederzubeleben. Am Montag empfing der britische Premierminister Keir Starmer EU-Vertreter in London. Dabei wurden drei Abkommen unterzeichnet, auf die sich die EU-Mitgliedsstaaten einigen konnten: ein Sicherheits- und Verteidigungspakt, eine Solidaritätserklärung und eine Vereinbarung zu Themen wie Handel, Fischerei und Jugendmobilität. Was noch? Michael J. Fox kommt zurück vor die Kamera für "Shrinking". Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Pia Rauschenberger, Constanze Kainz Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Ukrainekrieg Verhandlungen in Istanbul: Russland und Ukraine vereinbaren großen Gefangenenaustausch Humanitäre Notlage: Israelische Regierung will wieder Hilfe nach Gaza lassen Gazakrieg: Israel will wieder Hilfe in den Gazastreifen lassen Liveblog: Krieg in Gaza Nach dem Brexit: EU und Großbritannien stimmen Verteidigung, Fischfang und Visa ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.