Der Irankrieg und seine Folgen bremsen das Wirtschaftswachstum in
Deutschland. Nur noch um 0,6 Prozent soll die deutsche Wirtschaft laut
den Berechnungen führender Wirtschaftsinstitute im laufenden Jahr
wachsen. Vor einem halben Jahr lag die Wachstumsprognose noch bei 1,3
Prozent. Hauptgrund für den Einbruch ist der Energiepreisschock durch
die blockierte Straße von Hormus. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
Reiche fordert angesichts der düsteren Zahlen rasche Strukturreformen.
Was die größte Sorge der Wirtschaftsforscher ist und ob die Reformideen
der Bundesregierung ausreichen, um der Konjunktur Schwung zu geben,
analysiert Wirtschaftsressortleiterin Ileana Grabitz im Podcast.
Mit einem neuen Dekret will US-Präsident Donald Trump die Vorgaben für
die Briefwahl verändern. Kernstück der Reform sind bundesweite
sogenannte Bürgerlisten, die vom Heimatschutzministerium und der
Sozialversicherungsbehörde erstellt werden sollen. Briefwahlunterlagen
dürfen dann nur an Wähler versandt werden, die auf der genehmigten Liste
stehen. Trump begründet den Schritt mit seinen bis heute unbelegten
Betrugsvorwürfen zur Wahl 2020. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
erklärt, warum das Thema so umstritten ist und wie hoch die Chancen
sind, dass Gerichte Trumps Vorstoß noch stoppen.
Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für Italien nach einem
dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina geplatzt. Trotz
früher Führung und langem Kampf in Unterzahl muss der viermalige
Weltmeister nun zum dritten Mal in Folge die WM verpassen.
Und sonst so? Seid bloß nicht zu freundlich – warnt die KI.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wirtschaftswachstum: "Dauert der Krieg länger, könnte ein Liter Diesel
2,80 Euro kosten"
Straße von Hormus: Die Torwächter von Hormus
Ölknappheit: Kurz duschen, bitte
USA: Donald Trump erlässt per Dekret Vorgaben für Briefwahl
Midterms in den USA: Das Wahlrecht ist sein nächstes Projekt
WM-Qualifikation: Italien qualifiziert sich wieder nicht für die
Fußball-WM
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Folge vom 01.04.2026Update: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus?
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Folge vom 01.04.2026Was bringt die Spritpreisbremse?An diesem Mittwoch tritt in Deutschland die sogenannte Spritpreisbremse in Kraft. Damit dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr mittags – die Spritpreise erhöhen. Am vergangenen Donnerstag hatte der Bundestag vor dem Hintergrund des Irankriegs ein Maßnahmenpaket gegen hohe Spritpreise verabschiedet, welches neben der Spritpreisbremse auch mehr Befugnisse für das Bundeskartellamt beim Vorgehen gegen überhöhte Benzinpreise vorsieht. Viele Kritiker halten das für unzureichend und fordern eine höhere Pendlerpauschale, eine Übergewinnsteuer oder ein Tempolimit. Was bringt die Spritpreisbremse – und droht Deutschland bald auch eine Treibstoffknappheit wie in Asien? Das ordnet die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Marlies Uken ein. Seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem Beginn des Gazakriegs ist der Gazastreifen von der Außenwelt so gut wie abgeriegelt. Internationale Reporter können kaum vor Ort recherchieren, aber der Investigativreporter der ZEIT, Yassin Musharbash, und sein Team haben es dennoch geschafft. Die Recherche zur Hungersnot in Gaza hat ihn zu einem Koch geführt. Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine Suppenküche. Bis er im November 2024 getötet wird. Im neuen ZEIT-Dokupodcast "Der Koch von Gaza" erzählt Yassin Musharbash die Geschichte eines ungeklärten Todesfalls inmitten des schwer umkämpften Gazastreifens. Die ersten beiden Folgen sind kostenlos hörbar, alle weiteren sind in einem gratis testbaren Podcast- oder Digitalabo der ZEIT inkludiert. Und sonst so? Warum wir weniger (oder mehr?) Worte verlieren Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald und Fabian Scheler Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ölknappheit: Kurz duschen, bitte Gasimporte: Diese Karte zeigt, warum Deutschland ein Problem hat Katherina Reiche: Preisregel für Tankstellen soll ab Mittwoch gelten Dokupodcast: Der Koch von Gaza Gazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza Gazastreifen: Im Niemandsland von Gaza Jetzt ins ZEIT Podcast Abo reinhören – 4 Wochen kostenlos testen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 31.03.2026Update: Könnten wirklich 80 Prozent der Syrer zurückgeschickt werden?Noch im Oktober hatte Außenminister Johann Wadephul bei einem Besuch in Syrien gesagt: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben." Es sähe schlimmer aus als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, kurzfristig könne hierhin niemand zurückkehren. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will aber nun, dass 80 Prozent der mehr als 900.000 syrischen Geflüchteten in Deutschland in ihr Heimatland zurückkehren. Bei einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa am Montag begründete er das mit einer veränderten Lage nach dem Ende des Bürgerkriegs und kündigte eine gemeinsame Taskforce sowie eine Delegationsreise nach Syrien an. Merz' Vorstoß hat eine breite Debatte ausgelöst, auch innerhalb der CDU. Es stellen sich grundlegende Fragen: Ist eine Rückkehr in diesem Ausmaß überhaupt realistisch? Und wäre sie rechtlich durchsetzbar? Merz hat am Tag nach der Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass die "Zahl von 80 Prozent Rückkehrern" durch al-Scharaa selbst genannt worden sei. Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, analysiert Merz' Vorschlag im Podcast. Außenminister Wadephul (CDU) und weitere EU-Spitzenpolitiker sind zum vierten Jahrestag der Befreiung von Butscha in die Ukraine gereist. An einer Gedenkzeremonie für die Opfer nahm auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas teil. Vor Ort erinnerte Wadephul an die Gräueltaten in Butscha und forderte, russische Kriegsverbrechen konsequent aufzuarbeiten. Zugleich sicherte er der Ukraine weitere Unterstützung zu. Die Kleinstadt Butscha war in den ersten Kriegstagen im Februar 2022 von russischen Truppen besetzt worden. Nach der Befreiung durch ukrainische Streitkräfte Ende März wurden in den Straßen getötete Zivilisten gefunden – teils mit Folterspuren und gefesselten Händen. Ukrainischen Angaben zufolge wurden in Butscha mehr als 400 tote Zivilisten registriert. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, hat Wadephul auf der Reise begleitet. Im Podcast erklärt sie, was hinter dem Besuch steckt und welche Signale Wadephul sendet. Außerdem im Update: Spanien hat seinen Luftraum für US-Militärflugzeuge im Irankrieg gesperrt und untersagt die Nutzung gemeinsamer Stützpunkte. US-Außenminister Marco Rubio kritisiert das scharf. Und sonst so? Schafe mähen wieder in Sanssouci Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Hannah Grünewald, Fabian Scheler Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Syrien: Merz strebt Rückkehr von 80 Prozent aller syrischen Geflüchteten an Migration: Johann Wadephul schließt sich Merz' Aussage zu Rückkehr von Syrern an Butscha-Jahrestag: Johann Wadephul erinnert in Kyjiw an russische Kriegsverbrechen Ukraine: Die Gräuel von Butscha Irankrieg: Nato darf laut Marco Rubio "keine Einbahnstraße sein" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 31.03.2026Trumps Irankurs: Wenden sich Republikaner von ihm ab?Mit Luftangriffen auf den Iran haben die USA und Israel Ende Februar eine neue Eskalationsstufe erreicht. Dabei hatte US-Präsident Donald Trump seine zweite Amtszeit mit dem Versprechen begonnen, ein "Friedenspräsident" sein zu wollen. Inzwischen wächst in den USA die Kritik am Einsatz. Meinungsumfragen zeigen, dass selbst Teile der Maga-Bewegung dem Irankrieg skeptisch gegenüberstehen. Auch in Teilen der republikanischen Partei herrscht Unverständnis. Viele Abgeordnete stehen unter Druck, im eigenen Wahlkreis die Entscheidungen des Präsidenten erklären zu müssen. Nun will die republikanische Senatorin Lisa Murkowski eine erneute Abstimmung über den Irankrieg im Kongress erzwingen. Wie aussichtsreich ist dieser Vorstoß? Juliane Schäuble, US-Korrespondentin der ZEIT, erklärt im Podcast, wie groß die Skepsis gegenüber dem Irankrieg bei den Republikanern ist und ob eine US-Bodenoffensive sie in offene Kritik umschlagen ließe. Nach der Ermordung des ukrainischen Juristen und Ex-Politikers Andrij Portnow in Madrid vergangenes Jahr gibt es erstmals eine konkrete Spur: In Nordrhein-Westfalen ist ein mutmaßlicher Täter festgenommen worden. Spanische Ermittler reisten dafür in Zusammenarbeit mit einer Spezialeinheit der Polizei NRW in den Landkreis. Die Spur führt zu dem Ukrainer Alexander A., der in Heinsberg offenbar ein unauffälliges Leben führte und im Verdacht steht, Teil eines Killerkommandos gewesen zu sein. Portnow selbst galt als prorussisch und war eng mit dem ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch verbunden. Nach dem russischen Einmarsch 2022 verließ er das Land. Warum also wurde er zum Ziel? Christian Fuchs, Redakteur im Investigativressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wer Alexander A. ist und was hinter dem Mord an Portnow steckt. Und sonst so? In Deutschland wird wieder abgepflastert Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg USA und Iran: Donald Trump hält "Regimewechsel" im Iran bereits für erreicht US-Militär: Was eine Bodenoffensive im Iran bedeuten würde Andrij Portnow: Mann nach Tötung von ukrainischem Politiker in NRW festgenommen Andrij Portnow: Ehemaliger ukrainischer Präsidentenberater in Spanien erschossen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.